Winterwetter: Wegen des Wetters - Radfahrer weicht auf Autobahn aus
Mit dem Rad auf der A7 – ohne Licht und nur mit Handy-Taschenlampe: Ein 22-Jähriger wählte wegen des Schnees einen riskanten und lebensgefährlichen Weg zur Arbeit.
Weil sein üblicher Weg zur Arbeit wegen der Schneeglätte seiner Ansicht nach nur schwer passierbar war, ist ein Radfahrer bei Flensburg auf die A7 ausgewichen. Der 22-Jährige sei am späten Sonntagnachmittag an der Anschlussstelle Flensburg/Harrislee auf die Autobahn aufgefahren und habe sich dort unbeleuchtet in Richtung Süden fortbewegt, teilte die Polizei am Montag mit. Der Mann war demnach für den fließenden Verkehr kaum wahrnehmbar. Er wurde kurz vor der Abfahrt Flensburg angehalten und zur Polizeistation Handewitt gebracht.
Der Radfahrer sagte demnach, er sei auf dem Weg zu seiner Arbeitsstelle im Flensburger Süden gewesen und habe sich kurzerhand für die geräumte Autobahn entschieden, da sein üblicher Weg wegen der Schneeglätte nur schwer befahrbar gewesen sei. Beleuchtung hatte er nicht an seinem Rad. Der Mann nutzte zur eigenen Ausleuchtung die Taschenlampe seines Smartphones.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang eindringlich darauf hin, dass auch bei winterlichen Straßenverhältnissen verbotene und lebensgefährliche Abkürzungen keine Option sein dürfen. "Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden hat stets oberste Priorität."
