US-Wirtschaft wächst 2025 um 2,2 Prozent - Trump macht Demokraten verantwortlich
US-Präsident Donald Trump hat ein "goldenes Zeitalter" in den Vereinigten Staaten ausgerufen, doch das ist zumindest wirtschaftlich bisher nicht eingetreten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA stieg im vergangenen Jahr auf das Jahr hochgerechnet um 2,2 Prozent und damit weniger stark als von Ökonomen erwartet, wie aus Zahlen des Handelsministeriums vom Freitag hervorging. Zwischen Oktober und Dezember flaute das Wachstum auf nur 1,4 Prozent ab.
Bereits vor Veröffentlichung der Zahlen hatte Trump dafür die oppositionellen Demokraten verantwortlich gemacht. Sie hätten im Oktober und November die längste Haushaltssperre der US-Geschichte verursacht, schrieb er in seinem Onlinedienst Truth Social. Das hätte die USA "mindestens zwei Prozentpunkte des BIP" gekostet.
Der unabhängige Haushaltsausschuss (CBO) im Kongress hält die Folgen des "Shutdown" im Herbst für weniger gravierend. Er schätzte laut einer Erklärung von Ende Januar, "dass bis zum ersten Quartal des Haushaltsjahres 2027 die kumulativen Auswirkungen eines sechswöchigen Shutdowns auf das reale BIP einen Verlust von 11 Milliarden US‑Dollar betragen würden – weniger als 1 Prozent des BIP".
