Wintersport: Norwegens Skispringer bestohlen – Dieb meldet sich am Telefon
Nach dem Diebstahl von Equipment des norwegischen Skisprung-Teams in Willingen nimmt der Fall eine überraschende Wendung. Der mutmaßlicher Täter hat sich gemeldet. Nach dem Raub von Skisprung-Equipment des norwegischen Teams beim Weltcup in Willingen hat sich der mutmaßliche Dieb telefonisch bei Jan-Erik Aalbu gemeldet und Reue gezeigt. Der Mann habe sich entschuldigt und "große Angst vor den Konsequenzen" gehabt, berichtete Norwegens Sportdirektor der Zeitung "Nettavisen". "Das war ganz klar ein reuiger Sünder". Olympische Winterspiele: Neue Sportarten und Wettbewerbe bei Olympia 2026 Deutsche Slalom-Hoffnung: Sind es ihre letzten olympischen Abfahrten? Aalbu verwies auf Videomaterial von dem Vorfall, das der Polizei vorliege. "Deshalb weiß ich nicht, was passiert ist, ob sie kalte Füße bekommen haben oder so", sagte der 62-Jährige. Die Tat hatte sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignet. Unbekannte entwendeten aus dem Lagerraum der norwegischen Mannschaft im hessischen Upland Skisprunghelme, Jacken, Mützen, Handschuhe und Brillen. "Das ist ziemlich teure Ausrüstung", stellte Aalbu klar. "Die Helme sind für jeden Sportler eigens designt." Er forderte den Dieb auf, die gestohlenen Gegenstände zurückzugeben.
