US-News: Streit mit Demokraten – Trump droht mit ICE-Einsatz an Flughäfen
Trump spricht im Streit mit den Demokraten eine Drohung aus. Robert Mueller, ehemaliger Sonderermittler gegen Donald Trump, ist tot. Alle Entwicklungen im Newsblog. Samstag, 21. März Trump droht mit ICE-Einsatz an Flughäfen Angesichts eines seit Wochen andauernden Finanzierungsstreits hat US-Präsident Donald Trump den Einsatz der Einwanderungsbehörde ICE an den Flughäfen des Landes ins Spiel gebracht. Die Beamten sollten vor Ort Sicherheitsmaßnahmen durchführen "wie man sie noch nie zuvor gesehen" habe, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social , sollten die Demokraten nicht sofort ein Abkommen unterzeichnen. Der Einsatz könnte bereits am Montag beginnen, kündigte Trump in einem weiteren Post an. Hintergrund der Aussagen dürfte der Streit zwischen Republikanern und Demokraten zur Weiterfinanzierung des Heimatschutzministeriums sein. Diesem unterstehen neben ICE auch die Transportation Security Administration (TSA), die auf Flughäfen die Sicherheitskontrolle der Passagiere verantwortet. Mehrere Abstimmungen über ein neues Finanzpaket verfehlten die notwendige Mehrheit, seit Mitte Februar fehlt damit die Grundlage zur Bezahlung von einigen Einsatzkräften wie der TSA. Ex-FBI-Direktor Mueller ist tot – Trump reagiert mit Häme Der ehemalige FBI-Direktor und Sonderermittler Robert Mueller ist tot. Das bestätigte seine Familie laut einer Mitteilung auf X, die von der "New York Times" verbreitet wurde. Demnach verstarb Mueller in der Nacht auf Samstag im Alter von 81 Jahren. Vergangenes Jahr war bekannt geworden, dass Mueller an Parkinson erkrankt war. US-Präsident Donald Trump nahm die Nachricht zum Anlass, um Mueller zu verunglimpfen. Bericht: Kuba stoppt Diesel-Lieferung für US-Botschaft in Havanna Die Regierung der von einem US-Ölembargo betroffenen Karibikinsel Kuba will einem Bericht zufolge nicht dulden, dass die US-Botschaft in Havanna ihre Generatoren während der anhaltenden Energiekrise mit importiertem Diesel speist. Das kubanische Außenministerium habe der Botschaft eine Einfuhr des Treibstoffs verwehrt, schreibt die "Washington Post". Die diplomatische Vertretung nehme "schamlos" ein Privileg für sich in Anspruch, das die USA dem kubanischen Volk verwehrten, zitierte die Zeitung aus einer übersetzten Fassung des Protestschreibens. Die rund zehn Millionen Bewohner des sozialistisch regierten Inselstaats leiden seit Jahrzehnten unter Misswirtschaft, Korruption und einem Handelsembargo der USA. Die andauernde Wirtschaftskrise hat Kuba an den Rand des wirtschaftlichen Zusammenbruchs gebracht, die Infrastruktur ist marode, das Elektrizitätsnetz veraltet – weshalb sich jene, die es können, mit Generatoren gegen wiederkehrende Stromausfälle wappnen. Dazu zählt offensichtlich auch das Personal der US-Botschaft in der Hauptstadt Havanna. Niederlage für Elon Musk Tech-Milliardär Elon Musk hat in einem Prozess um sein Vorgehen bei der Übernahme von Twitter eine Niederlage erlitten. Geschworene eines Bezirksgerichts in San Francisco kamen zu dem Schluss, dass Musk im Jahr 2022 mit zwei irreführenden Äußerungen ein Wertpapiergesetz verletzt hatte. Da das den Aktienkurs drückte, könnte er verpflichtet werden, damaligen Anteilseignern eine hohe Wiedergutmachung zu zahlen. Musk äußerte sich zunächst nicht zu dem Urteil – er könnte dagegen in höherer Instanz in Berufung gehen. Freitag, 20. März Richter stoppt Zugangsregel für Pentagon Ein Bundesrichter in Washington hat die restriktiven Zugangsregeln der US-Regierung für Journalisten im Verteidigungsministerium