Nach WM-Aus: Norwegen fehlen vor Viertelfinale die Großbildschirme
Die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada läuft. Alle wichtigen News rund um das Turnier erfahren Sie hier. Vom 11. Juni bis zum 19. Juli steigt in den USA, Mexiko und Kanada die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer. Zeiten, Daten und Austragungsorte: Alle Spiele und Termine zur WM 2026 WM-Modus: So funktioniert die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 Mit dem Newsblog von t-online verpassen Sie keine wichtige Nachricht rund um die WM 2026 . Freitag, 10. Juli Norwegen fehlen vor WM-Viertelfinale die Großbildschirme Norwegische Kommunen und Veranstalter suchen vor dem WM-Viertelfinale der Nationalmannschaft gegen England händeringend nach Großbildschirmen. Viele Gemeinden und Unternehmen wollten das Spiel am Samstag vor großem Publikum zeigen, fänden aber kaum noch Geräte dafür, berichteten skandinavische Medien am Freitag. Er könne sich vor Anrufen kaum noch retten, sagte Morten Reffhaug von der Firma To-Be-More in Lier dem norwegischen Sender NRK. Die Sender DR und SVT meldeten, Veranstalter hätten sich bereits an Firmen in Dänemark und Schweden gewandt. Norwegens Auswahl um Stürmerstar Erling Haaland fordert am Samstag (23.00 Uhr im Liveticker bei t-online) in Miami England – es ist das erste WM-Viertelfinale ihrer Historie. Reffhaug sagte, nach dem Sieg der Norweger gegen Brasilien habe er bis tief in die Nacht Anfragen wegen Großleinwänden erhalten. Doch jetzt sei alles ausgebucht, Nachschub könne er nicht beschaffen und auch die Konkurrenz habe keine Geräte mehr frei. Der Chef des Unternehmens Lydteamet in Bodø, Kristoffer Haukås, sagte, viele hätten mit so einem Problem schlicht nicht gerechnet und jetzt sei die Zeit knapp. Nach WM-Aus: Ex-Bayern-Stürmer Mané verkündet Rücktritt Nach dem Aus im Sechzehntelfinale bei der Fußball-WM ist Sadio Mané laut Medienberichten aus der senegalesischen Nationalmannschaft zurückgetreten. Unter anderem zitierte die senegalesische Zeitung "Le Quotidien" aus einem Abschiedsbrief des ehemaligen Profis vom FC Bayern München . "Ihr sollt wissen, dass ich für diese Flagge alles geopfert habe. Ich habe mein Bestes gegeben und stets mit aller Kraft für unser Vaterland gekämpft", schrieb der 34-Jährige und bedankte sich bei allen, die ihm in seiner Karriere beigestanden haben. "Eure beständige Unterstützung war der Motor meines Erfolgs." Er kündigte an, weiter für Senegals Fußball zu arbeiten. "Ich werde meine Erfahrung gerne in den Dienst der Nation stellen, sei es im Trainerstab, auf der Trainerbank oder in den Führungsgremien." In 130 Länderspielen erzielte Mané 54 Tore. WM-Viertelfinale: Jugendliche stirbt bei Feier nach Frankreich-Sieg Bei einer Feier nach dem 2:0-Sieg Frankreichs gegen Marokko beim Viertelfinalspiel der Fußball-WM ist eine 17-Jährige tödlich verunglückt. Die junge Frau stürzte im nordfranzösischen Ort Aulnoye-Aymeries von einem Lastwagen, auf den sie beim Feiern geklettert war, wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte. Der Lastwagen überrollte sie anschließend, die Jugendliche starb noch am Unfallort. Ein Jugendlicher, der sich in der Nähe befand, wurde im Schockzustand in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Lastwagens kam in Polizeigewahrsam. WM-Spieler fällt