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Keine Entwarnung: Brand im Nationalpark – Hubschrauber auch Samstag im Einsatz

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Der erhoffte Regen blieb zumindest bis Freitagnachmittag aus. Die Brandbekämpfung am Boden und aus der Luft läuft im Müritz-Nationalpark weiter. Wie lange, ist noch ungewiss.

Im Brandgebiet im Müritz-Nationalpark kämpfen hunderte Feuerleute weiter gegen eine Ausbreitung des Flächenbrandes. Auch am Samstag werden dazu Bundeswehrhubschrauber ab 10.30 Uhr wieder eingesetzt, teilte der Landkreis mit. Die beiden Maschinen vom Typ CH-53 können Tanks mit einem Volumen von rund 5.000 Litern Wasser transportieren.

Die für Teile Mecklenburg-Vorpommerns vorhergesagten schweren Gewitter zogen am Nachmittag zunächst ohne den erhofften Niederschlag an der Brandregion im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte vorbei. Entsprechende Unwetterwarnungen vor Extrem-Gewittern des Deutschen Wetterdienstes wurden aufgehoben. 

„Wenig offenes Feuer“

In der Nacht zu Freitag hatte sich das Brandgebiet kaum ausgedehnt. Laut Landkreis umfasst die brennende beziehungsweise abgebrannte Fläche etwa 362 Hektar. Aus der Luft sei „viel Rauch und Glut zu sehen, wenig offenes Feuer“. Entwarnung könne aber noch nicht gegeben werden. 

Auch am Freitag waren wieder Bundeswehrhubschrauber im Einsatz, nahmen mit angehängten 5.000-Liter-Tanks Wasser aus umliegenden Seen auf und wässerten damit bestimmte Waldgebiete. Vom eigentlichen Brand müssen auch sie einen Sicherheitsabstand von 1.000 Metern halten wegen Altmunition auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz.

Seen wegen Wasserentnahme gesperrt

Auf den Seen, die als Wasserentnahmestellen dienen, dürfen sich keine Schwimmer, Paddler oder Boote befinden. Das betrifft laut Landkreis den Dambecker See, den Granziner See, den Käbelicksee und den Priesterbäker See.

Die Eindämmung des Brandes mit Kreisregnern, die das Areal wässern, findet laut Sprecher vor allem in drei Abschnitten statt: im Norden bei der Ortschaft Speck, bei der weiterhin evakuierten Ortschaft Granzin sowie entlang der Bahnstrecke Rostock-Berlin.

Der Brand wurde am Montag gemeldet. Die Ursache ist weiterhin unklar. Seitdem läuft der Einsatz, nach Angaben vom Freitagmorgen zuletzt mit mehr als 300 Kräften. Da es sich um einen munitionsbelasteten ehemaligen Truppenübungsplatz handelt, gestaltet sich die Brandbekämpfung schwierig.