ru24.pro
World News in German
Январь
2026
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31

USA: Trump nennt neuen Grund für Grönland-Anspruch

0
Der US-Präsident beschreibt eine Nato ohne die USA als wirkungslos. Zwei Frauen wollen Trumps Grönland-Pläne stoppen. Alle Entwicklungen im Newsblog. Mittwoch, 14. Januar Trump nennt neuen Grund für Grönland-Anspruch Donald Trump hat den Anspruch der USA auf die Arktisinsel Grönland bekräftigt: "Die Vereinigten Staaten brauchen Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit. Es ist für den 'Golden Dome', den wir bauen, von entscheidender Bedeutung", schrieb der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social . "Die Nato sollte uns dabei den Weg ebnen." Trump hatte das Projekt "Golden Dome" (Goldene Kuppel) im Mai vorgestellt. Das US-Raketenabwehrsystem nach dem Vorbild des israelischen "Iron Dome" soll Schutz vor jeglichen von der Erde und sogar vom Weltraum aus abgefeuerten Raketen bieten. In Großbuchstaben ergänzte er, wenn die USA es nicht täten, werde es Russland oder China tun – und das werde nicht passieren. Trump betont zudem, dass die Nato ohne die USA keine wirksame Streitkraft oder Abschreckung wäre, "nicht einmal annähernd". Der US-Präsident argumentiert, die Nato werde viel mächtiger und effektiver, wenn Grönland in den Händen der Vereinigten Staaten liegen würde. Alles andere sei "inakzeptabel", so Trump weiter. Ex-Grönland-Minister: "Das ist eine unglaubliche Provokation" Trump will Grönland, die Nato schaut zu. Ex-Grönland-Minister Tom Høyem über amerikanische Provokationen, verletzte Identität auf der größten Insel der Welt und eine Krise, die das westliche Bündnis an seine Grenzen bringt. Das ganze Interview lesen Sie hier. Handelsstreit der Großmächte: Sie triumphieren über Trump Der Handelsstreit der beiden größten Volkswirtschaften USA und China hält die Weltwirtschaft in Atem. Mit seiner Zollpolitik versuchte der US-Präsident Donald Trump, Chinas Exportwirtschaft in die Schranken zu weisen. Jedoch vergeblich. Denn Peking hat am Mittwoch Rekordzahlen vorgelegt: Der Handelsüberschuss der Großmacht hat im Gesamtjahr erstmals die Marke von einer Billion US-Dollar geknackt. Mehr dazu lesen Sie hier . Trump knöpft sich Grönlands Premierminister vor US-Präsident Donald Trump hat den grönländischen Premierminister Jens-Frederik Nielsen scharf kritisiert. Hintergrund ist der anhaltende Streit über die Zukunft Grönlands, das formal zu Dänemark gehört. Trump stellte erneut infrage, dass die Insel dauerhaft unter dänischer Kontrolle bleiben sollte. Mehr dazu lesen Sie hier . Trumps Grönland-Pläne: Republikaner wollen die Annexion stoppen Lange war es still im US-Kongress. Doch jetzt wächst der Widerstand gegen eine Übernahme Grönlands. Sogar republikanische Senatoren stellen sich gegen das Weiße Haus und Trumps imperiale Fantasien. Denn diese gefährden die Nato. Mehr dazu lesen Sie hier. Zwei Frauen wollen Trumps Grönland-Pläne stoppen JD Vance bittet zu Grönland-Gesprächen ins Weise Haus. Widerstand kommt nicht nur aus Grönland und Dänemark, sondern auch von US-Abgeordneten im Senat. Mehr dazu lesen Sie hier . Trump zeigt Ford-Mitarbeitern den Mittelfinger Der US-Präsident besucht eine Autofabrik in Michigan . Zunächst bleibt alles ruhig, doch dann kommt es zu einem Eklat. Das Weiße Haus hat sich bereits geäußert. Mehr dazu lesen Sie hier . USA investieren eine Milliarde Dollar in Hersteller von Patriot-Raketenmotoren Die US-Regierung investiert eine Milliarde Dollar in das Raketenmotoren-Geschäft des Rüstungskonzerns L3Harris Technologies. Damit solle der Nachschub an Antrieben für eine breite Palette von Raketen gesichert werden, darunter auch für das von der Bundeswehr genutzte Patriot-Flugabwehrsystem, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die Regierung erhält im Gegenzug eine Wandelanleihe, die bei einem für 2026 geplanten Börsengang der neuen Sparte in Aktien umgewandelt wird. "Wir ändern unseren Ansatz zur Sicherung unserer Munitionslieferkette grundlegend", sagte der zuständige Unterstaatssekretär im Verteidigungsministerium, Michael Duffey. Die Aktie von L3Harris legte nach der Ankündigung um ein Prozent zu. Das Geschäft ist Teil einer neuen Strategie der US-Regierung, die Rüstungsproduktion durch direkte Investitionen anzukurbeln. US-Präsident Donald Trump hatte die Industrie wiederholt wegen hoher Kosten und langsamer Fertigung kritisiert. Die direkte Beteiligung an einem Rüstungslieferanten lässt jedoch auch Bedenken aufkommen. Analysten wiesen auf einen potenziellen