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USA-News: Militär reagiert auf Bericht über Flugzeugträger

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Das US-Militär reagiert auf Berichterstattung aus dem Iran. US-Präsident Donald Trump spricht über Dampfkatapulte. Alle Entwicklungen im Newsblog. Freitag, 14. August US-Militär weist Berichte über Missstände auf Flugzeugträger zurück Das US-Militär hat Berichte über Missstände auf dem im Nahen Osten eingesetzten Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" zurückgewiesen. Der Flugzeugträger weise unter allen der US Navy eine der höchsten Wiederverpflichtungsraten der Besatzung mit 84,4 Prozent auf, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom auf der Plattform X mit. Eine solche Rate beschreibt den Anteil der Soldaten, die freiwillig weiter im Militär bleiben, nachdem ihre Vertragszeit abgelaufen ist. Von Centcom hieß es weiter, die Matrosen und Marines blieben widerstandsfähig und entschlossen, nachdem sie mehr als 260 Tage auf See verbracht hätten. Anders als berichtet sei kein Besatzungsmitglied an Bord des Flugzeugträgers ums Leben gekommen. Ein Matrose, der am 3. August über Bord gegangen sei, sei schnell und sicher geborgen worden, hieß es weiter. Centcom sprach von Falschberichterstattung. Iranische Medien hatten berichtet, bei gewaltsamen Auseinandersetzungen an Bord des Flugzeugträgers seien sieben Menschen ums Leben gekommen. Die Stimmung an Bord sei angespannt. Trump will wieder Dampfkatapullte auf Flugzeugträgern US-Präsident Donald Trump hat die Marine angewiesen, das komplexe Startsystem für Kampfjets auf ihren Flugzeugträgern zu entfernen und stattdessen wieder Dampfkatapulte zu verwenden, wie das Weiße Haus am Donnerstag mitteilte. Zudem öffnet er den Kriegsschiffbau erstmals seit Jahrzehnten für ausländische Werften. Trump habe ein entsprechendes Memorandum unterzeichnet, das weitreichende Änderungen für die Flotte vorsehe, so das US-Präsidialamt. Die Umrüstung betreffe die Flugzeugträger der "Gerald R. Ford"-Klasse, konkret das vierte Schiff dieser Baureihe, die "Doris Miller". Die Abkehr von dem elektromagnetischen Startsystem (EMALS) dürfte die Steuerzahler Hunderte Millionen Dollar kosten. Gremium will Trumps Name wieder am Kennedy Center US-Präsident Donald Trump bekommt im Streit um die Anbringung seines Namens an der Fassade der berühmten Kulturinstitution Kennedy Center in Washington Rückenwind vom Kuratorium. Mehrere US-Medien berichteten, dass das Gremium der Institution, dem Trump selbst vorsitzt, dafür gestimmt habe, dass der Schriftzug zurückkehren soll - allerdings anders als zuvor. Die Abstimmung erfolgte, obwohl ein Gericht die vorherige Umbenennung verboten und verfügt hatte, dass Trumps Name abmontiert werden muss - was auch passierte. Ob das Gremium mit seinem Plan nun Erfolg haben wird, ist offen. Mehreren Medien zufolge muss ein Gericht dies überprüfen und genehmigen. Im Dezember 2025 war das Kennedy Center in Trump Kennedy Center umbenannt worden, nachdem Trump kurz nach seinem Amtsantritt im Januar 2025 die Einrichtung unter seine Kontrolle gebracht und einen Kampf gegen "anti-amerikanische Propaganda" in der Kulturwelt angekündigt hatte. Er entließ mehrere Mitglieder des Kuratoriums und übernahm den Vorsitz. Die Umbenennung führte zu großem Protest. Künstler sagten Auftritte ab. Fitch bestätigt Rating der USA Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit der USA mit "AA+" und einem stabilen Ausblick