gestoppt. Die von der Zeitung "New York Times" eingereichte Klage richtete sich gegen eine Richtlinie, nach der Reporter als Sicherheitsrisiko eingestuft werden können, wenn sie nach nicht für die Öffentlichkeit bestimmten Informationen recherchieren. Richter Paul Friedman erklärte am Freitag, der Schutz von Truppen sei zwar wichtig. Angesichts des US-Militäreinsatzes in Venezuela und des Krieges mit dem Iran sei es jedoch wichtiger denn je, dass die Öffentlichkeit Zugang zu Informationen aus verschiedenen Perspektiven über das Handeln ihrer Regierung habe. Jubiläum der USA: Trump erhält goldene Gedenkmünze Zum 250-jährigen US-Jubiläum erscheint eine Trump-Gedächtnismünze. An der Entstehung der Münze gibt es Kritik. US-Justiz ermittelt offenbar gegen Trump-kritischen Präsidenten Zuletzt schien sich das Verhältnis zwischen Gustavo Petro und Donald Trump entspannt zu haben. Nun werden jedoch Ermittlungen der US-Justiz gegen den kolumbianischen Präsidenten öffentlich. "Feiglinge": Trump rechnet mit Nato ab Donald Trump verschärft seinen Ton gegenüber den Nato-Partnern erheblich. Die Absagen zum Schutz der Straße von Hormus werde er nicht vergessen, droht der US-Präsident. Trump verklagt Elite-Universität Harvard Die Trump-Regierung hat die Elite-Universität Harvard verklagt. Die Begründung: Die Universität sei dem Schutz ihrer jüdischen Studierenden nicht ausreichend nachgekommen, so die Klage. Harvards Leitung habe Anfeindungen auf dem Uni-Campus bewusst ignoriert und sich geweigert, Antidiskriminierungsregeln durchzusetzen, argumentiert die Trump-Administration. Die Klage zielt darauf ab, Millionen an Dollar aus Steuergeldern in Form von staatlichen Förderungen von der Universität zurückzuerhalten, die Harvard angeblich in einer Zeit bezogen hat, in der sich die Universität nicht an geltendes Recht gehalten habe. Harvard hat bislang auf die Klage nicht reagiert. Zuvor hatte die Universität erklärt, dass man erhebliche Anstrengungen unternommen habe, um Antisemitismus auf ihrem Campus zu bekämpfen, darunter die Verschärfung von Regeln und Disziplinarmaßnahmen gegen diejenigen, die gegen diese verstoßen. Hegseth log offenbar über Gespräch mit Vater von getötetem Soldaten US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat in einer Pressekonferenz offenbar gelogen. Am Mittwoch hatte sich der Republikaner mit den Familien der sechs im US-israelischen Nahost-Krieg gefallenen Soldaten getroffen. Am Donnerstag erklärte er in einer Pressekonferenz dann: "Was ich unter Tränen, in Umarmungen, in Kraft und in unerschütterlicher Entschlossenheit hörte, war von Familie zu Familie dasselbe. Sie sagten: 'Bringt es zuende. Ehrt ihr Opfer. Wankt nicht. Hört nicht auf, bis die Aufgabe erfüllt ist'". Doch der Vater einer der Soldaten erklärt nun bei "NBC News", dass das so nicht stimmt. "Ich kann nicht für die anderen Familien sprechen. Als er mit mir sprach, war das kein Thema", erklärte er dem Sender. Er habe dem Verteidigungsminister gesagt, dass er inständig hoffe, dass die getroffenen Entscheidungen im Rahmen des Krieges notwendig sind. Über die Notwendigkeit, den Krieg fortzusetzen, habe er weder mit Hegseth noch mit dem US-Präsidenten Donald Trump gesprochen. 