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Tarifkonflikt: Warnstreik legt Nahverkehr in Sachsen lahm

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Im morgendlichen Berufsverkehr stehen in einigen sächsischen Städten Busse und Straßenbahnen still. Grund ist ein Warnstreik der Gewerkschaft Verdi.

Der öffentliche Nahverkehr ist in mehreren sächsischen Städten wegen eines Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi zum Erliegen gekommen. In Chemnitz und Leipzig sei der Arbeitskampf am Montagmorgen wie geplant angelaufen, bestätigten Verdi-Sprecher Max Stryczek und Lou Hauser der Deutschen Presse-Agentur. 

Auch in Dresden standen die Straßenbahnen am Morgen still. Im Busverkehr kommen auf einigen Linien Verbindungen zustande. Für Zwickau hatte Verdi ebenfalls einen Warnstreik angekündigt.

Die dortigen Verkehrsbetriebe aller vier Städte kündigten vorab teils starke Einschränkungen im Nahverkehr an. Die Arbeitsniederlegungen sind Teil bundesweiter Warnstreiks im kommunalen Nahverkehr. Damit will die Gewerkschaft den Druck auf die kommunalen Arbeitgeber in den parallel laufenden Tarifverhandlungen erhöhen.

Neben dem Nahverkehr hat Verdi für den heutigen Montag auch Beschäftigte im Geltungsbereich des Tarifvertrags der Länder (TdL) sowie die Beschäftigten des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) zu Warnstreiks aufgerufen. Die Aktionen sind Teil des Tarifkonflikts im öffentlichen Dienst der Länder.