bestätigt. Dies teilte die Agentur am Donnerstag mit und verwies zur Begründung auf die Größe der Volkswirtschaft , das hohe Pro-Kopf-Einkommen und den Status des US-Dollars als weltweite Leitwährung. Die US-Wirtschaft habe sich trotz höherer Zölle, Ausgabenkürzungen der Regierung und politischer Unsicherheit als robust erwiesen. Für die Jahre 2026 und 2027 rechnet Fitch jedoch mit einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums auf 1,9 Prozent, nach 2,8 Prozent 2025. Zudem bleibe die Inflation ein Grund zur Sorge: Die Agentur erwartet für 2026 eine durchschnittliche Teuerungsrate von 3,4 Prozent, was über dem Ziel der US-Notenbank (Fed) von zwei Prozent liegt. Trump verhängt Zölle auf Drohnen US-Präsident Donald Trump hat Zölle auf den Import von Drohnen und deren Bauteilen verhängt. Er habe am Donnerstag (Ortszeit) eine entsprechende Anordnung unterzeichnet, teilte das Weiße Haus mit. Für Drohnen ab einer bestimmten Größe oder mit Fähigkeiten, die von besonderer Bedeutung für die nationale Sicherheit der USA sind, werde ein Wertzoll von 100 Prozent fällig. Auf kleinere Modelle ohne diese Eigenschaften werde ein Zoll von 25 Prozent erhoben, so das US-Präsidialamt. Drohnen und Bauteile aus der Europäischen Union (EU), Japan, Liechtenstein, Südkorea, der Schweiz und Taiwan würden mit 15 Prozent verzollt. Für Einfuhren aus Großbritannien liege dieser bei zehn Prozent. Die Zölle sollen den Angaben zufolge 21 Tage nach der Unterzeichnung in Kraft treten. Für weniger sensible Drohnen-Bauteile gelte eine Frist von 180 Tagen. Kanada: Petition zur Ausweisung des US-Botschafters In Kanada stößt eine Petition auf rege Zustimmung, wonach die Regierung US-Botschafter Pete Hoekstra zur unerwünschten Person erklären und ausweisen soll. Bislang unterzeichneten mehr als 116.000 Menschen das Bürgerbegehren, das noch bis zum 18. November läuft, hieß es am Donnerstag auf der Website des kanadischen Parlaments. Hoekstra ist ein unermüdlicher Verteidiger von US-Präsident Donald Trump, der wiederholt damit gedroht hat, Kanada den USA einzuverleiben und das Nachbarland mit Zöllen zu überziehen. Der in den Niederlanden geborene Diplomat hat sich seit Beginn seiner Mission im April 2025 bei den Kanadiern unbeliebt gemacht. In einem Kommentar der Zeitung "Globe and Mail" hieß es im Mai, Hoekstra sei darauf aus, "die aggressive Grobheit seines Chefs weiterzugeben." Hoekstra würde nicht verstehen, warum die Kanadier so empört seien. "Der Botschafter scheint zu glauben, dass diese Nation ein Haufen unerklärlicher Unzufriedener ist, weil sie auf Präsident Donald Trumps Drohungen und Gerede so reagiert." Hoekstra soll Berichten zufolge einen Vertreter der Provinz Ontario mit einer unflätigen Schimpftirade überzogen haben, weil in einer Anzeige der Provinzregierung zum Thema Zölle Ex-US-Präsident Ronald Reagan zu den Vorteilen freien Handels zitiert worden war. Trump selbst war über die Veröffentlichung so erbost, dass er alle Handelsgespräche aussetzte. Im vergangenen Juni sagte Hoekstra, die Überlegung einer Annexion Kanadas durch die USA wäre ein "großartiges Gesprächsthema" für Trump und den kanadischen Premier Mark Carney. Donnerstag, 13. August Nach Klagen über Missstände: US-Flugzeugträger wird abgelöst Nach alarmierenden Beschwerden über Missstände auf der "USS Abraham Lincoln" soll der in Nahost eingesetzte Flugzeugträger laut Medienberichten abgelöst werden. Ersetzt wird er durch die "USS George Washington", wie das "Wall Street Journal" sowie die