Mario Götze und André Schürrle: Millionen-Deal für Weltmeister-Duo
Ein Berliner Start-up, das sein Geld mit Cannabis verdient, wird von einem kanadischen Konkurrenten für bis 250 Millionen Euro gekauft. Davon profitieren nun zwei Fußball-Weltmeister. Der Weltmeister-Titel von 2014 verbindet sie – nun machen Mario Götze und André Schürrle auf geschäftlicher Ebene von sich reden. Es geht um ein millionenschweres Geschäft. Die beiden Ex-Nationalspieler sind am Verkauf des Berliner Cannabis-Unternehmens Sanity Group beteiligt. Das berichtet die "Bild". Wie das Unternehmen am Mittwoch bestätigte, übernimmt der kanadische Branchenriese Organigram Global das Start-up. Das Unternehmen ist an der NASDAQ gelistet. Es handelt sich um einen der größten Cannabis-Deals, die je in Europa abgeschlossen wurden. Die beiden Fußballer stiegen früh ein Nach "Bild"-Recherchen liegt der Kaufpreis knapp unter der zuletzt aufgerufenen Bewertung von rund 250 Millionen Euro. Laut Sanity Group könnte der Deal so gestaltet sein, dass rund 130 Millionen Euro sofort fließen. Bis zu 120 Millionen Euro könnten in einem zweiten Schritt später an die Investoren gehen – abhängig von den Erfolgen in den Jahren 2026 und 2027. Götze und Schürrle waren früh eingestiegen. Nach der Gründung 2018 investierten sie in die Firma des Deutschen Finn Hänsel. Laut Handelsregisterauszug könnten ihre Anteile durch den Deal jeweils bis zu 2,5 Millionen Euro wert sein. Auch Moderator Klaas Heufer-Umlauf (42), Model Stefanie Giesinger (29) und Influencer Jonas Hummels (35) halten ähnlich hohe Anteile. Firmen sollen gemeinsam noch profitabler werden Hänsel holte neben deutschen Prominenten auch internationale Investoren wie die Musik-Stars Snoop Dogg und will.i.am an Bord. Laut Handelsregister hält Hänsel 13 Prozent an der Sanity Group. Das entspricht einem umgerechneten Wert von bis zu 32,5 Millionen Euro. Wie die "Bild" erfuhr, wollten die Risikokapital-Investoren – darunter auch Götze und Schürrle – einen Gewinn realisieren. Entsprechende Gelegenheiten seien derzeit selten. Das Angebot von Organigram für die Sanity Group galt als besonders attraktiv. Beide Firmen schreiben Gewinne, gemeinsam sollen sie noch profitabler werden.