19-jähriger in ICE-Haftzentrum gestorben Erneut ist ein Mensch in einem Haftlager der US-Einwanderungsbehörde ICE ums Leben gekommen. Ein 19-jähriger Mexikaner habe in dem Lager in Florida mutmaßlich Suizid begangen, erklärte die Behörde. Die mexikanische Regierung sprach am Donnerstag (Ortszeit) von einem "inakzeptablen" Todesfall und forderte eine "gründliche Untersuchung". Es ist bereits der 44. Todesfall in einem ICE-Haftzentrum seit Amtsantritt von Präsident Donald Trump im Januar vergangenen Jahres. Der US-Einwanderungsbehörde zufolge war der 19-Jährige im Januar festgenommen worden und saß seit Ende Februar in dem Haftlager im Landkreis Glades in Florida ein. US-Gremium stimmt für große Goldmünze mit Trump-Konterfei Ein US-Kunstgremium hat die Prägung einer Gedenkmünze aus Gold mit dem Konterfei des US-Präsidenten Donald Trump gebilligt. Die Entscheidung der von US-Präsident Trump ernannten Mitglieder des Gremiums war einstimmig. Die Münze ist Teil einer Serie, die die US-Münzanstalt zum 250. Geburtstag der USA in diesem Jahr herstellen will. Bei der Präsentation eines Entwurfs der Münze durch einen Beamten der US-Münzanstalt wurde auch über den Durchmesser der 24-Karat-Goldmünze diskutiert, der bis zu 7,6 Zentimeter betragen könnte. Chamberlain Harris, eine von Trump in das Kunstkommission berufene Beraterin des Weißen Hauses, sagte, die größtmögliche Münze sei Trumps Wunsch. "Je größer, desto besser", erklärte sie kurz vor der Zustimmung des gesamten Gremiums. Die US-Münzanstalt wird nun die endgültigen Maße festlegen. Die Trump-Regierung hat zudem die Prägung einer Ein-Dollar-Münze mit Trumps Konterfei vorgeschlagen, die noch in diesem Jahr in Umlauf kommen soll. Donald Scarinci, Mitglied eines anderen beratenden Gremiums, das den Vorschlag für die Goldmünze im vergangenen Monat ablehnte, sagte, die Ein-Dollar-Münze würde eindeutig gegen ein Gesetz verstoßen. Diesem zufolge darf das Bild eines amtierenden oder ehemaligen Präsidenten erst drei Jahre nach dessen Tod auf einer Dollar-Münze erscheinen. Für die Goldmünze gibt es jedoch ein mögliches Schlupfloch, da es sich um eine nicht für den Umlauf bestimmte Sammlermünze handelt. Donnerstag, 19. März Pearl Harbor Bemerkung: Trump irritiert Japans Regierungschefin US-Präsident Donald Trump hat die japanische Regierungschefin Sanae Takaichi mit einem historischen Vergleich zu Pearl Harbor irritiert. Bei ihrem Besuch im Weißen Haus sprach Trump darüber, dass die USA beim Angriff auf den Iran das Überraschungsmoment genutzt hätten. "Wer kennt sich mit Überraschungen besser aus als Japan", fragte Trump und sorgte für Gelächter im Raum. "Warum haben sie mir nichts über Pearl Harbor gesagt", fragte Trump an die Japaner gerichtet. Er glaube, Japan setze noch viel stärker auf Überraschungen als die USA. Takaichi richtete sich daraufhin sichtlich angespannt in ihrem Sessel auf und blickte in die Richtung ihrer Delegation. Japan hatte am 7. Dezember 1941 den US-Stützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii bombardiert. Bei dem Überraschungsangriff starben mehr als 2.400 Menschen. Die USA traten daraufhin in den Zweiten Weltkrieg ein. Bericht: USA fallen bei Index für Freiheit auf historischen Tiefstand Der Index für Freiheit in den Vereinigten Staaten ist laut der US-Organisation Freedom House im vergangenen Jahr unter Präsident Donald Trump auf den niedrigsten Stand seit mehr als 50 Jahren gesunken. Auf einer Skala von null bis 100 fiel der Wert um drei Punkte auf 81 ab, wie die Organisation am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte. Dies war der schlechteste Wert seit Beginn der Erhebung für das Jahr 1972. Freedom House stuft die USA weiter als "frei" ein. Allerdings liegt die Punktzahl in der Erhebung jetzt unter derjenigen einiger europäischer Staaten und Südkoreas und auf demselben Niveau wie für Südafrika . Freedom House erklärte, der Rückgang des Werts für die USA sei zurückzuführen auf eine "Dysfunktion" der Legislative und eine "Dominanz" der Exekutive, wachsenden