Frankreich: Deutscher überfährt auf Campingplatz Tochter
Eine deutsche Familie macht in Frankreich Urlaub: Mutter, Vater, ein sieben Jahre alter Junge, zwei vierjährige Zwillinge und ein anderthalb Jahre altes Mädchen. Beim Rangieren geschieht es. Ein Mann aus Stuttgart hat beim Manövrieren seines Autos auf einem Campingplatz in Frankreich versehentlich seine kleine Tochter totgefahren. Das anderthalbjährige Mädchen sei mit seinen drei Brüdern zunächst von dem SUV ferngehalten worden, erklärte der Staatsanwalt von Sarreguemines am Donnerstag. Der Unfall ereignete sich am Mittwoch im Ort Grostenquin, etwa 40 Kilometer südwestlich von Saarbrücken. Berichten zufolge wollte der Vater das Familienauto umparken. Die vier Kinder – neben dem Mädchen vierjährige Zwillinge und ein siebenjähriger Junge – hätten sich zuerst etwas abseits des Wagens aufgehalten, bevor die kleine Gruppe überraschend näher gekommen sei. 20 Meter durch die Luft geschleudert: Vater gerät in Verfolgungsjagd – Lebensgefahr A9 stundenlang gesperrt: Kleinbus und Wohnmobil kollidieren – viele Verletzte Dann sei es zu dem Unfall gekommen. Für das Kleinkind kam jede Hilfe zu spät. Unfall in Frankreich: Mutter befand sich im Bungalow Zum Zeitpunkt des Vorfalls sei die 42-jährige Mutter in dem Bungalow beschäftigt, in dem die Familie ihren Urlaub verbringen wollte, hieß es. Der 45-jährige Vater habe nicht unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen gestanden. In der Gemeinde Grostenquin leben rund 600 Einwohner. Sie liegt im Département de la Moselle im Nordosten des Landes in der Region Grand Est. Das Département ist nach dem Fluss Mosel benannt. Es gehört zu Lothringen.