aus: Streit zwischen Verband und Klub eskaliert Die belgische Nationalmannschaft muss im WM-Viertelfinale gegen Spanien voraussichtlich auf Verteidiger Zeno Debast verzichten – das jedoch nicht ganz freiwillig. Denn wie der Verband am Donnerstag erklärte, habe ihn sein Klub, Sporting Lissabon , für nicht spielfit erklärt. "Das unterscheidet sich von der Einschätzung unserer medizinischen Abteilung, der Medizinabteilung der Fifa und Versicherungsmitarbeitern", teilte der Verband laut " The Athletic " mit. Der 22-Jährige war zu Beginn des Turniers mit einer Beinverletzung, die er sich bei seinem Klub zugezogen hatte, ausgefallen. Aktuell würde er unter der Aufsicht der belgischen Leistungsabteilung individuell trainieren. WM: Mbappé mit Eisbeutel am Knöchel ausgewechselt Superstar Kylian Mbappé hat nach seiner Auswechslung im WM-Viertelfinale gegen Marokko (2:0) Entwarnung gegeben. Der 26-Jährige war nach 77 Minuten ausgewechselt worden und hatte einen dicken Eisbeutel am Fuß. "Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut", sagte der Stürmer von Real Madrid im Anschluss. Sein Trainer Didier Deschamps erzählte nach dem Spiel sogar, dass sein Kapitän Krämpfe hatte und auch deshalb vom Feld musste. "Das ist normal, er spielt so viele Spiele", sagte der Coach. Mit wem sich das französische Team gegen Marokko ein Privatduell lieferte, lesen Sie hier. Donnerstag, 9. Juli WM 2026: Schlechte Nachrichten für Thomas Tuchel Jarell Quansah wäre erst in einem möglichen WM-Endspiel der englischen Fußball-Nationalmannschaft wieder spielberechtigt. Nach seiner Roten Karte im Achtelfinale gegen Mexiko (3:2) sperrte der Weltverband FIFA den Defensivspieler für zwei Spiele. Damit zeigte sich die Fifa deutlich weniger gnädig als beim US-Amerikaner Folarin Balogun, der trotz vorheriger Roter Karte im Achtelfinale gegen Belgien (1:4) spielen durfte, was weltweit für große Empörung gesorgt hatte. Quansah hatte gegen Mexiko wegen groben Foulspiels die Rote Karte gesehen – allerdings erst nach Eingriff des Videoschiedsrichters. Das Team von Trainer Thomas Tuchel trifft am Samstag (ab 23 Uhr im Liveticker bei t-online) im Viertelfinale auf Norwegen. Zudem muss Tuchel um Verteidiger Marc Guéhi bangen. Laut der BBC soll er mit einer Zerrung im Oberschenkel kämpfen. Bei diesem Turnier hat er bisher vier Spiele über 90 Minuten absolviert. Auch Mittelfeldspieler Declan Rice wurde aufgrund einer Krankheit vorerst vom Team isoliert. Sein Einsatz steht ebenfalls auf der Kippe. Wegen Fokus auf Klopp: Schweinsteiger kritisiert DFB Nach dem Rücktritt von Julian Nagelsmann liegt der volle Fokus beim DFB auf Jürgen Klopp . Ein weiterer Name kursiert nicht. Damit hat Bastian Schweinsteiger ein Problem. WM: Schweinsteiger kommt zu spät zu TV-Einsatz für die ARD Das Spiel Marokko gegen Frankreich ist für TV-Zuschauer in der ARD zu sehen. Auf den Weltmeister am Mikrofon mussten die Fans aber zunächst verzichten. Denn der stand im "Voll-Voll-Vollstau". Clinch um Mbappé: Puppe brennt – Paraguay entschuldigt sich Auch vier Tage nach dem Aus im WM-Achtelfinale gegen Frankreich (0:1) haben die Fans der Nationalmannschaft Paraguays die Niederlage noch nicht verkraftet. In einigen Social-Media-Videos ist zu sehen, wie sie eine Puppe mit dem Namensschild "Mbappe" in Brand setzen. Im Rahmen des "San Juan"-Festivials