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Der Salzburg-Krimi – Am seidenen Faden: Im Kopf des Entführers

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Im zweiten neuen "Salzburg-Krimi" mit Fritz Karl als forensischem Psychologen Thomas Meiberger wurden mehrere seiner Kollegen entführt. An den Tatorten hinterließ der Täter jeweils eine Marionette. Was ist sein Motiv, leben seine Opfer noch und: Ist auch Meiberger selbst in Gefahr?

Geht im Krimi ein Serientäter um, ist eine der Kernfragen bei der Ermittlungsarbeit stets: Welche Verbindung besteht zwischen den Opfern? In "Der Salzburg-Krimi – Am seidenen Faden" (Regie: Till Franzen, Buch: Peter Koller) am Donnerstagabend im Ersten ist die Gemeinsamkeit von Anfang an offensichtlich: Alle vier Entführten sind Psychologen. So wie Thomas Meiberger (Fritz Karl).

Der forensische Psychologe hat gerade als Dozent an der Salzburger Uni angefangen, mit deren Dekanin (Anna Loos) er eine heimliche Liebesbeziehung unterhält. Obendrein ist sein Sohn Patrick (Lino Gaier) auch noch einer seiner Studenten, sehr zu dessen Unmut. Und auch mit seinen unorthodoxen Lehrmethoden eckt Meiberger bereits mit seiner ersten Vorlesung an. Viel Zeit zum Unterrichten bleibt ihm ohnehin nicht, Hauptkommissarin Anna Grünwald (Lisa Schützenberger) und ihr Kollege Ganslinger (Franz Josef Danner) brauchen seine Hilfe: An den Orten der Entführungen wurden Marionetten mit den Konterfeis der Opfer gefunden.

Ist Meiberger im Visier des Entführers?

Was geht im Kopf des Täters vor, was ist sein Motiv? Schlechte Erfahrungen mit Psychologen? Während Meiberger, Ganslinger und Grünwald nun Angehörige der Opfer befragen und versuchen, den Entführer zu analysieren, ahnen sie nicht, dass dieser jedes ihrer Worte mithört. Wenig später ruft er Meiberger sogar an: Nicht mit ihm stimme etwas nicht, wie die Ermittler zu glauben scheinen, sondern mit der Welt stimme etwas nicht.

Was genau, möchte Meiberger wissen? "Alles zu seiner Zeit", vertröstet der Anrufer drohend und legt auf. Was hat er vor, hat er weitere Opfer im Visier? Ist Meiberger womöglich selbst in Gefahr? Ein atemloser Wettlauf gegen die Zeit beginnt ...

"Der Salzburg-Krimi: Am seidenen Faden" lief in Österreich bei ServusTV bereits im November unter dem Titel "Meiberger – Der Marionettenmörder" als zweite Spielfilm-Fortsetzung der drei Staffeln umfassenden Serie "Meiberger – Im Kopf des Täters" (2018 bis 2020). Ob und wann es weitergeht mit der ServusTV/ARD-Reihe, dürfte vom Quotenerfolg der beiden aktuellen Krimis abhängen. Die Chancen dürften alleine dank Publikumsliebling Fritz Karl aber bestens stehen.

"Der Salzburg-Krimi – Am seidenen Faden" – Do. 05.03. – ARD: 20.15 Uhr