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Fußball-Bundesliga: Auch Otele kommt: HSV baut Kader um

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Am letzten Tag der Transferfrist kommt noch einmal viel Bewegung in den Kader des Hamburger SV. Zwei Spieler kommen, zwei gehen. Vor allem ein Doppelwechsel überrascht.

Der Hamburger SV hat seinen Kader am letzten Tag der Transferfrist weiter umgebaut. Bei zwei Zu- und zwei Abgängen überraschte am Montag vor allem ein Doppel-Wechsel, den der Fußball-Bundesligist mit der SV Elversberg vollzog.

Nach einem halben Jahr holte der HSV vorzeitig seinen 18 Jahre alten Leihspieler Otto Stange vom Tabellenzweiten der 2. Liga zurück. Im Gegenzug ging Immanuel Pherai zunächst auf Leihbasis nach Elversberg. Die SVE sicherte sich für den 24 Jahre alten Mittelfeldspieler eine Kaufoption, die nach dem Ende dieser Saison greift. Bislang galt der 1. FC Nürnberg als großer Favorit auf die Verpflichtung des ehemaligen Braunschweigers.

"Wir stehen in einem guten Austausch mit den Kollegen aus Elversberg und haben in diesem Fall eine sinnvolle Lösung für alle Seiten gefunden", sagte Sportdirektor Claus Costa über den Doppelschlag, über den zuerst Sky berichtet hatte. "Manu ist mit der Bitte nach einer sportlichen Veränderung auf uns zugekommen, die ihm mehr Spielzeit ermöglicht. Zudem holen wir mit Otto einen Spieler zurück, der uns Variabilität und Breite in der Offensive verleiht."

"Hochintensiven Transferperiode" nach Kuntz-Abschied

Als weitere Verstärkung für den Angriff kommt wie erwartet der Nigerianer Philip Otele. Der HSV leiht den 26-Jährigen bis zum Saisonende vom FC Basel aus. "Philip ist ein Flügelspieler, wie er im Buche steht. Er bringt ein hohes Maß an Spielwitz und Torgefahr mit", sagte Costa.

Da Abwehrspieler Aboubaka Soumahoro ebenfalls am Montag noch an den französischen Zweitligisten AS Saint-Etienne verliehen wurde, kommt der HSV in diesem Winter auf insgesamt vier Zu- und sieben Abgänge. Und das in einem Transferfenster, das mit dem überraschenden Ausscheiden von Sportvorstand Stefan Kuntz begann. HSV-Vorstand Eric Huwer sprach zum Abschluss von einer "hochintensiven Transferperiode, in der wir gleich vier Planstellen erfolgreich besetzen sowie den Kader wunschgemäß verkleinern konnten".