Olympia 2026: Früher Dämpfer für deutsche Fahnenträgerin Katharina Schmid
Die deutschen Skispringerinnen enttäuschen im ersten Training zur Olympia-Entscheidung. Fahnenträgerin Schmid und Medaillenkandidatin Freitag bleiben weit hinter der Konkurrenz. Einen Tag vor ihrem großen Auftritt als Fahnenträgerin bei der Eröffnungsfeier hat Katharina Schmid im ersten offiziellen Training zur Skisprung-Entscheidung auf der Normalschanze einen Dämpfer hinnehmen müssen. Die 24-Jährige belegte am Donnerstagabend in Predazzo die Plätze 15, 18 und 19. Auch Medaillenkandidatin Selina Freitag lag mit den Rängen zehn, zwölf und acht ein gutes Stück hinter den Besten zurück. Beste DSV-Springerin war Agnes Reisch mit den Plätzen vier, zehn und fünf. Juliane Seyfarth kam nicht über die Ränge 38, 33 und 26 hinaus. Sprungschanze in der Kritik: keine Stürze nach Modifizierung Topfavoritin für die Entscheidung am Samstag (18.45 Uhr) bleibt die slowenische Weltmeisterin Nika Prevc. Sie gewann zwei der drei Durchgänge und wurde einmal Zweite. Am Freitagmorgen stehen weitere Trainingsrunden an. Am Abend findet in der Skisprung-Arena ein Teil der Eröffnungsfeierlichkeiten statt. Dort wird Schmid die deutsche Flagge tragen. Die drei Trainingsdurchgänge auf der zuletzt in die Kritik geratenen kleinen Schanze blieben ohne Stürze. Bei der Generalprobe im Sommer hatten sich mehrere Springerinnen schwer verletzt. Die Schanze wurde danach modifiziert.
