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Erwin Aljukic: "Marienhof"-Star will in die Politik | Kommunalwahl Bayern

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Wenn bekannte Schauspieler politisch aktiv werden, sorgt das für Aufmerksamkeit. In München versucht nun Erwin Aljukic den Schritt von der Bühne in die Politik. Am Sonntag sind die Blicke gen Bayern gerichtet. Bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 werden Landräte, Bürgermeister und Gemeinderäte gewählt. Ein Kandidat dürfte vielen dabei weniger aus der Politik als viel mehr aus der ARD bekannt sein: Schauspieler Erwin Aljukic. Der 48-Jährige spielte von 1998 bis 2011 die Figur Frederik Neuhaus in der ARD-Vorabendserie "Marienhof". Heute gehört Aljukic zum Ensemble der Münchner Kammerspiele – und will nun den Sprung in die Kommunalpolitik schaffen. Er kandidiert für die Linke für einen Sitz im Stadtrat und steht auf Listenplatz acht der Partei. Auf Instagram beschreibt Aljukic seine Kandidatur als Wechsel "von der kulturellen Bühne direkt in die aktive politische Gestaltung". Ein Schwerpunkt seines politischen Engagements ist nach eigenen Angaben die Sichtbarkeit von Menschen mit Migrationshintergrund in München . Dabei verweist er auf seinen eigenen bosnischen und muslimischen Hintergrund. Zugleich will sich Aljukic für Menschen mit Behinderungen einsetzen. Newsblog zur Kommunalwahl in Bayern: Das Ergebnis der CSU wird mit Spannung erwartet Kommunalwahlen in Bayern: Mit dem Stimmzettel richtig wählen Kommunalwahl als Stimmungstest Die Kandidatur fällt in eine Kommunalwahl, deren Ergebnisse in ganz Bayern mit Spannung erwartet werden. Auch wenn es sich nicht um eine Bundestags- oder Landtagswahl handelt, gilt der Urnengang als wichtiger Stimmungstest für die Parteien. Bei der letzten Kommunalwahl im Jahr 2020 erreichte die CSU landesweit 34,5 Prozent der Stimmen. Die SPD kam auf 13,7 Prozent, die Grünen auf 17,5 Prozent. Die Freien Wähler erzielten 11,9 Prozent, die AfD 4,7 Prozent. Besonders beobachtet wird diesmal, ob die AfD zulegen kann, da sie nun flächendeckend mit Listen antritt. In München richtet sich der Blick zudem auf Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD), der für eine dritte Amtszeit kandidiert. In den vergangenen Tagen geriet er wegen nicht genehmigter Zahlungen für ein Ehrenamt beim FC Bayern sowie wegen einer umstrittenen Wortwahl während einer Stadtratssitzung in die Kritik.