ru24.pro
World News in German
Январь
2026
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
23
24
25
26
27
28
29
30
31

Handball-EM 2026: Deutschlands schwere Gegner auf dem Weg ins Finale

0
Bei der Handball-EM ist die deutsche Nationalmannschaft auf ihrer nächsten Titelmission. Doch der Weg dahin ist hart. Die Handball-EM 2026 ist voll im Gang. Seit dem EM-Titel 2016 wartet die deutsche Handball-Nationalmannschaft auf einen großen internationalen Titel. Bei den Olympischen Spielen 2024 feierte die Mannschaft unter Bundestrainer Alfreð Gíslason mit der Silbermedaille ihren bislang größten Erfolg, scheiterte jedoch knapp am Titelgewinn. Bei der Handball-Europameisterschaft der Männer in Dänemark, Schweden und Norwegen befindet sich das DHB-Team nun auf der nächsten Titelmission. Doch der Weg ins Finale der Handball-Em 2026 und zum EM-Pokal ist äußerst steinig. "Es wird das schwierigste Turnier sein, das ich je gespielt habe", hatte Bundestrainer Gíslason schon im Dezember in einem Interview mit der Europäischen Handballförderation (EHF) über die Handball-EM gesagt. DHB-Team auf Titelmission: Vorrunden-Spielplan der Handball-EM 2026 Spielplan, Spielorte, Übertragung: Das Wichtigste zur Handball-EM 2026 Für die Titelmission: Der DHB-Kader für die Handball-EM 2026 Handball-EM der Männer: Gíslason warnt vor schweren Gegner Der 66-Jährige blickt auf eine lange und erfolgreiche Trainerlaufbahn zurück – und erkennt deshalb eine schwere Aufgabe, wenn er sie sieht. "Unser Ziel bei jedem Turnier ist es, das Halbfinale zu erreichen. Aber dieses Mal ist es anders – das erste Ziel ist einfach, die Hauptrunde zu erreichen, idealerweise mit einer weißen Weste. Das wird schon schwierig genug sein", hatte der Isländer über den schweren Weg, den Deutschland auf dem Weg ins Finale bei der Handball-EM zurücklegen muss, gesagt. Der Grund für die warnenden Worte Gíslasons lag in der Auslosung. Deutschland traf in der Vorrundengruppe A der Handball-EM 2026 mit Österreich, Serbien und Spanien schon auf drei äußerst knifflige Gegner – und die Befürchtungen bewahrheiteten sich. Handball-EM 2026: Deutschlands Hauptrundenduell mit WM-Schreck Gegen Österreich gab es zum Auftakt der Handball-Em 2026 zwar einen 30:27-Sieg, doch im zweiten Match gegen Serbien musste sich die DHB-Auswahl völlig überraschend mit 27:30 geschlagen geben. Es drohte das Vorrunden-Aus. Durch einen 34:32-Sieg gegen Spanien zum Vorrundenabschluss der Handball-Europameisterschaft schaffte die deutsche Mannschaft jedoch noch den Einzug in die Hauptrunde als Gruppenerster und nahm sogar die zwei Punkte aus dem Spanien-Duell mit. Die wird das DHB-Team auch brauchen, denn in der Hauptrunde der Handball-EM geht es in eine echte Todesgruppe. Es stehen Duelle mit dem amtierenden Weltmeister und Olympiasieger Dänemark und einer aufsteigenden portugiesischen Mannschaft, der sich Deutschland schon im Viertelfinale der WM 2025 geschlagen geben musste, an. EM-Titelverteidiger Frankreich bittet ebenso zum Duell wie Co-Gastgeber Norwegen. Sollte es die deutsche Mannschaft unter die ersten Zwei schaffen und damit in die Endrunde der Handball-Em der Männer einziehen, würden dann Mannschaften aus der anderen Turnierbaumhälfte lauern. Mögliche Gegner im Halbfinale: Kroatien um Ex-Bundestrainer Dagur Sigurðsson, der das DHB-Team 2016 zum EM-Titel führte, oder Mit-Gastgeber Schweden. Handball-EM 2026: Der DHB-Kader für Finale und Titelmission Trotz des möglicherweise schwierigen Weges ins Finale der Handball-EM in Dänemark, Schweden und Norwegen setzt Deutschland auf einen schlagkräftigen Kader. Trainer Gíslason nominierte am 17. Dezember 2025 den DHB-Kader für die Handball-EM 2026. Dieser Kader soll die schwierige Aufgabe meistern: Tor: David Späth (Rhein-Neckar Löwen), Andreas Wolff (THW Kiel) Linksaußen: Rune Dahmke (THW Kiel), Lukas Mertens (SC Magdeburg) Rückraum links: Marko Grgić (SG Flensburg-Handewitt), Tom Kiesler (VfL Gummersbach), Julian Köster (VfL Gummersbach), Matthes Langhoff (Füchse Berlin), Miro Schluroff (VfL Gummersbach) Rückraum Mitte: Nils Lichtlein (Füchse Berlin), Juri Knorr (Aalborg Handbold) Rückraum rechts: Franz Semper (SC DHfK Leipzig), Renārs Uščins (TSV Hannover-Burgdorf) Rechtsaußen: Mathis Häseler (VfL Gummersbach), Lukas Zerbe (THW Kiel) Kreis: Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt), Justus Fischer (TSV Hannover-Burgdorf), Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen)