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DFB-Pokal: Strittige Szene bei Bayern-Spiel – Leipzig-Trainer wütet

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In der ersten Halbzeit des DFB-Pokal-Viertelfinals kommt es zu einem Foul an einem kritischen Punkt auf dem Feld. Ole Werner redet sich darüber nach der Partie in Rage – und übt scharfe Kritik. Trainer Ole Werner von RB Leipzig hat nach der 0:2-Niederlage im Viertelfinale des DFB-Pokals beim FC Bayern scharfe Kritik an Schiedsrichter Daniel Siebert geäußert. "Wenn ich an die Szene bei Tony Nusa (RB-Angreifer Antonio Nusa, Anm. d. Red.) denke, ist für mich absoluter Wahnsinn, dass man dann nicht mal ein Foul erkennt, zu viert", erklärte Werner auf der Pressekonferenz nach der Partie am Mittwochabend. Welche Szene Werner meinte? Die 27. Minute in der Allianz Arena: An der Strafraumlinie geht Leipzigs Nusa ins Duell mit Bayerns Josip Stanišić, der stellt seinen Fuß zwischen die Beine des Angreifers, dieser geht daraufhin zu Boden. Elfmeter fordern die Leipziger sofort. Aber: Siebert lässt weiterlaufen. Die Szene wird allerdings im Hintergrund gecheckt. Werner schimpft derweil an der Seitenlinie, sieht Gelb. Am Ende griff der VAR nicht ein – denn nach Ansicht des "Kölner Kellers" ereignete sich die Szene ganz knapp außerhalb des Strafraums. Und war daher auch kein Fall für ein Eingreifen des Video-Assistenten. Siebert, der eigentlich gut zur Szene stand, entschied aber gar nicht erst auf Foul – und beraubte die Gäste damit zwar nicht eines Elfmeters, aber dann doch zumindest eines Freistoßes in aussichtsreicher Position direkt am Strafraum. "Für mich ist es dann auch so, dass das ein Elfmeter ist, dass der Kontakt auf der Linie des Strafraums ist, der dann dazu führt, dass Tony fällt", erklärte Werner seine Sicht weiter. Und redete sich weiter in Rage: "Also das Foul hat jeder im Stadion gesehen, außer vier Leuten", verschärfte er seine Kritik an den Unparteiischen. "Und ich glaube sogar, dass von den vier Leuten auch zumindest einer, der neben mir stand, das ganz genau gesehen hat." Mehr noch: "Und wenn ich dann Funkverbindung habe, die technischen Möglichkeiten habe, die ich heute habe, dann muss ich sie auch nutzen. Und wenn ich das nicht mache, dann brauche ich den ganzen Zirkus nicht." Werner weiter: "Das ist einfach nur schlecht. Also, ich muss das sehen. VAR hin oder her, im Strafraum, außerhalb des Strafraums. Wenn ich das nicht als Foul sehe, zu viert auf dem Niveau, dann ist es einfach schlecht. Tut mir leid."