Interessenkonflikt hin, da die Regierung künftig an einem Unternehmen beteiligt sei, das sich regelmäßig um öffentliche Aufträge bewerbe. Das Pentagon versicherte jedoch, man bleibe dem vollen und offenen Wettbewerb verpflichtet und werde die Investition bei der Auftragsvergabe nicht berücksichtigen. L3Harris behält die Mehrheit an der neuen Gesellschaft. US-Vertreter: Venezuela hat mit Freilassung inhaftierter US-Bürger begonnen Die Behörden in Venezuela haben nach Angaben eines Vertreters des US-Außenministeriums mit der Freilassung inhaftierter US-Bürger begonnen. "Wir begrüßen die Freilassung inhaftierter Amerikaner in Venezuela", erklärte der US-Vertreter am Dienstag (Ortszeit). "Das ist ein wichtiger Schritt der Übergangsbehörden in die richtige Richtung", fügte er hinzu. Wie viele US-Bürger freigelassen wurden, blieb unklar. Die Freilassung politischer Gefangener in Venezuela hatte am vergangenen Donnerstag begonnen. Zuletzt ließen die Behörden in dem südamerikanischen Land inhaftierte Spanier und Italiener frei. Die Freilassungen erfolgen auf Druck von US-Präsident Donald Trump. Dieser hatte nach der Gefangennahme des linksnationalistischen venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro bei einem US-Militärangriff auf Venezuela am 3. Januar verkündet, nun selbst "die Kontrolle" über das südamerikanische Land auszuüben. Viele Familien warten derzeit vor venezolanischen Gefängnissen auf die Freilassung ihrer Angehörigen. Nach Schätzungen von Menschenrechtsgruppen sind in dem Land zwischen 800 und 1.200 Menschen aus politischen Gründen inhaftiert. Noch Ende des vergangenen Jahres waren unter der Regierung Maduros mehrere Oppositionelle inhaftiert worden. US-Inflation verharrt im Dezember bei 2,7 Prozent In den USA verharrt die Inflation auf höherem Niveau als von der Zentralbank Fed empfohlen. Im Dezember stiegen die Verbraucherpreise auf das Jahr hochgerechnet um 2,7 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Die Fed strebt eine Rate von 2,0 Prozent an. Im Vergleich zum November stieg der Consumer Price Index (CPI), der den monatlichen Preisanstieg misst, im Dezember um 0,3 Prozentpunkte. Zum Jahresende mussten US-Bürgerinnen und -Bürger vor allem für Erdgas (10,8 Prozent), Strom (6,7 Prozent) und Lebensmittel (3,1 Prozent) überdurchschnittlich mehr bezahlen. Treibstoff, Heizöl und Gebrauchtwagen verteuerten sich dagegen nicht so stark. Die zugrunde liegende Kerninflation ohne die schwankenden Preise für Lebensmittel und Treibstoff lag wie schon im November bei 2,6 Prozent. US-Präsident Donald Trump begrüßte die nach seinen Angaben "niedrige" Inflation. Die jüngsten Zahlen zeigten, dass Fed-Chef Jerome Powell "die Zinssätze deutlich senken" sollte, erklärte der US-Präsident in seinem Onlinedienst Truth Social. Trump übt seit seinem erneuten Amtsantritt vor knapp einem Jahr massiven Druck auf Powell und die Fed aus, den Leitzins zu senken. Dutzend US-Staatsanwälte treten aus Protest gegen Trump-Regierung zurück Aus Protest gegen die Regierung von US-Präsident Donald Trump im Umgang mit Bürgerrechtsfällen möchten mindestens ein Dutzend Bundesstaatsanwälte ihre Ämter niederlegen. Dies sagten drei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Dienstag. Die Kündigungen erstrecken sich demnach auf die Bürgerrechtsabteilung des Justizministeriums in Washington und die Bundesstaatsanwaltschaft in Minneapolis. Allein in Minnesota hätten sechs Staatsanwälte ihren Rücktritt eingereicht. Anlass sei die Anweisung aus der Führung des Justizministeriums, gegen die Witwe einer bei einem Polizeieinsatz getöteten Frau zu ermitteln. Weitere sechs hochrangige Staatsanwälte der Bürgerrechtsabteilung in Washington kündigten ebenfalls ihren Abschied an. Ihnen sei zuvor mitgeteilt worden, dass sie nicht an der Untersuchung der tödlichen Schüsse in Minnesota beteiligt würden, hieß es. Dies ist üblicherweise die Aufgabe dieser Abteilung. Bei dem Vorfall am 7. Januar hatte ein Beamter der Einwanderungsbehörde die 37-jährige Renee Good erschossen. Die Trump-Regierung wirft ihr vor, versucht zu haben, den Beamten mit ihrem Fahrzeug zu rammen, was Vertreter des Bundesstaates jedoch bestreiten. Ein Sprecher des Justizministeriums erklärte, es gebe derzeit keine Grundlage für eine strafrechtliche Untersuchung des Falls. Die Staatsanwältin von Hennepin County, Mary Moriarty, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, die Rücktritte zeigten, dass erfahrene Juristen aus politischen Gründen an ihrer Arbeit gehindert würden. Ältere Nachrichten zur US-Politik lesen Sie hier .