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DFB-Pokal: Das doppelte Pokal-Aus des Jonas Meffert

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Mit dem HSV flog er zuletzt aus dem DFB-Pokal, nun mit seinem neuen Club Kiel: Jonas Meffert zeigte sich enttäuscht nach dem 0:3 gegen Stuttgart. Aus seiner Sicht wäre mehr drin gewesen.

Jonas Meffert von Holstein Kiel kennt sich mit dem Ausscheiden aus dem DFB-Pokal gut aus. "Ich bin ja schon mal rausgeflogen", sagte der Mittelfeldspieler nach dem 0:3 (0:0) gegen den VfB Stuttgart. Meffert, der erst vor wenigen Wochen zum Fußball-Zweitligisten zurückgekehrt war, scheiterte in dieser Saison bereits mit seinem Ex-Club Hamburger SV im DFB-Pokal. Der Gegner vor zwei Monaten hieß: Holstein Kiel. 

Der 31-Jährige wirkte gewissermaßen routiniert, als er das nächste Aus erklärte. Doch der wertvolle Neuzugang der Norddeutschen haderte vor allem mit der Partie. "Es lag jetzt nicht an den Stuttgartern, dass wir es nicht geschafft haben, sondern ich würde echt sagen: Es lag auch an uns leider", meinte Meffert wegen einiger vergebener Chancen. Es sei "definitiv möglich" gewesen, eine Runde weiterzukommen. Die Kieler hätten zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder das Pokal-Halbfinale erreichen können. 

Die Stuttgarter erzielten erst in den letzten Minuten der Partie noch zwei Treffer gegen hoch aufgerückte Kieler. "Das Ergebnis ist dann auch ein bis anderthalb Tore zu hoch ausgefallen", gestand auch VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth, der früher selbst bei Holstein Kiel gearbeitet hatte. 

Meffert zieht den Ketchup-Flaschen-Vergleich

Am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) trifft der Tabellen-Elfte der 2. Liga auf die zuletzt stark aufgelegte Mannschaft von Hannover 96, die im Aufstiegsrennen mitmischt. "Schwer jetzt zu sagen, was man da mitnimmt", sagte Meffert auf die Frage, was das Pokalspiel bewirkt habe. 

Vor allem die Chancenverwertung war zuletzt nicht sehr erfolgreich. "Auf jeden Fall können wir daran arbeiten", sagte Meffert, aber man solle das Thema seiner Meinung auch nicht "überthematisieren". Manchmal sei es wie bei einer Ketchup-Flasche: "Wenn es einmal läuft, dann läuft es."