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"Terra X Harald Lesch ... und wie die Welt mit dem Klima ringt": Vom Meer als Freund – und Feind

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Die ZDF-Doku "... und wie die Welt mit dem Klima ringt" nimmt das Publikum mit auf eine Reise rund um den Globus und zeigt, wie unterschiedlich die Regionen mit den Folgen der Erderwärmung umgehen. Zugleich geht es um die Frage, was getan werden kann, um die schlimmsten Auswirkungen noch abzuwenden.

Der Klimawandel ist kein Zukunftsszenario mehr, sondern Gegenwart. In der neuen Dokumentation "... und wie die Welt mit dem Klima ringt" aus der "Terra X"-Reihe macht der populäre Wissenschaftsvermittler Harald Lesch im ZDF deutlich, wie stark die globale Erwärmung bereits jetzt das Leben von Millionen Menschen beeinflusst. Die Dokumentation zeigt die dramatischen Folgen von Extremwetter, steigenden Meeresspiegeln und schwindenden Lebensräumen. Und sie stellt die Frage: "Wie lange wollen wir noch diskutieren, während andere schon ums Überleben kämpfen?"

Der Klimawandel ist längst Realität, heißt es beim ZDF. Extremwetter verwüsten Länder, zerreißen Gemeinschaften und treiben unzählige Menschen in die Flucht. Jahr für Jahr schreitet die Erderwärmung weiter voran, die globale Durchschnittstemperatur liegt bereits rund 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Die Folgen zeigen sich sowohl schleichend als auch abrupt: schmelzende Gletscher, ein steigender Meeresspiegel und die Verschiebung von Klimazonen gehören ebenso dazu wie immer häufigere Wetterextreme – Hitzewellen, Stürme und Überschwemmungen.

Was Bangladesch und die Niederlande vereint

Harald Lesch beleuchtet in sienem Beitrag die Herausforderungen, die zwischen Anpassung, Verantwortung und technologischer Innovation liegen. Dabei richtet er den Blick auf Regionen, die bereits jetzt besonders stark betroffen sind. In Bangladesch, einem der bevölkerungsreichsten Länder der Welt, gehören Überschwemmungen und der steigende Meeresspiegel zum Alltag. Millionen Menschen sind innerhalb ihres eigenen Landes auf der Flucht – Klimaflüchtlinge ohne echte Alternative. Besonders gefährdet sind marginalisierte Gruppen wie die "Manta People", nomadische Fischer, die ohne Rechte und ohne sichere Zuflucht leben.

Andere Regionen kämpfen mit ähnlichen Bedrohungen, verfügen jedoch über größere finanzielle und technische Möglichkeiten. Die Niederlande leben seit Jahrhunderten mit dem Wasser: Das Meer ist Teil ihrer Identität und zugleich ihr größter Gegner. Knapp ein Drittel des Landes liegt unter dem Meeresspiegel, fast zwei Drittel gelten als überflutungsgefährdet. Der Klimawandel verschärft diese Situation zusätzlich. Als Antwort investieren die Niederländer massiv in den Küstenschutz: Mehr als 18.000 Kilometer Deiche und Schutzanlagen sichern das Land.

Terra X Harald Lesch … und wie die Welt mit dem Klima ringt – Di. 03.03. – ZDF: 22.45 Uhr