ist es Tradition, eine Puppe anzuzünden, die die meistgehasste Person des Landes darstellt. Mbappé hatte das Siegtor im Spiel erzielt. Nach den rassistischen Aussagen einer Senatorin hat sich zumindest die Regierung Paraguays entschuldigt. "Wir haben eine Entschuldigung der paraguayischen Regierung erhalten, die erklärte, dass die Äußerungen völlig im Widerspruch zu den Werten des Landes stünden", sagte Sportministerin Marina Ferrari bei France Info. WM-Viertelfinale: Marokko muss auf Saibari verzichten Afrikameister Marokko muss im WM-Viertelfinale gegen Frankreich ohne Ismael Saibari auskommen. Der neue Angreifer von Bayern München fällt für das Spiel am Donnerstag weiter wegen seiner Muskelverletzung aus. Dies verkündete Marokkos Nationaltrainer Mohamed Ouahbi auf einer Pressekonferenz am Mittwoch in Boston. Saibari hatte Marokko mit drei Treffern ins Achtelfinale geführt, dort musste er beim 3:0 gegen Kanada allerdings nach 22 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Das Frankreich-Spiel komme für Saibari "noch zu früh. Ich hoffe, dass er nicht für den Rest des Wettbewerbs ausfällt." Fall Balogun: Trumps WM-Chef legt nach Nach dem Skandal um die aufgehobene Rote Karte bei der Weltmeisterschaft hat der Fifa-Beauftragte des Weißen Hauses, Andrew Giuliani, Zweifel an der Seriosität des Schiedsrichters gesät. Was er ihm vorwirft und wie er von einem Reporter auf verdrehte Tatsachen hingewiesen wird, lesen Sie hier. Zuschauerschnitt bei der WM 2026 unter dem vom Turnier 1994 Bei der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko kommen im Schnitt weniger Zuschauer in die Stadien als bei der letzten Ausgabe in Nordamerika 1994. Vor dem Beginn der Viertelfinalspiele liegt die Zuschauerzahl laut Fifa bei durchschnittlich 65.204 Fans pro Partie. 1994 lag der Durchschnitt nach dem Finalsieg von Brasilien gegen Italien bei 68.991 Zuschauern. Diesen Wert kann das Turnier in diesem Jahr auch dann nicht mehr erreichen, sollten alle weiteren Partien voll besetzt sein. Wegen der deutlich höheren Anzahl an Spielen und 48 teilnehmenden Mannschaften sprengt die WM den Zuschauerrekord aber deutlich. Schon vor den abschließenden acht Begegnungen haben 6.259.584 Menschen die bislang 96 Partien besucht. Die meisten davon kamen ins legendäre Aztekenstadion in Mexiko-Stadt, das 404.120 Fans besucht haben. Trotz zahlreicher leerer Sitzplätze bei vielen Gruppenspielen vermeldete die Fifa eine Auslastung von 99,7 Prozent. Mittwoch, 8. Juli Wegen Gewitter: WM-Viertelfinale könnte verspätet starten Das Viertelfinale zwischen England und Norwegen könnte am Samstag (23 Uhr im Liveticker bei t-online) mit einer Verzögerung starten. Sowohl der amerikanische TV-Sender NBC Miami als auch der Wetterdienst der britischen BBC hat für die Anstoßzeit vereinzelte Gewitter rund um das Hard Rock Stadium in Miami vorhergesagt. Die Fifa-Regularien sehen vor, dass ein Spiel unterbrochen wird, sobald das Gewitter im Umkreis von acht Meilen (13 Kilometer) verortet wird. Erst, wenn danach 30 Minuten kein Donner mehr zu hören ist, wird weitergespielt. Besonders für die Engländer wäre das kein neues Szenario. Bereits das Achtelfinale gegen Mexiko (3:2) wurde wegen eines Gewitters um eine Stunde verschoben. Schweiz hebt Sperrstunde teilweise wegen Viertelfinale auf Die erste