Deutschlands Spätheimkehrer und ihr schwieriges Kriegsgepäck
In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Klug:
Eigentlich sollen die deutschen Kriegsgefangenen bis 1948 nach Deutschland zurückkehren. So haben es die Alliierten beschlossen. Doch die Sowjetunion hält sich nicht daran, denn sie braucht die Arbeitskräfte, um die Kriegsschäden zu beseitigen.
1955 reist Bundeskanzler Konrad Adenauer nach Moskau, um die Freilassung der letzten 10.000 Kriegsgefangenen zu fordern. Sie kehren schließlich 1956 heim. Verlassen haben sie einst ein Land, das sich tausendjähriges Reich nennt, zurückgekehrt finden sie das, was nach zwölf Jahren noch übrig ist: Ein kleineres und obendrein geteiltes Deutschland.
Fragen über Schuld und Verantwortung werden nicht gestellt. Kein Spätheimkehrer - ob ehemaliger General oder einfacher Soldat - wird vor Gericht gestellt.
Das ist unser wichtigster Interviewpartner:
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Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?
Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de
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Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.
Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Thomas Klug
Redaktion: Christoph Tiegel, Sefa Inci Suvak
Technik: Holger Maerten ]]>
- welche Szenen sich bei der Ankunft der Spät-Heimkehrer abspielen,
- dass sich auch Frauen unter den Heimkehrern befinden
- warum die Aktion in Deutschland auch kritisch gesehen wird,
- dass niemand für Kriegsverbrechen ins Gefängnis kommt.
Eigentlich sollen die deutschen Kriegsgefangenen bis 1948 nach Deutschland zurückkehren. So haben es die Alliierten beschlossen. Doch die Sowjetunion hält sich nicht daran, denn sie braucht die Arbeitskräfte, um die Kriegsschäden zu beseitigen.
1955 reist Bundeskanzler Konrad Adenauer nach Moskau, um die Freilassung der letzten 10.000 Kriegsgefangenen zu fordern. Sie kehren schließlich 1956 heim. Verlassen haben sie einst ein Land, das sich tausendjähriges Reich nennt, zurückgekehrt finden sie das, was nach zwölf Jahren noch übrig ist: Ein kleineres und obendrein geteiltes Deutschland.
Fragen über Schuld und Verantwortung werden nicht gestellt. Kein Spätheimkehrer - ob ehemaliger General oder einfacher Soldat - wird vor Gericht gestellt.
Das ist unser wichtigster Interviewpartner:
- Dr. Jörg Morré, Historiker und Direktor des Museum Berlin-Karlshorst
Weiterführende Links:
- Zeitzeichen 08.09.1955: Konrad Adenauer reist in die Sowjetunion
- ARD Mediathek: Friedland - Als die Väter nach Hause kamen
- Letzter großer Heimkehrertransport in Herleshausen
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Autor: Thomas Klug
Redaktion: Christoph Tiegel, Sefa Inci Suvak
Technik: Holger Maerten ]]>
