Olympia 2026: Eishockey-Star Leon Draisaitl nach Eröffnung emotional
Leon Draisaitl trägt die deutsche Fahne bei der Eröffnung der Winterspiele. Der NHL-Star beschreibt das Ereignis mit emotionalen Worten. Bei den Eröffnungsfeiern der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d"Ampezzo haben 130 deutsche Athletinnen und Athleten unter der Führung von Katharina Schmid und Leon Draisaitl teilgenommen. Die Veranstaltung begann mit kulturellen Darbietungen, ehe die deutsche Delegation als insgesamt 32. Team einzog. Leon Draisaitl, der Eishockeystar, trug die deutsche Fahne im Mailänder San Siro Stadium, während Skispringerin Katharina Schmid in Predazzo die Fahne schwenkte. Feierlichkeiten fanden zeitgleich auch in Cortina und Livigno statt. Draisaitl, für den es die ersten Olympischen Spiele sind, äußerte sich begeistert über die Erfahrung. "Das ist auf jeden Fall ein Moment, den ich niemals vergessen werde", sagte er laut SID und fügte an: "Wahrscheinlich der größte Moment in meinem Leben bis jetzt.". Er beschrieb die Eröffnungsfeier als "einmalige Erfahrung". Schmid fügte an, dass die Eindrücke "für immer bleiben" werden. Novum bei Olympia : Griechenland-Flagge fehlt bei Eröffnungsfeier in Mailand Norovirus bei Olympia: Schweizer Eishockey-Frauen verpassten Eröffnungsfeier Um 20.00 Uhr begann das Programm zur Eröffnung der 25. Winterspiele mit Ausflügen in Italiens Kunst- und Kulturgeschichte. Die Veranstaltung würdigte das Werk des Bildhauers Antonio Canova, die Opern von Giuseppe Verdi und die Kunst von Michelangelo. Auch Mode, Literatur, das alte Rom und die italienische Küche wurden thematisiert. Weltstar Mariah Carey trat auf und sang "Volare". Die Sportler aus Griechenland eröffneten um 20.40 Uhr die Nationenparade. Die deutschen Delegationen mussten sich gedulden und liefen als 32. Team ein. Leon Draisaitl schwenkte um 21.18 Uhr die Flagge vor den Augen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier . Nicht alle der insgesamt 185 aktiven Teammitglieder waren dabei. Deutschland stellt mit dieser Zahl einen Rekord bei den Winterspielen auf. Nach den 116 Wettbewerben bis zur Schlussfeier am 22. Februar soll ein Podestplatz im Medaillenspiegel angestrebt werden.