Viertelfinalteilnahme bei einer Fußball-Weltmeisterschaft seit 72 Jahren führt in der Schweiz zu außergewöhnlichen Maßnahmen. In Zürich, Basel und im gesamten Kanton Bern ist in der Nacht zum Sonntag die Sperrstunde aufgehoben. Am frühen Sonntagmorgen (3 Uhr im Liveticker bei t-online) wird das Spiel gegen Titelverteidiger Argentinien in Kansas City angepfiffen. Zuletzt hatte die Schweiz bei der Heim-WM 1954 im Viertelfinale gestanden. Auch in Chur dürfen Gastronomiebetriebe auf der Ausgangsmeile Welschdörfli das Spiel im Innenbereich zeigen. Die Kneipen dort müssen normalerweise um 3 Uhr morgens schließen. Alle anderen Betriebe, die normalerweise vorher schließen, können eine Sondergenehmigung beantragen. In Locarno im Tessin soll es zur ungewöhnlich frühen Stunde gar ein Public Viewing geben. Toter bei WM-Feier in Argentinien Bei den spontanen WM-Jubelfeiern in Argentinien ist ein Mann ums Leben gekommen. Nach dem dramatischen Achtelfinalsieg der argentinischen Nationalmannschaft gegen Ägypten (3:2) wurde der 46-Jährige am Dienstagabend (Ortszeit) in der Kleinstadt Cañuelas rund 60 Kilometer südlich der Hauptstadt Buenos Aires von einem Stein am Kopf getroffen, wie lokale Medien berichteten. Der Mann verlor demnach sofort das Bewusstsein und starb noch im Rettungswagen an den Folgen des Schädeltraumas. Nach Auswertung der Überwachungskameras nahm die Polizei einen 20 Jahre alten Tatverdächtigen fest. In den sozialen Medien tauchte anschließend ein Video auf, das den Mann kurz vor seinem Tod zeigt. Er ist dabei zu sehen, wie er von einer argentinischen Flagge umhüllt über seine Erlebnisse während des Spiels spricht. "Wir haben nie den Glauben verloren", sagte er. Ägypten-Trainer: Haben aus "Marketinggründen" verloren Ägyptens Nationaltrainer Hossam Hassan hat nach dem 2:3 gegen Argentinien schwere Vorwürfe gegen den Schiedsrichter und den Fußball-Weltverband erhoben. In Interviews nach dem Spiel wittert der 59-Jährige bei dem WM-Aus seiner Mannschaft Betrug: "Es schien, als habe die argentinische Seite Druck auf den Schiedsrichter ausgeübt." Hassan zufolge habe seine Mannschaft aus "Marketinggründen" verloren. Demnach habe die Fifa besonderes Interesse daran, dass Argentinien und ihr Superstar Lionel Messi im Turnier weiterkommen. Weitere Stimmen der Ägypter nach dem Spiel finden Sie hier. Auslöser ist eine Szene in der Nachspielzeit des Spiels: Alexis Mac Allister zog den ägyptischen Spieler Hamdi Fathi am Trikot, als dieser in den argentinischen Strafraum eindrang. Schiedsrichter François Letexier pfiff nicht. Unmittelbar danach erzielte Enzo Fernández den Siegtreffer für Argentinien. Nach dem Spiel legte der ägyptische Verband offiziell Beschwerde gegen den französischen Schiedsrichter bei der Fifa ein. Mehr dazu finden Sie weiter unten im Newsblog sowie hier . Trainer-Beben bei der WM – ein Überblick Scheidet ein Team bei der WM aus, wird die Trainerfrage gestellt. Bereits ein Dutzend Nationalcoaches sind mittlerweile ohne Job. Und es dürften noch mehr werden. t-online gibt einen Überblick über die bereits feststehenden Abgänge und zeigt, welche weiteren Trainer nach dem Turnier definitiv nicht mehr im Amt sein werden oder um ihren Job zittern müssen. Warum auch England-Trainer Thomas Tuchel um seinen Posten bangen muss, erfahren Sie hier. Ägypten legt Beschwerde nach