Fußball: Trainer mit kurioser Videoanalyse-Strategie – "Idee war brutal"
Um die Aufmerksamkeit seiner Mannschaft aufrechtzuerhalten, griff der spanische Trainer Juan Ignacio Martínez zu einer speziellen Methode. Einer seiner Spieler erinnert sich nun. Der frühere spanische Profi Keko Gontan hat eine ungewöhnliche Episode aus seiner Karriere öffentlich gemacht. In einem Podcast berichtete der Offensivspieler von einer speziellen Form der Videoanalyse unter seinem damaligen Trainer Juan Ignacio Martínez. Die Geschichte stammt aus der Saison 2010/11 beim Zweitligisten FC Cartagena. Martínez setzte bereits damals auf Videoanalysen, wählte dabei aber einen Ansatz, der selbst im Profifußball außergewöhnlich war. Nach Angaben von Gontan baute der Trainer während der Sitzungen in regelmäßigen Abständen kurze Porno-Sequenzen zwischen den Spielszenen ein, um die Aufmerksamkeit seiner Spieler hochzuhalten. Pornos bei der Videoanalyse: "Habe so etwas nie wieder erlebt" Gontan schilderte die Situation im Podcast "Offsiders" so: "Wir standen da wie die Erdmännchen. Er hat es alle vier oder fünf Minuten gemacht – und wir haben alle nur gewartet: Was kommt jetzt, was kommt jetzt?" Die Einspieler hätten jeweils nur zwei bis drei Sekunden gedauert, ihren Zweck aber offenbar erfüllt. Sein Fazit: "Ich habe so etwas nie wieder erlebt – aber die Idee war brutal." Die ungewöhnliche Methode schadete der Trainerlaufbahn von Juan Ignacio Martínez nicht. Nach seiner Zeit in Cartagena arbeitete er unter anderem bei UD Levante, Real Valladolid und UD Almería in der spanischen Topliga. Zuletzt war der heute 61-Jährige beim iranischen Klub Foolad FC tätig. Seit Februar 2024 ist er ohne Verein.