US-Sender CNN und NBC News unter Berufung auf Insider melden. Laut CNN war der Austausch der Schiffe bereits zuvor geplant. Unklar war beiden Sendern zufolge hingegen, wie lange das Ganze dauert. NBC News zufolge dauert ein solcher Wechsel für gewöhnlich mehrere Wochen. Unhaltbare Zustände : US-Soldaten wollten offenbar von Flugzeugträger springen Das Pentagon und das US-Regionalkommando im Nahen Osten (Centcom) lehnten einen Kommentar unter Verweis auf den Schutz der operativen Sicherheit ab. Nach früheren Angaben der US Navy war die "USS George Washington" Ende Juli im vietnamesischen Da Nang eingelaufen. Am Mittwoch war dann bekannt geworden, dass der Flugzeugträger die Hafenstadt in der Mitte des südostasiatischen Landes bereits am 5. August verlassen hat. Wohin er samt Verbund hinsteuerte, war zu dem Zeitpunkt unklar. Kurz zuvor hatten Mitglieder des US-Senats Aufklärung über die Zustände auf der "USS Abraham Lincoln" gefordert. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump solle erklären, was sie tue, um die Streitkräfte auf dem schwimmenden Luftwaffenstützpunkt zu unterstützen, schrieb der Senator aus dem Bundesstaat Connecticut, Richard Blumenthal, auf X. "Weitverbreitete Berichte über Versorgungsengpässe, Probleme bei den Sanitäranlagen, eine Verschlechterung der psychischen Gesundheit und mehr erfordern sofortiges Handeln." Pentagon richtet Nuklearstrategie neu aus Die USA überprüfen aktuell ihre Nuklearstrategie. Es handele sich um eine "relativ eng gefasste Überprüfung", sagte Elbridge Colby, Unterstaatssekretär im Pentagon, vor Journalisten. Die Überprüfung beziehe sich auf einen möglichen Einsatz von Atomwaffen. "Ich betone, dass das Ziel hier natürlich darin besteht, Abschreckung und Stabilität aufrechtzuerhalten", so Colby. Fokus sei die Verteidigung der territorialen Integrität der Verbündeten. Der Sender NBC News hatte vergangene Woche berichtet, Colby arbeite aktuell an einer neuen Nuklearstrategie, die den möglichen Einsatz taktischer Atomwaffen mit kürzerer Reichweite im Fall eines regionalen Kriegs mit China oder Russland beinhalte. Das US-Medium stützte sich dafür auf fünf mit den Plänen vertraute Personen. Konkret geht es demnach um Szenarien regionaler Kriege, in denen Verbündete der USA von China oder Russland bedroht oder angegriffen werden könnten. Taktische Atomwaffen sind für einen begrenzten Einsatz gegen Gegner in einem laufenden Gefecht bestimmt. Sie können eine geringere Sprengkraft haben als strategische Atomwaffen und sind in der Regel zum Einsatz auf Kurz- und Mittelstreckensystemen vorgesehen. Kritiker warnen, dass der Einsatz jeglicher Atomwaffen in einem Konflikt mit einem anderen über Nuklearwaffen verfügenden Staat die Gefahr berge, in unkontrollierbarer Eskalation zu enden. USA planen Einsatz: Diese neuartige Waffe soll Menschen "gefügig machen" Für bis zu 17 Millionen Euro will die US-Einwanderungsbehörde ICE neue Ausrüstung beschaffen. Die Wirkung der geplanten Geräte ist jedoch wenig erforscht. Es hagelt Kritik. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Gold, Marmor, Stuck: Umbau des Weißen Hauses wird immer teurer Donald Trumps Umbau des Weißen Hauses steht weiter in der Kritik. Nun gibt es offenbar eine gewaltige Kostensteigerung bei dem Prestigeprojekt. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Missstände auf US-Flugzeugträger: "Er hofft, dass er morgen nicht mehr aufwacht" Seit mehr als acht Monaten ist die "USS Abraham Lincoln" unterwegs, ein Ende des Einsatzes ist nicht abzusehen. Angehörige berichten von Erschöpfung, Suizidgedanken und mehreren gefährlichen Vorfällen an Bord. