USA-News: Kubas Präsident kündigt "unerschütterlichen Widerstand" an
Nach Trumps Übernahme-Drohung kündigt Kubas Präsident Widerstand an. Pam Bondi wurde zu einer Kongressanhörung vorgeladen. Alle Entwicklungen im Newsblog. Mittwoch, 18. März Kubas Präsident kündigt "unerschütterlichen Widerstand" an Angesichts der neuen Drohung von US-Präsident Donald Trump zur Übernahme Kubas hat der Präsident des Inselstaates entschlossene Gegenwehr angekündigt. "Jeder äußere Aggressor wird auf unerschütterlichen Widerstand stoßen", erklärte Präsident Miguel Díaz-Canel am Dienstag (Ortszeit) im Onlinedienst X. Trump hatte am Montag gedroht, er werde Kuba "übernehmen". Zuletzt hatte Trump den Druck auf Kuba weiter erhöht. Vor Journalisten sagte Trump am Montag im Weißen Haus, er werde das Land "übernehmen". "Mein ganzes Leben lang höre ich schon von den Vereinigten Staaten und Kuba. Wann werden die Vereinigten Staaten es tun?", sagte er. "Ich glaube wirklich, dass ich die Ehre haben werde, Kuba zu übernehmen." Ob er es "befreie" oder es "übernehme": Er könne mit dem Inselstaat "alles machen, was ich will", sagte Trump. Es war eine von Trumps deutlichsten Drohungen gegen die kommunistisch regierte Insel. Vorladung im Fall Epstein – Kongress erhöht Druck auf Pam Bondi Der US-Kongress erhöht den Druck auf Justizministerin Pam Bondi: Der Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses hat sie vorgeladen und verlangt ihre Aussage am 14. April in Washington zur Aufarbeitung der Epstein-Ermittlungen. Sollte Bondi der Vorladung folgen, würde sie sich in einer nicht öffentlichen Anhörung kritischen Fragen stellen müssen – ein potenziell konfrontatives Setting, da der Fall Epstein politisch hoch aufgeladen ist und Bondi in der Vergangenheit offensiv gegenüber Abgeordneten aufgetreten sei. Das Justizministerium wies die Vorladung jedoch umgehend zurück. Ein Sprecher erklärte, diese sei "völlig unnötig", da Abgeordnete bereits Einsicht in ungeschwärzte Akten erhalten könnten und die Ministerin jederzeit zum Austausch bereitstehe. Hintergrund ist anhaltende Kritik am Umgang des Ministeriums mit den sogenannten Epstein-Akten : Trotz gesetzlicher Frist seien Dokumente verspätet und teils stark geschwärzt veröffentlicht worden, zudem gebe es Vorwürfe zurückgehaltener Unterlagen. Bondi verteidigte das Vorgehen und erklärte, mehr als 500 Juristen hätten "Millionen Seiten" geprüft und "ihr Bestes" getan, um sowohl Transparenz herzustellen als auch Opfer zu schützen. Die Abstimmung zur Vorladung zeigte zugleich parteiübergreifenden Druck – selbst einzelne Republikaner unterstützten das Vorgehen gegen die eigene Regierung. US-Notenbank Fed könnte Leitzins erneut stabil halten Hintergrund ist anhaltende Kritik am Umgang des Ministeriums mit den sogenannten Epstein-Akten: Trotz gesetzlicher Frist seien Dokumente verspätet und teils stark geschwärzt veröffentlicht worden, zudem gebe es Vorwürfe zurückgehaltener Unterlagen. Bondi verteidigte das Vorgehen und erklärte, mehr als 500 Juristen hätten "Millionen Seiten" geprüft und "ihr Bestes" getan, um sowohl Transparenz herzustellen als auch Opfer zu schützen. Die Abstimmung zur Vorladung zeigte zugleich parteiübergreifenden Druck – selbst einzelne Republikaner unterstützten das Vorgehen gegen die eigene Regierung. US-Notenbank Fed könnte Leitzins erneut stabil halten Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) entscheidet am Mittwoch über eine mögliche Leitzinssenkung (Bekanntgabe 20 Uhr MEZ). Ökonomen rechnen damit, dass die Notenbank den Leitzins das zweite Mal in Folge stabil lässt. Fed-Chef Jerome Powell will im Anschluss vor die Presse treten (20.30 Uhr MEZ). Am Freitag hatte ein US-Bundesrichter die Justizermittlungen gegen Powell vorerst gestoppt. Es gebe eine Fülle von Hinweisen, dass die Regierung von Präsident Donald Trump damit versucht habe, Powell "unter Druck zu setzen, für niedrigere Zinsen zu stimmen", erklärte der Richter. Trump hatte wiederholt die Unabhängigkeit der Fed in Frage gestellt. Inzwischen hat der US-Präsident den früheren Zentralbankgouverneur Kevin Warsh als Nachfolger für Powell nominiert, der im Mai aus dem Amt scheidet. Dienstag, 17. März Diesel über Fünf-Dollar-Marke Der Krieg gegen den Iran und die faktische Blockade der Straße von Hormus lassen die Spritpreise in den USA ansteigen. Nach Angaben des Automobilclubs AAA kostete eine Gallone Diesel (3,79 Liter) am Dienstag im landesweiten Durchschnitt 5,04 US-Dollar . Damit überschritt der Preis erstmals seit Dezember 2022 wieder die Fünf-Dollar-Marke. Seit Beginn der Angriffe der USA und Israels verteuerte sich Diesel demnach um 1,27 Dollar je Gallone. Auch Normalbenzin der Sorte Regular wurde deutlich teurer: Im Schnitt wurden zuletzt 3,79 Dollar verlangt – 73 Cent mehr als zu Kriegsbeginn am 28. Februar. Vor allem der starke Anstieg beim Diesel könnte nun auch viele andere Waren verteuern. Denn gerade in Landwirtschaft und Güterverkehr ist dieser Kraftstoff unverzichtbar. Steigende Dieselpreise belasten daher nicht nur Farmer und Trucker, sondern könnten auch höhere Kosten für Lebensmittel und Produkte mit langen Transportwegen nach sich ziehen. US-Botschaften in weltweiter Alarmbereitschaft Das US-Außenministerium hat laut einer internen Benachrichtigung alle amerikanischen Botschaften und Konsulate weltweit angewiesen, "sofort" Sicherheitsbewertungen vorzunehmen. Hintergrund sei die "anhaltende und sich entwickelnde Lage im Nahen Osten sowie mögliche Auswirkungen darüber hinaus". Nach Informationen der "Washington Post", sollen sämtliche diplomatischen Vertretungen dafür ihre Notfallgremien einberufen und ihre Sicherheitsvorkehrungen überprüfen. Ähnliche Anordnungen hatte es in den vergangenen Wochen bereits für die US-Vertretungen im Nahen Osten gegeben, nun sei die Sicherheitsüberprüfung wegen des Iran-Kriegs aber erstmals auf alle US-Posten weltweit ausgeweitet worden. Zu einer etwaigen Bedrohungslage hat sich das US-Außenministerium zunächst nicht geäußert. Ältere Nachrichten zur US-Politik lesen Sie hier .