Druck auf die Meinungsfreiheit und "Bemühungen der Regierung, Schutzmechanismen gegen Korruption zu untergraben". Trump-Regierung kauft Lagerhalle als ICE-Gefängnis von deutscher Firma Die US-Regierung hat im Bundesstaat Utah eine Lagerhalle von der Deutsche-Bank-Tochterfirma DWS gekauft. Sie soll als Haftanstalt für die Abschiebebehörde ICE dienen, berichtet der "Spiegel". Tausende Migranten würden dort dann gefangen gehalten. DWS erklärt dem "Spiegel" auf Nachfrage: "Die Immobilie befand sich im Besitz eines von der DWS in ihrer treuhänderischen Funktion verwalteten US-Immobilienfonds und wurde von diesem verkauft." Die Firma sei nicht an den Entscheidungen des Käufers über die künftige Nutzung der Anlage beteiligt. US-Verbündeter Costa Rica bricht Beziehungen zu Kuba ab Ein enger Verbündeter der US-Regierung in Lateinamerika, das mittelamerikanische Costa Rica, bricht seine diplomatischen Beziehungen zu Kuba ab. "Die Regierung Costa Ricas erkennt die Legitimität des kommunistischen Regimes in Kuba nicht an", sagte der konservative Präsident Rodrigo Chaves. Havanna kritisierte die Entscheidung. Costa Rica schließe sich damit der Offensive der US-Regierung an, Kuba von anderen Ländern der Region zu isolieren. Als Reaktion auf Menschenrechtsverletzungen und Unterdrückung von Oppositionellen auf Kuba werde die Botschaft von Costa Rica in Havanna geschlossen, sagte Außenminister Arnoldo André. Kuba sei aufgefordert worden, sein diplomatisches Personal aus Costa Rica abzuziehen. Nur Konsularbeamte dürften bleiben, sagte der Minister. Damit ist Costa Rica nach Ecuador das zweite lateinamerikanische Land innerhalb von knapp zwei Wochen, das seine diplomatischen Beziehungen zu Kuba abbricht. Vor dem Hintergrund der Spannungen mit Washington unterstützen nun fast keine lateinamerikanischen Länder mehr den sozialistischen Karibikstaat aktiv. Die Ausnahme ist die linke Regierung Mexikos. In jüngster Zeit hat die Region einen Rechtsruck erlebt. In Ländern wie Bolivien und Argentinien, die früher Verbündete von Kuba waren, sind nach Wahlen rechtsgerichtete Politiker an die Macht gekommen, die US-Präsident Donald Trump nahestehen. Designierter Heimatschutzminister stellt Kurswechsel bei ICE in Aussicht Der designierte Nachfolger der entlassenen US-Heimatschutzministerin Kristi Noem hat einen Kurswechsel bei der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE in Aussicht gestellt. Er wolle ICE von der "Frontlinie" wegbringen, sagte der Republikaner Markwayne Mullin am Mittwoch bei seiner Nominierungsanhörung im Senat. Sein Sechs-Monats-Ziel sei es, dass die Einsätze nicht mehr jeden Tag die Schlagzeilen beherrschen. "Ich möchte das Vertrauen in die Behörde zurückgewinnen", sagte Mullin. So sollten die Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde künftig richterliche Haftbefehle vorzeigen, bevor sie Wohnungen oder Geschäftsräume betreten, um Migranten ohne Papiere aufzuspüren. Das gelte allerdings nicht, wenn sie Schwerverbrechern auf der Spur seien, schränkte Mullin ein. Auch bei der Katastrophenschutzbehörde Fema will Mullin nach eigenen Worten weniger radikal vorgehen. Sie solle anders als bisher geplant "umstrukturiert" und nicht abgeschafft werden, versicherte er. Der Senat muss seiner Nominierung zustimmen. Mittwoch, 18. März Fed-Chef Powell könnte länger im Amt bleiben als von Trump gewünscht US-Notenbankchef Jerome Powell hat erstmals erklärt, er könne entgegen dem Willen von US-Präsident Donald Trump länger im Amt bleiben als geplant. "Sollte mein Nachfolger bis zum Ende meiner Amtszeit als Vorsitzender nicht bestätigt