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . US-Behörde ICE plant Kauf von Elektroschock-Handschuhen Die umstrittene US-Migrationsbehörde ICE plant die Anschaffung von Elektroschock-Handschuhen. Diese sollten als "Deeskalation-Geräte" eingesetzt werden, hieß es in einer entsprechenden Bekanntmachung des Heimatschutzministeriums. Für den Kauf seien zehn bis 20 Millionen US-Dollar (etwa 8,7 bis 17,3 Mio. Euro) eingeplant, bis Ende März 2027 solle die Anschaffung abgeschlossen sein. Mit der Neuanschaffung solle sichergestellt werden, dass die Einsatzkräfte "über die notwendigen Mittel und Ausrüstungen verfügen, um kriminelle, illegal eingereiste Ausländer sicher festzunehmen und aus unserem Land abzuschieben", zitierten Medien einen Sprecher des Heimatschutzministeriums. Die Vorgehensweise von ICE-Mitarbeitern hat in der Vergangenheit immer wieder für Kritik gesorgt. Die Handschuhe mit dem Akronym G.L.O.V.E. ("Generated Low Output Voltage Emitter") werden nach Herstellerangaben über einen Tastendruck aktiviert und geben beim Anfassen von Personen Elektroschocks ab. Die Bekanntmachung ließ zunächst offen, unter welchen konkreten Bedingungen sie eingesetzt werden sollen. US-Militärhubschrauber stürzt in Texas ab – zwei Tote Ein Hubschrauber des US-Militärs ist in Texas abgestürzt. Die zwei Piloten an Bord kamen dabei ums Leben, wie der US-Sender CNN und lokale Nachrichtensender übereinstimmend unter Berufung auf die zuständige Polizeibehörde berichteten. Der Absturz des Apache-Hubschraubers ereignete sich demnach in der Nähe des Militärstützpunkts Fort Hood der US-Landstreitkräfte auf einem Feld bei der Ortschaft Salado, wo der Crash einen Flächenbrand auslöste. Warum der Hubschrauber verunglückte, ist noch unklar. Der Militärstützpunkt Fort Hood bestätigte den Absturz in einer Stellungnahme, ohne Bezug auf die Todesopfer zu nehmen. "Unsere Gedanken sind mit der Crew und ihren Familien, während wir auf weitere Informationen warten", sagte der kommissarische kommandierende General, Ethan Diven, laut der Mitteilung. Das Pentagon äußerte sich zunächst nicht zu dem Unfall. Medien: USA sollen Zweifel an Bedrohung von Trump gehabt haben Die USA haben Medienberichten zufolge Zweifel an einer iranischen Bedrohung für US-Präsident Donald Trump gehabt, sich aber dennoch für das Täuschungsmanöver auf seinem Heimweg vom Nato-Gipfel in der Türkei entschieden. Die "Washington Post" und das "Wall Street Journal" berichteten, Israel habe den USA Geheimdienstinformationen übermittelt, nach denen der Iran Trumps Leben bedrohe. Mitarbeiter des US-Auslandsgeheimdienstes CIA hätten diese als nicht überzeugend einstuft, berichtet die "Washington Post" und Berufung auf aktuelle und ehemalige US-Beamte, die mit den Geheimdienstinformationen vertraut sind. Laut "Wall Street Journal" hatte Israel Informationen dazu gesammelt, dass iranische Stellvertreter darüber sprachen, Trump während seines Aufenthalts in der Türkei zu töten. Die Informationen seien vage gewesen und von vielen Mitarbeitern Trumps nicht als vollständig glaubwürdig eingestuft worden, zitiert die Zeitung Regierungsbeamte. Mittwoch, 12. August Trump kündigt Rücktritt seiner Sprecherin an Im Weißen Haus steht ein Sprecherwechsel bevor: Karoline Leavitt geht zum Ende des Monats. Donald Trump verweist auf Familie und kleine Kinder als Grund. Auch Leavitt selbst meldet sich zu