WM-Aus ein Der ägyptische Fußballverband hat nach dem WM-Achtelfinal-Aus gegen Argentinien eine offizielle Beschwerde bei der Fifa eingereicht. Verbandspräsident Hany Abo Rida richtete die Beschwerde gegen den französischen Schiedsrichter François Letexier und sein Team. Darin fordert der Verband eine Untersuchung der strittigen Schiedsrichterentscheidungen sowie den Ausschluss des Schiedsrichterteams vom weiteren Turnierverlauf. Hier finden Sie die ganze Meldung. WM-Premiere am Mittwoch Vor vier Wochen sind 48 Teams in die WM 2026 in Kanada, Mexiko und den USA gestartet. Bis zum 19. Juli wird in 104 Spielen der Fußball-Weltmeister ausgespielt. Nach Wochen voller Spiele ohne Pause ist Mittwoch der erste Tag, an dem keine WM-Partie angepfiffen wird. Doch die Verschnaufpause ist nur von kurzer Dauer. Wie der Fahrplan für den WM-Endspurt aussieht, erfahren Sie hier. Dienstag, 7. Juli Schweiz siegt im Elfmeterschießen und trifft auf Argentinien Nach einem insgesamt chancenarmen Spiel gewinnt die Schweiz im Elfmeterschießen 4:3 gegen Kolumbien und steht damit im Viertelfinale der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. Dort geht es gegen den amtierenden Weltmeister aus Argentinien. Erstmals seit 1954 stehen die Eidgenossen damit in der Runde der letzten acht Mannschaften. Wie das genau zustande kam, lesen Sie hier. Belgiens Onana erleidet Kreuzbandriss Für Belgiens Mittelfeldspieler Amadou Onana ist die Fußball-Weltmeisterschaft vorzeitig beendet. Wie der belgische Fußballverband mitteilte, riss sich Onana beim furiosen 4:1 im Achtelfinale gegen die USA das rechte vordere Kreuzband. Der 24-Jährige war schon in der 21. Minute ausgewechselt worden. "Wir fürchten, es ist eine ernsthafte Verletzung. Das sind keine guten Nachrichten für ihn und für uns als Team", hatte Nationaltrainer Rudi Garcia schon nach dem Spiel gesagt. Onana, der beim Premier-League-Club Aston Villa unter Vertrag steht, soll zunächst beim Team bleiben und auch im Viertelfinale gegen Europameister Spanien am Freitag (21.00 Uhr im Liveticker bei t-online) in Inglewood bei Los Angeles das Team als Zuschauer unterstützen. Argentinien zieht nach wildem Spiel ins Viertelfinale ein Argentinien und Lionel Messi haben das WM-Achtelfinale gegen Ägypten nach 0:2-Rückstand noch 3:2 (0:1) gewonnen. Dabei hatten Yasser Ibrahim (15.) und Ziko (67.) die Ägypter in Führung gebracht. In der Schlussviertelstunde drehten Christian Romero (79.), Lionel Messi (83.) und Enzo Fernández (90.+2) aber noch die Partie. Welchen Negativrekord Messi dennoch aufstellte, lesen Sie hier. Wegen Mbappé-Beleidigung: Frankreich leitet rechtliche Schritte ein Der Skandal um die rassistischen Beleidigungen gegen den französischen Topstar Kylian Mbappé schlägt weiter hohe Wellen. Frankreichs Fußballverband reichte eine Anzeige gegen die paraguayische Senatorin Celeste Amarilla de Boccia ein. Die 61-Jährige hatte den Superstar von Real Madrid wüst und rassistisch beleidigt. Ihre Bemerkungen seien "verabscheuungswürdig und inakzeptabel", hieß in einem Statement des Verbands. Die Pariser Staatsanwaltschaft leitete daraufhin umgehend Ermittlungen wegen öffentlicher Beleidigung auf rassistischer Grundlage sowie wegen öffentlicher Aufstachelung zu Hass oder Gewalt ein, wie die Behörde in Paris mitteilte. Amarilla de Boccia veröffentlichte