sein, würde ich als kommissarischer Vorsitzender amtieren", sagte Powell am Mittwoch nach der Fed-Sitzung in Washington. Das sehe das Gesetz vor. Trump hatte den 73-jährigen Powell unter anderem als "Schwachkopf" und "Verlierer" beschimpft, weil er keine so deutliche Leitzinssenkung herbeiführte wie vom Präsidenten gewünscht. Als neuen Fed-Chef nominierte Trump den früheren US-Zentralbankgouverneur Kevin Warsh. Er soll Powells Nachfolge nach dem 15. Mai antreten, wenn die Amtszeit des bisherigen Notenbankchefs regulär endet. Allerdings muss der US-Senat Warsh noch bestätigen – und diese Entscheidung liegt auf Eis. Hintergrund sind die von Trump selbst angestoßenen Justizermittlungen gegen Powell wegen angeblich massiv überhöhter Kosten bei der Renovierung des Fed-Gebäudes in Washington. US-Notenbank lässt Leitzins unangetastet Angesichts der wirtschaftlichen Verunsicherung durch den Iran-Krieg lässt die US-Notenbank den Leitzins unverändert. Die Zinsspanne bleibt damit bei 3,5 bis 3,75 Prozent, wie der Zentralbankrat der Federal Reserve (Fed) in Washington mitteilte. US-Geheimdienstanalyse stellt Trumps Begründung für Iran-Krieg infrage Eine aktuelle US-Geheimdienstanalyse stellt die Begründung von US-Präsident Donald Trump für den Iran-Krieg infrage. Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard erklärte am Mittwoch, der Iran habe seine Nuklearanlagen seit den vernichtenden US-israelischen Luftangriffen vom vergangenen Juni nicht wieder aufgebaut. Gabbard bekräftigte in ihrer schriftlichen Erklärung vor einer Anhörung im Geheimdienstausschuss des Senats. "Seitdem hat es keinerlei Bemühungen gegeben, die Anreicherungskapazitäten wieder aufzubauen", heißt es darin unter Berufung auf Erkenntnisse der Geheimdienste. Trump hatte die US-israelischen Luftangriffe ab dem 28. Februar mit einer "unmittelbar bevorstehenden Bedrohung" durch das iranische Atomprogramm begründet. In seiner Rede zur Lage der Nation am 25. Februar hatte er dem Iran zudem vorgeworfen, "Raketen zu bauen, die bald die Vereinigten Staaten von Amerika erreichen werden". Kubas Präsident kündigt "unerschütterlichen Widerstand" an Angesichts der neuen Drohung von US-Präsident Donald Trump zur Übernahme Kubas hat der Präsident des Inselstaates entschlossene Gegenwehr angekündigt. "Jeder äußere Aggressor wird auf unerschütterlichen Widerstand stoßen", erklärte Präsident Miguel Díaz-Canel am Dienstag (Ortszeit) im Onlinedienst X. Trump hatte am Montag gedroht, er werde Kuba "übernehmen". Zuletzt hatte Trump den Druck auf Kuba weiter erhöht. Vor Journalisten sagte Trump am Montag im Weißen Haus, er werde das Land "übernehmen". "Mein ganzes Leben lang höre ich schon von den Vereinigten Staaten und Kuba. Wann werden die Vereinigten Staaten es tun?", sagte er. "Ich glaube wirklich, dass ich die Ehre haben werde, Kuba zu übernehmen." Ob er es "befreie" oder es "übernehme": Er könne mit dem Inselstaat "alles machen, was ich will", sagte Trump. Es war eine von Trumps deutlichsten Drohungen gegen die kommunistisch regierte Insel. Vorladung im Fall Epstein – Kongress erhöht Druck auf Pam Bondi Der US-Kongress erhöht den Druck auf Justizministerin Pam Bondi: Der Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses hat sie vorgeladen und verlangt ihre Aussage am 14. April in Washington zur Aufarbeitung der Epstein-Ermittlungen. Sollte Bondi der Vorladung folgen, würde sie sich in einer nicht öffentlichen Anhörung kritischen Fragen stellen müssen – ein potenziell konfrontatives Setting, da der Fall Epstein politisch hoch aufgeladen ist und Bondi in der Vergangenheit offensiv gegenüber