Wort. Krieg gegen den Iran: Im Pentagon wächst die Ratlosigkeit Die USA geraten im Umgang mit dem Iran zunehmend auch an ihre militärischen Grenzen. Die Schwächen der Armee könnten das Land künftig vor große Probleme stellen. Mehr dazu lesen Sie hier. "Zutiefst korrupt": Medien verklagen Trump Zwei Medienorganisationen haben US-Präsident Donald Trump wegen des neuen Premiumangebots seines Onlinedienstes Truth Social verklagt. Der gegen eine hohe Gebühr erhältliche vorzeitige Zugang zu Trumps Posts sei "außergewöhnlich, korrupt und verfassungswidrig", heißt es in einer am Mittwoch von den Organisationen The Intercept und Freedom of the Press Foundation in New York eingereichten Klageschrift. Trumps Medienunternehmen Trump Media hatte Mitte Juli mitgeteilt, der Dienst "Truth API" solle einen "lizenzierten Echtzeit-Zugriff auf Beiträge der reichweitenstärksten Truth-Social-Konten" ermöglichen. Es richte sich vor allem an Börsenhändler und Finanznachrichten-Anbieter , die auf entscheidende Zeitvorteile angewiesen sind. US-Medienberichten zufolge kostet der exklusive Zugang zwischen 60.000 und 100.000 US-Dollar monatlich. Trump zufolge gebe es bereits mehr als zehn zahlende Kunden für den Dienst. "Dieses System ist zutiefst korrupt", heißt es in der von den Organisationen eingereichten Klageschrift. "Der Präsident kann finanziell davon profitieren, wenn er 'marktbewegende' Regierungsinformationen an diejenigen weitergibt, die bereit und in der Lage dazu sind, seine private Firma zu bezahlen." Trump veröffentlicht fast täglich mehrere Beiträge auf seiner Onlineplattform, mit denen er weltweit Schlagzeilen macht. Mit dem Extra-Angebot eines schnelleren Zugriffs auf die Posts kann der Präsident seine Online-Beiträge effektiv zu Geld machen. Neue Details enthüllt: Darum versteckte sich Trump in einem Catering-Container Beim Abflug des US-Präsidenten vom Nato-Gipfel in Ankara vollführte der Secret Service eine filmreife Finte. Anlass war wohl die Bedrohung durch eine Rakete. Mehr dazu lesen Sie hier. Rückschlag für linken Flügel der Demokraten Nach einer Reihe von Wahlerfolgen in jüngster Zeit hat der linke Flügel der US-Demokraten nun eine Schlappe kassiert. Bei den Vorwahlen für das Amt des Gouverneurs im Bundesstaat Wisconsin hat sich am Dienstag (Ortszeit) mit David Crowley ein moderater Kandidat gegen die Parteilinke Francesca Hong durchgesetzt – wenn auch knapp. Dem Sender NPR zufolge gewann der von der Parteiführung unterstützte Crowley die Wahl mit 39,8 Prozent der Stimmen gegen Hong, die auf 39,4 Prozent kam. Hong gehört zur Gruppe der Demokratischen Sozialisten Amerikas (DSA), die einen tiefgreifenden Wandel der demokratischen Partei anstreben. Sie fordern beispielsweise den Ausbau des Sozialstaats nach europäischem Vorbild und ein Ende der US-Unterstützung für Israel. Zuletzt konnten sich Angehörige der DSA bei mehreren Wahlen und Vorwahlen durchsetzen. In New York etwa gewann der demokratische Sozialist Zohran Mamdani voriges Jahr die Wahl zum Bürgermeister, im Bundesstaat Michigan setzte sich Anfang August DSA-Kandidat Abdul El-Sayed in den Vorwahlen für einen Senatssitz durch. Revolte in den US-Parteien : Die Herausforderer trauen sich immer mehr Bei den Kongresswahlen am 3. November wird das Repräsentantenhaus komplett und der Senat zu einem Drittel neu bestimmt. Zudem werden in weiten Teilen des Landes Kommunalwahlen abgehalten, ebenso die Gouverneurswahl in Wisconsin. Die Wahl- und Vorwahlerfolge linker Kandidaten gelten als Hinweise