Donald Trump: US-Präsident reagiert mit Häme auf Tod von Ex-FBI-Chef
Rober Mueller, Ex-Direktor des FBI, ist im Alter von 81 Jahren gestorben. US-Präsident Donald Trump reagiert mit Häme. Die beiden Männer haben eine Vorgeschichte. Der ehemalige FBI-Direktor und Sonderermittler Robert Mueller ist tot. Das bestätigte seine Familie laut einer Mitteilung auf X, die von der "New York Times" verbreitet wurde. Demnach verstarb Mueller in der Nacht auf Samstag im Alter von 81 Jahren. Vergangenes Jahr war bekannt geworden, dass Mueller an Parkinson erkrankt war. US-Präsident Donald Trump nahm die Nachricht zum Anlass, um Mueller zu verunglimpfen. "Gut, ich bin froh, dass er tot ist", schrieb Trump in einer Nachricht auf sozialen Medien. "Er kann keinen unschuldigen Menschen mehr schaden", fügte der 79-Jährige hinzu. Newsblog: Alle aktuellen Entwicklungen zur US-Politik Streit über Iran-Krieg: Mächtige Stimmen wenden sich von Trump ab Mueller war Sonderermittler gegen Trump Mueller und Trump verbindet eine Vorgeschichte. Nach Muellers Zeit als FBI-Direktor war er zwischen 2019 und 2019 Sonderermittler zu möglichen Verbindungen von Donald Trumps Wahlkampfteam nach Russland . In dieser Zeit versuchte Trump bereits, ihn zu entlassen. 2019 reichte er beim damaligen Justizminister William Barr seinen Bericht ein. Mueller hatte jedoch keine Belege dafür gefunden, dass es vor der Wahl Geheimabsprachen zwischen dem Trump-Wahlkampfteam und Vertretern Russlands gegeben habe. Eine Behinderung der Ermittlungen der Justiz durch Trump schloss Mueller nicht aus. Dennoch wertete Trump den Bericht als Entlastung – die Ermittlungen bezeichnete er immer wieder als "Hexenjagd". Mueller war kurz vor den Anschlägen des 11. September 2001 an die Spitze des FBI gerückt. Während seiner zwölfjährigen Amtszeit widmete er sich Aufgabe, die Behörde mittels einer grundlegenden Reform für die neue Schwerpunktaufgabe des Anti-Terror-Kampfs zu wappnen.
