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Frostige Temperaturen: Erneute Warnung davor, zugefrorene Gewässer zu betreten

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Eisflächen locken – doch die Stadt Stralsund warnt vor dem Betreten. Auch Küstengewässer sind teils vereist und sorgen für Einschränkungen in der Schifffahrt.

Erneut hat eine Stadt in Mecklenburg-Vorpommern vor dem Betreten zugefrorener Gewässer gewarnt. "Auch wenn die Wetterprognose für die kommenden Tage dauerhafte Temperaturen unter null Grad vorhersagt, reicht das nicht, das Eis zu betreten", teilte die Stralsunder Stadtverwaltung mit. 

"Tragfähig wird das Eis auf den Teichen erst ab einer Dicke von etwa 15 Zentimetern. Selbst dann darf das Eis nur auf eigene Gefahr betreten werden." Eltern sollten ihre Kinder warnen. Hundebesitzer sollten ihre Haustiere in der Nähe zugefrorener Teiche anleinen.

"Die Stadtverwaltung erteilt grundsätzlich keine Freigabe der Eisflächen. Das Betreten einer Eisfläche erfolgt immer auf eigene Gefahr", hieß es.

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) teilte mit: "Vor allem an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns nimmt die Eisdicke bei teils Dauerfrost kontinuierlich zu."

Lokale Nachtfahrverbote für Schiffe wegen Eises

Für Schiffe gilt bereits ein Nachtfahrverbot (17:30 Uhr bis 7:30 Uhr) für die Nordansteuerung Stralsund, für Teile der Ostansteuerung Stralsund, zu den Häfen am Greifswalder Bodden und zum Hafen Stralsund sowie zu den Häfen am Peenestrom.

Eis gibt es laut BSH etwa in den Boddengewässern und im Peenestrom. Der nordwestliche Teil des Greifswalder Boddens etwa sei mit sehr dichtem, bis 15 Zentimeter dickem Eis bedeckt. Das Stettiner Haff ist den Angaben zufolge vollständig mit bis zu 15 Zentimeter dickem Eis bedeckt.