Andrew Mountbatten-Windsor festgenommen: König Charles III. nimmt Stellung
Sein jüngerer Bruder ist am Donnerstagmorgen festgenommen worden: Jetzt spricht König Charles III. über Andrew und die polizeilichen Ermittlungen. Nachdem Andrew an seinem 66. Geburtstag von der Polizei festgenommen wurde, hat sich wenige Stunden später der britische König zu Wort gemeldet. Charles III. sagt über die Festnahme seines jüngeren Bruders: "Ich habe mit großer Besorgnis die Nachrichten über Andrew Mountbatten-Windsor und den Verdacht auf Amtsmissbrauch zur Kenntnis genommen." Es folge nun ein "umfassender, fairer und ordnungsgemäßer Prozess", in dessen Rahmen diese Angelegenheit von den zuständigen Behörden untersucht werden müsse. Anschließend betont Charles, die Ermittlungsbehörden "uneingeschränkt" unterstützen zu wollen. "Lassen Sie mich klar sagen: Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen", so der 77 Jahre alte Monarch. Charles, Camilla und Co. nehmen weiter Termine wahr Zugleich kündigt er an, seinen Verpflichtungen weiter nachkommen zu wollen. Er werde sich nicht weiter zu den Ermittlungen äußern und stattdessen Termine im Namen der Krone wahrnehmen. "In der Zwischenzeit werden meine Familie und ich weiterhin unsere Pflicht erfüllen und Ihnen allen dienen", so Charles über sich, seine Ehefrau Camilla und das Prinzenpaar William und Kate. Die britische Polizei hatte den früheren Prinzen Andrew am Donnerstagmorgen festgenommen. Der 66-Jährige wurde von den Beamten an seinem Geburtstag in Gewahrsam genommen. Andrew wird Fehlverhalten in einem öffentlichen Amt vorgeworfen. Er soll in seiner früheren Rolle als Handelsbeauftragter vertrauliche Dokumente an den 2019 gestorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergeleitet haben. Andrew verlor wegen seiner Verbindung zu Epstein bereits seine Titel und Ehren und musste aus seinem Anwesen ausziehen. Dies erfolgte im Rahmen der Vorwürfe, er habe sich des Missbrauchs schuldig gemacht. Die mittlerweile gestorbene Virginia Giuffre hatte Andrew vorgeworfen, sie mehrfach missbraucht zu haben, auch als Minderjährige. Der Ex-Prinz wies diese Vorwürfe stets zurück. Jetzt bringt er das britische Königshaus erneut in Bedrängnis – wegen möglichen Geheimnisverrats.
