Bei Paralympics-Comeback: Eishockey-Team wird Sechster
Erstmals seit 2006 ist wieder eine deutsche Mannschaft im Eishockey bei den Paralympics dabei. Zum Abschluss bleibt ein Sieg aber aus. Mit einer Niederlage zum Abschluss hat das deutsche Eishockey-Team die Paralympischen Spiele in Italien auf Platz sechs beendet. Die Auswahl von Bundestrainer Peter Willmann unterlag in Mailand im Platzierungsspiel Gastgeber Italien mit 2:5 (1:0, 1:2, 0:3). Für das deutsche Team war es die erste Teilnahme an Paralympics seit zwei Jahrzehnten. In der Vorrunde hatte die deutsche Mannschaft alle drei Partien gegen China (0:12), die USA (0:13) sowie ebenfalls Italien (1:2) verloren. In den Play-offs war das Team, in dem nahezu alle Athleten neben dem Sport voll berufstätig sind, dann aber durch ein Tor in der Verlängerung gegen die Slowakei (4:3) in das Spiel um Platz fünf eingezogen. Für das 17-köpfige Aufgebot war bereits die erste Qualifikation für die Spiele seit 20 Jahren ein Erfolg. Während zwölf Spieler der Mannschaft in Mailand ihr Paralympics-Debüt bestritten, waren vier Teammitglieder bereits 2006 in Turin dabei – darunter Jörg Wedde, mit 60 Jahren ältester deutscher Teilnehmer. Der mit 19 Jahren jüngste Spieler im Team, Jano Bußmann, war indes noch nicht geboren, als Deutschland damals in Italien Platz vier erreichte.
