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"Polizeiruf 110 " am Sonntag: Darum geht es im ARD-Krimi

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Der Sonntagabend ist für viele Menschen in Deutschland verplant – für den neuen ARD-Krimi. Die heutige Folge "Polizeiruf 110" führt nach Halle. Sonntag, 20.15 Uhr – dieser Termin ist seit Jahrzehnten gesetzt: Dann beginnt im Ersten entweder der "Tatort" oder ein neuer "Polizeiruf 110". Seit 1970 verfolgen Millionen Menschen regelmäßig neue Kriminalfälle aus deutschen, österreichischen und Schweizer Städten. Verschiedene Ermittlerteams klären in 90 Minuten Mordfälle auf: ein deutsches Erfolgsrezept. Dieses Team ermittelt in "Der Wanderer zieht von dannen" Am Sonntagabend, den 15. Februar 2026 , um 20.15 Uhr, zeigt die ARD den neuen "Polizeiruf 110" aus Halle . Die beiden Kriminalhauptkommissare Henry Koitzsch (Peter Kurth) und Michael Lehmann (Peter Schneider) ermitteln im Fall mit dem Titel " Der Wanderer zieht von dannen ". Es ist der dritte Fall des Ermittler-Duos. Darum geht es in "Polizeiruf 110": "Der Wanderer zieht von dannen" Im neuen "Polizeiruf 110" sind Koitzsch und Lehmann mit dem Tod einer älteren Frau in ihrer Badewanne befasst. Dass es sich um Mord handelt, ist schnell klar. Ebenso, dass die Frau den Täter vermutlich gekannt hat. Auf der Suche nach dem Täter gerät zunächst der Hausmeister ins Visier. Bei den Ermittlungen stößt das Duo allerdings auf die Spur eines weiteren Mordfalles aus der Vergangenheit, was die Frage aufwirft, ob es sich um einen Einzelfall handelt – oder um die Tat eines Serienmörders. Der ursprünglich zwar mysteriöse, aber nicht ungewöhnliche Fall entwickelt sich schnell zu einer ebenso persönlichen wie gefährlichen Angelegenheit für die Ermittler. Denn als sich der Verdacht, es könnte sich um einen Serientäter handeln, verdichtet, gerät Henry Koitzsch selbst ins Visier. Gleichzeitig überschneidet sich der Fall mit anderen Fällen aus der Vergangenheit und lässt die Ermittler auf alte Bekannte stoßen. So steht dieser dritte Fall nicht alleine, sondern führt die beiden vorhergegangenen Fälle fort und löst bisher ungeklärte Fragen und Mordfälle. In "Der Wanderer zieht von dannen" beweisen sich Koitzsch und Lehmann erneut nicht nur als Kriminalhauptkommissare, sondern auch als eng verbundene Freunde, die über die gemeinsame Arbeit hinaus füreinander einstehen. Die Ermittlungen werden neben der Polizeiarbeit, auch durch die persönlichen Beweggründe der Ermittler vorangetrieben. Dadurch rückt der Fall zwar nicht in den Hintergrund, er bietet aber den Charakteren sowie der Region und der Gesellschaft die Bühne. Kommende "Tatort" und "Polizeiruf 110"-Termine im Überblick Die kommenden Sendetermine sind wie folgt geplant: "Tatort" aus Dortmund : "Schmerz" – Sonntag, 22. Februar 2026, um 20.15 Uhr "Tatort" aus Ludwigshafen : "Sashimi-Spezial" – Sonntag, 1. März 2026, um 20.15 Uhr "Polizeiruf 110" aus Magdeburg : "Your Body My Choice" – Sonntag, 8. März 2026, um 20.15 Uhr Während der "Tatort" 1970 in der Bundesrepublik als Antwort der ARD auf die erfolgreiche ZDF-Serie "Der Kommissar" ins Leben gerufen wurde, ist der "Polizeiruf 110" ein Konzept aus der ehemaligen DDR. Nach der Wiedervereinigung führten die ARD-Anstalten das Format weiter. Dennoch ist der "Polizeiruf 110" deutlich seltener zu sehen als sein Pendant. Gespielt wird dabei nicht immer nur am Sonntag: Auch an Feiertagen wie Neujahr, Ostermontag oder dem zweiten Weihnachtstag sendet die ARD neue Folgen. In der Sommerpause hingegen – meist zwischen Ende Juni und Ende August – werden Wiederholungen gezeigt. "Tatort" versus "Polizeiruf 110": ein ungleiches Duell Von rund 40 Erstausstrahlungen bei den Sonntagskrimis, die Das Erste pro Jahr zeigt, sind in der Regel 7 bis 10 Folgen aus dem "Polizeiruf 110"-Kosmos. Das Ungleichgewicht liegt auf der Hand: Während es insgesamt 22 aktive Teams beim "Tatort" gibt, schicken beim "Polizeiruf 110" lediglich fünf Städte ihre Kommissare ins Rennen. Die beiden Krimiklassiker der ARD haben sich trotz wachsender Konkurrenz, Mediatheken, Streamingdiensten und veränderter Sehgewohnheiten etabliert. Keine andere fiktive TV-Marke verfügt über eine solche Strahlkraft. Reichweiten unter sechs Millionen Zuschauern sind die Ausnahme, "Tatort"-Teams wie das Münster-Duo brechen nahezu alljährlich Quotenrekorde.