einen Brief und erklärte sich. Das Problem liege zwischen ihr und dem Spieler und beziehe sich nicht auf das Land Frankreich, so die Kernbotschaft. Sie bedauere Teile ihrer Aussagen. "Schon nach kurzer Zeit bereute ich es, dich mit denselben Beleidigungen beschimpft zu haben, die ich selbst zu hören bekomme", schrieb Amarilla de Boccia. Auch sie werde als Latina und wegen ihrer Hautfarbe angegangen. Amarilla de Boccia forderte dann selbst eine Entschuldigung von Mbappé – und setzte zu neuen herben Aussagen an. Sie warf ihm geschlechtsspezifische Gewalt in seinen Äußerungen über sie vor und drohte ebenfalls mit rechtlichen Schritten, sollte er diese nicht zurücknehmen. England-Star täuscht Thomas Tuchel Ein kleiner Schockmoment für Englands Trainer Thomas Tuchel hat nach dem umjubelten Achtelfinal-Erfolg gegen Mexiko einen Lacher in der englischen Kabine und den sozialen Medien ausgelöst. Das Team spielte seinem Coach einen Streich, wie ein Instagram-Video der "Three Lions" zeigte. Darin ist zu sehen, wie sich Verteidiger John Stones nach dem Spiel mitten in den Feierlichkeiten in der Kabine plötzlich mit schmerzverzerrtem Gesicht die rechte Schulter hält. Mittelfeldspieler Declan Rice macht den deutschen Trainer auf die vermeintliche Verletzung aufmerksam, Tuchel schaut tatsächlich mit besorgter Miene in die Richtung seines Verteidigers. Als dann im Hintergrund der Refrain des Songs "Talk To You" der niederländischen House-Musikgruppe ANOTR einsetzt, beginnt Stones, mit seinem scheinbar verletzten Arm zur Musik zu tanzen. In der Kabine bricht Gelächter aus, auch Tuchel fängt an zu lachen und nimmt seinen Schützling in den Arm. Stones war bereits zuvor bei Manchester City mit Tanzeinlagen in der Kabine viral gegangen. Oliver Kahn spottet über Fifa-Skandal Mit einem Seitenhieb auf die Fifa hat sich Ex-Nationaltorhüter Oliver Kahn in die Debatte um die umstrittene Aufhebung der Sperre von US-Nationalspieler Folarin Balogun eingeschaltet. "Da wir gerade die Fußball-Geschichte umschreiben, hätte ich noch einen kleinen Vorschlag", schrieb der 57-Jährige in den sozialen Medien und fragte ironisch: "Kann die Fifa bitte die Gelbe Karte für Michael Ballack im WM-Halbfinale 2002 annullieren?" Zudem teilte er eine zweite Idee. Mehr dazu lesen Sie hier . Schweiz muss offenbar auf Torjäger verzichten Für die Schweiz steht am Dienstag das Duell mit Kolumbien an. Dabei fehlt den Eidgenossen womöglich ein ganz wichtiger Spieler. Um wen es dabei geht, erfahren Sie hier. Ronaldo verwirrt mit Trotz-Auftritt Seine Tränen über den bitteren und endgültigen WM-Abschied ohne Krönung waren kaum getrocknet, da schaltete Cristiano Ronaldo wieder in einen auffälligen Verteidigungsmodus. "Vor Cristiano hatte Portugal noch nie einen großen Titel gewonnen", sagte der 41-Jährige nach dem 0:1 im Achtelfinale gegen Spanien über sich in dritter Person. Seine Ära sei die erfolgreichste in der Geschichte des Landes gewesen . US-Behörden nehmen argentinischen Fußballverband ins Visier Während der Fußball-WM in den USA haben nach Informationen der argentinischen Tageszeitung "La Nacion" US-Bundesstaatsanwälte und FBI-Agenten Ermittlungen zu Finanzgeschäften des argentinischen Fußballverbands AFA in den Vereinigten Staaten aufgenommen. Mehr dazu lesen Sie hier. Martínez tritt nach Achtelfinal-Aus als