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Spaniens Fußball-Chef prescht vor: WM-Finale 2030 bei uns

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Spaniens Fußballverbandschef will das WM-Finale 2030 ins eigene Land holen – doch die FIFA hat noch nicht entschieden, wo gespielt wird. Der Chef des spanischen Fußballverbandes RFEF, Rafael Louzán, ist bei der Frage nach dem Finalort der WM 2030 vorgeprescht. Das Endspiel werde laut seiner Ankündigung in Spanien stattfinden. Dabei hat der Weltverband FIFA noch gar keine Entscheidung bekanntgegeben, in welchem der drei beteiligten Länder - neben Spanien kommen auch die Co-Gastgeber Portugal und Marokko infrage, das Finale ausgetragen wird. Die Frage des Finalorts dürfte erst nach der WM in diesem Jahr offiziell entschieden werden. Bei Louzáns Ankündigung handele es sich eher um einen Wunsch als um eine Tatsache, sagte der spanische Sportjournalist Antón Meana im Sender Cadena Ser. Allerdings ist Spanien das Fußball-Schwergewicht innerhalb der drei Länder. Drei besondere Eröffnungsspiele finden zudem in Uruguay, Argentinien und Paraguay statt aus Anlass des 100. Jubiläums des Turniers. Louzán hatte sich nach dem chaotischen Finale im Afrika Cup am Sonntag vor einer Woche geäußert. Marokko hatte das Heimspiel 0:1 gegen Senegal verloren. Der marokkanische Fußball-Verband (FRMF) kündigte rechtliche Schritte beim afrikanischen Verband (Caf) und beim Weltverband an. Damit soll erzwungen werden, dass das Verlassen des Platzes der senegalesischen Mannschaft in der turbulenten Schlussphase der regulären Spielzeit untersucht wird.