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Handball-Bundesliga: HSV Hamburg verpatzt Neustart nach EM-Pause

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Trotz Premierentor von Neuzugang Schmidt und Aufholjagd verliert der HSV Hamburg vor nur 2.512 Zuschauern. Was lief gegen Schlusslicht Leipzig schief?

Die Bundesliga-Handballer des HSV Hamburg haben den Neustart nach der Europameisterschaftspause verpatzt. Gegen Tabellen-Schlusslicht SC DHfK Leipzig setzte es vor der Minus-Kulisse von 2.512 Zuschauern eine 33:35 (15:19)-Heimniederlage. Beste Werfer des Spiels waren Casper Mortensen mit acht Toren für Hamburg sowie Dean Bombac mit zehn Treffern für Leipzig.

Erstmals im Kader der Hamburger stand Jan Schmidt. Die Verpflichtung des 20 Jahre alten Kreisläufers vom Zweitligisten TSV Bayer Dormagen war ursprünglich erst für den Sommer vorgesehen, wegen der Knie-Operation des dänischen Nationalspielers Andreas Magaard nun aber vorgezogen worden. Schmidt hat ein Doppelspielrecht erhalten, das für die Hamburger und Dormagen gültig ist.

Auch Rote Karte hält Leipzig nicht auf

Der Neuzugang erzielte mit dem 1:2 in der 3. Minute gleich sein Premierentor und den ersten Treffer der Gastgeber. EM-Silber-Gewinner Franz Semper konterte aber postwendend zum 3:1 für die Sachsen. Nach dem Leipziger 10:5 (12.) bat HSVH-Trainer Torsten Jansen erstmals zur Auszeit.

In der 44. Minute sah der Leipziger Ahmed Khairi nach einem Foul an Mortensen die Rote Karte. In der Folge machte der HSVH aus einem 22:27 (42.) ein 29:28 (50.). Dank der starken Leistungen vor allem von Bombac und Semper hatte der SC DHfK dann aber das bessere Ende für sich.