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TomTom-Studie in Dresden: Autofahrer stehen 116 Stunden pro Jahr im Stau

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Autofahrer in Dresden standen im vergangenen Jahr fast fünf Tage im Stau. Die Stadt verzeichnet damit einen der stärksten Anstiege deutschlandweit. Autofahrer im Großraum Dresden haben im vergangenen Jahr während der Hauptverkehrszeiten fast fünf Tage im Stau gestanden – insgesamt 116 Stunden. Das zeigt die aktuelle Auswertung des TomTom Traffic Index. Besonders alarmierend: Dresden verzeichnet deutschlandweit einen der stärksten Anstiege des Staulevels. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Wert um rund 30 Prozent. Das bedeutet konkret: Wer für eine Strecke ohne Stau normalerweise 30 Minuten benötigt, musste 2025 im Schnitt neun Minuten zusätzlich einplanen. Die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit lag bei rund 44 Kilometern pro Stunde. Eingestürzte Carolabrücke verschärft die Lage Als einen Grund für die Verschärfung nennt die Auswertung des Kartierungsspezialisten TomTom Engpässe im Straßensystem, etwa durch die fehlende Carolabrücke. Die Brücke stürzte im September 2024 ein und führt seitdem zu Umleitungen des Verkehrs. Doch nicht nur infrastrukturelle Probleme belasten das Straßennetz. Auch der zunehmende Pendlerverkehr verstopfe die Straßen zu den Hauptverkehrszeiten, heißt es in der Analyse. Weniger Homeoffice und eine wachsende Zahl an Menschen, die aus der Stadt ins Umland ziehen, verschärfen diesen Trend. Leipzig noch stärker betroffen als Dresden Im Vergleich: In Leipzig standen Autofahrer im vergangenen Jahr sogar noch länger im Stau, zusammengerechnet fast fünfeinhalb Tage oder 131 Stunden. Das Staulevel stieg dort auf 34,5 Prozent. Während des Berufsverkehrs kommen Autofahrer im Großraum Leipzig durchschnittlich nur mit 38,5 Kilometern pro Stunde voran. Fehlende Infrastruktur und wachsender Verkehrsdruck haben laut der Studie in ganz Sachsen zu einer deutlichen Verschärfung der Verkehrslage geführt.