Wollte Angeklagter seinen Kontrahenten erschießen? – Salzburger Geschworene verneinten Mordversuch
Ein Tschetschene (28) saß seit Dienstag wegen des Vorwurfs des zweifachen Mordversuchs vor einem Geschworenengericht. Laut Anklage soll er zwei Mal versucht haben, in der Stadt Salzburg mit einer Pistole auf einen Kontrahenten zu schießen; einzig eine Ladestörung habe jeweils das Lösen eines Schusses verhindert. Der Angeklagte (Verteidiger: Rechtsanwalt Sebastian Plätzer) bestritt im Prozess, den Abzug der Pistole betätigt zu haben. Die Geschworenen verneinten im Prozessfinale am Freitag einstimmig einen (zweifachen) Mordversuch. Der erheblich vorbestrafte Angeklagte wurde letztlich wegen schwerer Nötigung und gefährlicher Drohung schuldig erkannt.
