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Январь
2026

Charlotte Casiraghi teilt nachdenkliche Worte über ihr Leben

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In ihrem ersten Buch spricht Charlotte Casiraghi über ihren Alltag zwischen Luxus und Verlusten. Warum sie gerne anders wahrgenommen werden möchte. Charlotte Casiraghi, Tochter von Caroline von Monaco, hat in ihrem ersten Buch mit dem Bild ihres "privilegierten Traumlebens" abgerechnet. In "La Fêlure" (zu Deutsch: "Der Riss") beschreibt die 39-jährige Philosophin ihre Zweifel, mangelndes Selbstbewusstsein und den Kummer, der ihr Leben geprägt hat. Obwohl das Werk vordergründig die Enttäuschungen und Dramen großer Schriftsteller und Denker untersucht, offenbart es überraschend viel Persönliches. Stellenweise wirke es fast wie ein Notruf nach dem Motto "Bitte seht mich, wie ich wirklich bin", wie die "Bild"-Zeitung schreibt. Casiraghi stört sich an öffentlichem Image Im Vorwort widerspricht die Monegassin ihrem öffentlichen Image: "Man hat mich oft auf ein Bild auf Hochglanzpapier reduziert." Ihre Privilegien leugnet sie nicht – im Gegenteil: "Sie sind mein Glück, doch ich empfinde keinerlei Stolz darauf, da ich von ihnen profitiere, ohne dass sie das Ergebnis irgendeines Verdienstes wären." Was Casiraghi besonders trifft: "Alles, was mir wirklich wichtig ist – meine Überzeugungen, meine Persönlichkeit –, sieht kaum jemand durch dieses verzerrte Bild." Sie beschreibt, wie sie zur Projektionsfläche wird: "Was man von mir verlangt, ist, Stereotype zu verkörpern, die mit meiner Geburt in eine fürstliche Familie verbunden sind." Ein zentrales Thema im Buch ist der Tod ihres Vaters Stefano Casiraghi bei einem Rennboot-Unfall 1990 vor der Küste Monacos. Casiraghi war damals vier Jahre alt. Was folgte, beschreibt sie als langsames Sich-Entfernen von der Welt: "Ich fühlte mich immer wie an den Rand der Landschaft gestellt." Casiraghi beschäftigen zerbrochene Beziehungen Auch das Ende von Beziehungen nimmt einen wichtigen Platz ein. Von 2019 bis 2022 war sie mit dem Filmproduzenten Dimitri Rassam verheiratet, dem Vater ihres zweiten Sohnes Balthazar. Ihre neue Liebe zum Schriftsteller Nicolas Mathieu, in den sich Casiraghi wohl bereits im letzten Jahr ihrer Ehe verliebte, traf Rassam offenbar schwer. Ihr aktueller Partner Mathieu, ein Autor aus einfachen Verhältnissen, der durch Erzählungen über den sozialen Klassenwechsel bekannt wurde, hat sich bei großen offiziellen Anlässen bislang nicht mit ihr gezeigt. In Monaco wird gemunkelt, dass seine Kapitalismus-Kritik Casiraghis Mutter, Prinzessin Caroline, missfällt.