auf einen gesellschaftlichen Wandel in den USA . Mit Spannung wird daher erwartet, ob die Angehörigen der Demokratischen Sozialisten bei den Kongresswahlen auch breitere Bevölkerungsschichten mit ihren progressiven Botschaften erreichen können. Trump äußert sich zu Täuschungsmanöver Das Täuschungsmanöver auf dem Rückflug von US-Präsident Donald Trump aus der Türkei ist seinen Angaben zufolge auf Weisung seiner Personenschützer erfolgt. Er richte sich nach deren Vorgaben, sagte der Republikaner auf Nachfragen von Reportern. "Das liegt allein beim Secret Service." Das gelte auch für das Militär. "Ich tue, was sie sagen." Der Secret Service ist unter anderem für die Sicherheit des Präsidenten zuständig. Zum Hintergrund der Entscheidung machte Trump keine genauen Angaben. Er sagte: "Ich nehme an, dass es eine Bedrohung gab." Er habe nicht weiter nachgefragt. Zugleich schien der Präsident bemüht, dem Fall keine große Bedeutung beizumessen: "Ich bekomme viele Drohungen." Er ergänzte: "Jeder Präsident, der etwas bewirkt, ist mit zahlreichen Drohungen konfrontiert. Präsidenten, die nichts bewirken, bekommen keine Drohungen." Der Grund für das ungewöhnliche Täuschungsmanöver soll eine konkrete, vom Iran ausgehende Bedrohung gewesen sein. US-Kampfjets fangen Flugzeug bei Trump-Besuch in Ohio ab Ein Flugzeug ist im US-Bundesstaat Ohio bei einem Besuch von US-Präsident Donald Trump in eine temporäre Flugverbotszone eingedrungen. Kampfflugzeuge vom Typ F-16 hätten das zivile Flugzeug abgefangen und es sicher aus dem gesperrten Luftraum eskortiert, teilte das zuständige Militärkommando (Norad) mit. Dabei wurden auch Leuchtraketen eingesetzt, um die Aufmerksamkeit des Piloten zu erlangen. Trump besuchte am Dienstagabend (Ortszeit) in Ohio im Ort Geneva eine Sportveranstaltung. Zum Schutz der US-Präsidenten werden an ihren Aufenthaltsorten häufig zeitlich befristete Sperrzonen für den Flugverkehr verhängt. Dabei kommt es gelegentlich auch zu Zwischenfällen, meist eher mit kleineren Flugzeugen. US-Gericht blockiert Trumps Pläne für strengere Briefwahlregeln Eine US-Bundesrichterin hat die US-Post am Dienstag daran gehindert, Teile einer Verfügung von Präsident Donald Trump umzusetzen. Die Verfügung zielt darauf ab, die Regeln für die Briefwahl vor den im November anstehenden Kongresswahlen zu verschärfen. Mit ihrer landesweit geltenden Entscheidung in Boston weitete die Richterin eine frühere Anordnung vom Juni aus. Diese hatte die Umsetzung der Verfügung in 23 überwiegend von den Demokraten geführten Bundesstaaten verhindert. Mehrere Bürgerrechtsgruppen hatten eine Ausweitung des Verbots gefordert. In ihrer Begründung schrieb die Richterin, die noch vom demokratischen Präsidenten Barack Obama in dessen Amtszeit als US-Präsident ernannt worden war, die Exekutive der Bundesregierung habe keine Befugnis, Wahlen zu regulieren. Diese Verantwortung weise die US-Verfassung den einzelnen Bundesstaaten zu. "Dass es nun weniger als 90 Tage bis zu den Kongresswahlen am 3. November 2026 sind, unterstreicht die dringende Notwendigkeit einer einstweiligen Verfügung", schrieb die Richterin. Mit der Verfügung wurden die Bundesstaaten aufgefordert, Listen mit wahlberechtigten Personen vorzulegen, die Briefwahlunterlagen erhalten könnten. Hätten sich die Bundesstaaten nicht daran gehalten, hätte die US-Post die Zustellung der Stimmzettel verweigert. Das Weiße Haus und das Justizministerium reagierten zunächst nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme.