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Январь
2017

Tausende Demonstranten unterstützen «Women's march» in Stockholm

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Stockholm (dpa) - Mehrere Tausend Demonstranten haben in Stockholm gegen Frauenfeindlichkeit protestiert. Sie solidarisierten sich mit den Teilnehmern des «Women‘s march», der am Samstag in Washington und vielen europäischen Städten stattfand und sich gegen den neuen US-Präsidenten Donald Trump richtete. Die Teilnehmer protestierten gegen die Diskriminierung von Frauen, gegen Gewalt, Rassismus, Homophobie und religiöse Intoleranz. Sie hielten Plakate mit der Aufschrift «Nicht Hass, sondern Liebe macht Amerika wieder groß» oder in Anspielung auf Trumps angeblich nicht sehr großen Hände «Keine kleinen Hände an Nuklearwaffen». Der Marsch startete am Platz Norrmalmstorg und endete vor der schwedischen US-Botschaft.Zuvor hatten sich die Mitglieder verschiedener Gruppen und Organisationen wie Amnesty International, Greenpeace oder des schwedischen Zusammenschlusses von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen (RFSL) in Statements besorgt über Trump gezeigt. Der neue US-Präsident hatte sich während seines Wahlkampfes wiederholt abfällig über Frauen geäußert. Ähnliche Proteste fanden auch in den Hauptstädten der benachbarten Länder statt. In Oslo kamen Hunderte Menschen zu der Kundgebung, ebenso in Kopenhagen und Helsinki.