Abgeordneten aufgetreten sei. Das Justizministerium wies die Vorladung jedoch umgehend zurück. Ein Sprecher erklärte, diese sei "völlig unnötig", da Abgeordnete bereits Einsicht in ungeschwärzte Akten erhalten könnten und die Ministerin jederzeit zum Austausch bereitstehe. Hintergrund ist anhaltende Kritik am Umgang des Ministeriums mit den sogenannten Epstein-Akten : Trotz gesetzlicher Frist seien Dokumente verspätet und teils stark geschwärzt veröffentlicht worden, zudem gebe es Vorwürfe zurückgehaltener Unterlagen. Bondi verteidigte das Vorgehen und erklärte, mehr als 500 Juristen hätten "Millionen Seiten" geprüft und "ihr Bestes" getan, um sowohl Transparenz herzustellen als auch Opfer zu schützen. Die Abstimmung zur Vorladung zeigte zugleich parteiübergreifenden Druck – selbst einzelne Republikaner unterstützten das Vorgehen gegen die eigene Regierung. US-Notenbank Fed könnte Leitzins erneut stabil halten Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) entscheidet am Mittwoch über eine mögliche Leitzinssenkung (Bekanntgabe 20 Uhr MEZ). Ökonomen rechnen damit, dass die Notenbank den Leitzins das zweite Mal in Folge stabil lässt. Fed-Chef Jerome Powell will im Anschluss vor die Presse treten (20.30 Uhr MEZ). Am Freitag hatte ein US-Bundesrichter die Justizermittlungen gegen Powell vorerst gestoppt. Es gebe eine Fülle von Hinweisen, dass die Regierung von Präsident Donald Trump damit versucht habe, Powell "unter Druck zu setzen, für niedrigere Zinsen zu stimmen", erklärte der Richter. Trump hatte wiederholt die Unabhängigkeit der Fed in Frage gestellt. Inzwischen hat der US-Präsident den früheren Zentralbankgouverneur Kevin Warsh als Nachfolger für Powell nominiert, der im Mai aus dem Amt scheidet. Dienstag, 17. März Diesel über Fünf-Dollar-Marke Der Krieg gegen den Iran und die faktische Blockade der Straße von Hormus lassen die Spritpreise in den USA ansteigen. Nach Angaben des Automobilclubs AAA kostete eine Gallone Diesel (3,79 Liter) am Dienstag im landesweiten Durchschnitt 5,04 US-Dollar. Damit überschritt der Preis erstmals seit Dezember 2022 wieder die Fünf-Dollar-Marke. Seit Beginn der Angriffe der USA und Israels verteuerte sich Diesel demnach um 1,27 Dollar je Gallone. Auch Normalbenzin der Sorte Regular wurde deutlich teurer: Im Schnitt wurden zuletzt 3,79 Dollar verlangt – 73 Cent mehr als zu Kriegsbeginn am 28. Februar. Vor allem der starke Anstieg beim Diesel könnte nun auch viele andere Waren verteuern. Denn gerade in Landwirtschaft und Güterverkehr ist dieser Kraftstoff unverzichtbar. Steigende Dieselpreise belasten daher nicht nur Farmer und Trucker, sondern könnten auch höhere Kosten für Lebensmittel und Produkte mit langen Transportwegen nach sich ziehen. US-Botschaften in weltweiter Alarmbereitschaft Das US-Außenministerium hat laut einer internen Benachrichtigung alle amerikanischen Botschaften und Konsulate weltweit angewiesen, "sofort" Sicherheitsbewertungen vorzunehmen. Hintergrund sei die "anhaltende und sich entwickelnde Lage im Nahen Osten sowie mögliche Auswirkungen darüber hinaus". Nach Informationen der "Washington Post" sollen sämtliche diplomatischen Vertretungen dafür ihre Notfallgremien einberufen und ihre Sicherheitsvorkehrungen überprüfen. Ähnliche Anordnungen hatte es in den vergangenen Wochen bereits für die US-Vertretungen im Nahen Osten gegeben, nun sei die Sicherheitsüberprüfung wegen des Iran-Kriegs aber erstmals auf alle US-Posten weltweit ausgeweitet worden. Zu einer etwaigen Bedrohungslage hat sich das US-Außenministerium zunächst nicht geäußert. Ältere Nachrichten zur US-Politik lesen Sie hier .
