Lars Eidinger verletzt Theater-Zuschauerin bei Vorstellung mit Degen
Ein Theaterabend mit Lars Eidinger nahm am Donnerstag eine unerwartete Wendung. Während einer Kampfszene kam es zu einem Vorfall, der die Aufführung abrupt stoppte. Die Aufführung von Shakespeares "Richard III." an der Berliner "Schaubühne" ist am Donnerstagabend vorzeitig beendet worden. Grund war ein Zwischenfall während einer Kampfszene, bei dem eine Zuschauerin verletzt wurde. Wie die "Berliner Zeitung" berichtet, rutschte Schauspieler Lars Eidinger in einer Kampfszene sein Degen aus der Hand und flog in Richtung der ersten Reihe. Die Waffe habe eine ältere Frau im Publikum am Kopf getroffen. Der Zwischenfall ereignete sich demnach in einer Szene, in der Richard zum Kampf gegen Richmond antritt. Star aus "Grey's Anotomy": US-Schauspieler Eric Dane ist tot "Exzellent damit umgegangen": Louis Klamroth lässt mit Aussagen über ZDF-Affäre aufhorchen Nach Angaben der "Berliner Zeitung" reagierte Eidinger unmittelbar. Er habe sich entschuldigt und sei sofort zu der verletzten Zuschauerin gegangen. Zudem habe er die Techniker gebeten, das Licht im Saal einzuschalten. Als der Zuschauerraum erhellt wurde, sei sichtbar geworden, dass die Frau am Kopf blutete. Eidinger habe in den Saal gefragt, ob ein Arzt anwesend sei. Eidinger brach Aufführung ab Im Publikum habe sich eine Medizinerin gemeldet, die die Frau aus dem Saal begleitet habe. Laut Bericht habe Eidinger schockiert gewirkt. Er habe die Vorstellung schließlich abgebrochen. Wie es der verletzten Frau geht, ist bislang unklar. Ebenso steht noch nicht fest, ob die für das Wochenende geplanten Aufführungen stattfinden. "Richard III." zählt seit Jahren zu den erfolgreichen Produktionen der "Schaubühne". Die Inszenierung mit Lars Eidinger gilt als Dauerbrenner und ist regelmäßig ausverkauft.
