Eintracht Frankfurt: Sorge um Kauã Santos nach Sieg gegen SC Freiburg
Im Spiel gegen Freiburg feiert Eintracht Frankfurt den zweiten Heimsieg in Serie. Die drei Punkte müssen die Hessen aber womöglich teuer bezahlen. Eintracht Frankfurt kommt unter Albert Riera immer mehr ins Rollen. Nach dem 3:0-Erfolg über Borussia Mönchengladbach vor zwei Wochen konnten die Hessen am Sonntagabend auch das zweite Heimspiel des neuen Trainers für sich entscheiden. Gegen den SC Freiburg stand am Ende ein 2:0 (0:0) auf der Anzeigetafel. Farès Chaïbi hatte Frankfurt nach etwas mehr als einer Stunde in Führung gebracht (64. Minute). Jean-Mattéo Bahoya führte per traumhaftem Lupfer die Entscheidung herbei (81.). Sorgen macht der Eintracht trotz des Sieges Torhüter Kauã Santos. Der Brasilianer verletzte sich 17 Sekunden nach Spielbeginn bei einer Klärungsaktion am rechten Knie und musste ausgewechselt werden. Wie schlimm es ihn erwischt hat, stand zunächst nicht fest. Fakt ist: Im vergangenen Jahr hatte Kauã Santos sich im selben Knie einen Kreuzbandriss zugezogen. So lief das Spiel Beim SC Freiburg stürmte der Ex-Frankfurter Igor Matanović, der von 2023 bis 2025 bei der Eintracht unter Vertrag stand. Nach einer glücklosen Zeit in der Mainmetropole wechselte er im vergangenen Sommer in den Breisgau. Kurz nach Anpfiff stand eben jener Matanović im Fokus, als er in einem Zweikampf gegen Kauã Santos zu spät kam. Der Schlussmann verletzte sich dabei unglücklich am rechten Knie und musste nach einer Behandlung unter Applaus der Eintracht-Fans ausgewechselt werden. Für ihn kam Michael Zetterer in die Partie. Santos droht ein langer Ausfall. Nach dem Verletzungsschock tasteten sich beide Teams zunächst ab. Richtig gefährlich wurde es erstmals in der 24. Minute, als Freiburgs Schlussmann Noah Atubolu einen wuchtigen Distanzschuss von Nathaniel Brown nur nach vorne parieren konnte. Beim Abpraller von Burkardt rettete Atubolu dann aber mit einer Glanztat. Die Eintracht blieb vor 59.000 Zuschauern am Drücker und wurde vor allem über die rechte Offensivseite mit Brown und Arnaud Kalimuendo gefährlich. Der Franzose scheiterte mit einem Abschluss aus vielversprechender Position jedoch erneut an Atubolu (29.). Von Freiburg war offensiv lange überhaupt nichts zu sehen. Kurz vor der Pause setzte Matanović einen Kopfball nach einer Flanke von Christian Günter an den Pfosten (45.+2). Es war die erste und einzige Chance der Gäste in Durchgang eins. Nach der Pause blieb das Spiel umkämpft. Die erste Gelegenheit hatten die Gäste, doch Zetterer wehrte einen strammen Schuss von Vincenzo Grifo stark ab (49.). Ansonsten verzettelten sich beide Mannschaften mehrfach bei ihren Offensivaktionen. Das änderte sich kurz nach der Einwechslung von Chaïbi für Oscar Højlund. Der algerische Nationalspieler erzielte mit einem platzierten Schuss das 1:0. Vorausgegangen war ein Fehlpass von Freiburgs Matthias Ginter . Bahoya traf in der Schlussphase dann sehenswert zur Entscheidung.