Portugals Trainer zurück Roberto Martínez ist nicht mehr Trainer der portugiesischen Nationalmannschaft . Der 52-Jährige bestätigte seinen Rücktritt unmittelbar nach der 0:1-Niederlage gegen Spanien im WM-Achtelfinale. Ein Treffer in der Nachspielzeit hatte das Turnier für Portugal beendet. "Es stimmt, dass dies mein letztes Spiel für die portugiesische Nationalmannschaft ist", sagte Martínez nach der Partie in Arlington. "Es ist das Ende eines Zyklus. Ich nehme die Erinnerungen mit und hoffe, dass auch die Portugiesen diese dreieinhalb Jahre in guter Erinnerung behalten werden." Martínez hatte das Amt Anfang 2023 übernommen. Mit Portugal gewann er 2025 die Nations League. Insgesamt betreute er die Mannschaft 45-mal. "Ich bin nach Portugal gekommen, um die Weltmeisterschaft zu gewinnen – und ohne den Titel macht es keinen Sinn, weiterzumachen", sagte Martínez. "Vorstand und Präsident haben nun die Möglichkeit, einen neuen Trainer auszuwählen. Der Präsident hat meine Arbeit immer unterstützt, aber mein Vertrag läuft heute aus. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen." Kolumbianischer Stürmer fällt für Rest der WM aus Für Kolumbiens ehemaligen Bundesliga-Profi Jhon Córdoba ist die Fußball-Weltmeisterschaft vorzeitig beendet. Das bestätigte Trainer Néstor Lorenzo einen Tag vor dem WM-Achtelfinale der Südamerikaner gegen die Schweiz. Mehr dazu lesen Sie hier . Belgien stichelt gegen Trump und Fifa Nach dem souveränen Sieg gegen die USA hat der belgische Fußballverband die Fifa und US-Präsident Donald Trump kritisiert. "Overturn this", schrieb der Verband auf der Plattform X, nachdem die Mannschaft die USA geschlagen hatte. Auf Deutsch bedeutet das: Versucht doch, das zu kippen. Die Äußerung spielt auf die Aufhebung der Rotsperre von US-Stürmer Folarin Balogun an: Auf Hinweis von Trump hatte die Fifa am Sonntag überraschend die Sperre des US-Nationalspielers zurückgenommen und damit massive Kritik hervorgerufen. Balogun hatte bei der 4:1-Niederlage der USA in der Startelf gestanden, bot aber eine weitgehend unauffällige Partie. Trotz Fifa-Skandal: USA scheiden gegen Belgien aus Ungeachtet der Diskussion um Folarin Balogun hat Belgien bei der Fußball-WM das Viertelfinale erreicht. Die USA blieben vor heimischem Publikum chancenlos . Fall Balogun: Collina verteidigt Schiedsrichter Der Fußball-Weltverband Fifa hat WM-Schiedsrichter Raphael Claus nach der Kritik von US-Präsident Donald Trump in Schutz genommen. Der brasilianische Referee, der im Mittelpunkt der Kontroverse um den US-Angreifer Folarin Balogun steht, habe während seiner gesamten Laufbahn "höchste Maßstäbe an Professionalität und Integrität" bewiesen, teilte die Fifa mit. Schiedsrichterchef Pierluigi Collina bezeichnete Claus als wichtiges Mitglied des Teams der Unparteiischen bei der WM. "Er ist ein erfahrener und hoch angesehener Schiedsrichter, und wir haben weiterhin volles Vertrauen in ihn als zuverlässigen Spielleiter", sagte Collina. Trump hatte Claus mit Blick auf dessen Vergangenheit als "ein bisschen suspekt" bezeichnet. "Er hat eine Entscheidung getroffen, die niemand glauben konnte", sagte der US-Präsident gegenüber Reportern im Weißen Haus, als er zugab, mit Infantino wegen Balogun gesprochen zu haben. Der brasilianische Fußballverband CBF nahm Claus hingegen demonstrativ in Schutz.
