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Donald Trump: Präsident wird den Super Bowl nicht besuchen

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Donald Trump will den Super Bowl 2026 nicht besuchen. Zugleich attackiert er die Wahl von Bad Bunny und Green Day als Musik-Acts scharf.

Donald Trump (79) wird den diesjährigen Super Bowl nicht besuchen. Der US-Präsident, der im vergangenen Jahr als erster amtierender Präsident einen Super Bowl besucht hatte, erklärte, dass er das Spiel im Februar nicht persönlich im Levi's Stadium in Santa Clara, Kalifornien, verfolgen werde.

Trump sagte gegenüber der "New York Post": "Es ist einfach zu weit weg. Ich habe beim Super Bowl großartigen Zuspruch bekommen. Sie mögen mich." Er fügte hinzu: "Ich würde hingehen, wenn es ein bisschen näher wäre."

Scharfe Kritik an Musik-Acts

Trump attackierte zudem Bad Bunny (31), der bei der Halbzeitshow des Super Bowl performen wird, sowie Green Day, die kürzlich angekündigt haben, bei der Eröffnungszeremonie aufzutreten.

"Ich bin gegen sie", sagte Trump über die Musiker. "Ich halte das für eine schreckliche Entscheidung. Das Ganze sät nur Hass. Schrecklich", kritisierte er die Besetzung der Musik-Acts. Bereits im Oktober hatte Trump die Entscheidung der NFL kritisiert, Bad Bunny für die Halbzeitshow zu verpflichten.

"Ich habe noch nie von ihm gehört ... Ich weiß nicht, wer er ist", sagte der Präsident damals in einem Interview. "Ich verstehe nicht, warum sie das machen. Das ist verrückt."

Bad Bunny ist zurzeit einer der erfolgreichsten Künstler weltweit

Der puerto-ricanische Musiker war 2025 der meistgestreamte Künstler auf Spotify. Aus Angst vor möglichen Einsätzen der Einwanderungsbehörde ICE bei seinen Konzerten verzichtete er jedoch darauf, seine "Debí Tirar Más Fotos"-Tour in die USA zu bringen.

"Es gab viele Gründe, warum ich nicht in den USA aufgetreten bin, und keiner davon hatte etwas mit Hass zu tun", sagte der Latin-Superstar im September. "Ich habe dort schon oft gespielt - alle Shows waren erfolgreich und großartig. Ich habe es sehr genossen, mit Latinos in den USA in Kontakt zu treten. Aber es gab die Sorge, dass ICE vor meinen Konzerten auftauchen könnte. Das hat uns sehr beschäftigt", sagte Bad Bunny.

Green Day übte schon mehrfach Kritik an Trump

Green Day hat Trump und die Republikanische Partei wiederholt in Auftritten während ihrer Songs "American Idiot" und "Jesus of Suburbia" angegriffen. 2024 präsentierte Frontmann Billie Joe Armstrong (53) bei einem Konzert in Washington, D.C., eine Trump-Maske mit der Aufschrift "Idiot".

Armstrong hat zudem häufig die Lyrics von "American Idiot" geändert, etwa mit den Worten: "Ich bin nicht Teil der MAGA-Agenda", und beim Song "Bang Bang" skandiert: "Kein Trump, kein KKK, kein faschistisches USA". Der Frontmann hat Trump außerdem mit Hitler verglichen.