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Schweiz: Feuerkatastrophe in Crans-Montana – rund 40 Tote laut Polizei

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Am Tag nach dem Unglück in der Schweiz wird das Ausmaß der Tragödie klar. Die Polizei bestätigt nun, dass etwa 40 Menschen in Crans-Montana ums Leben kamen. Bei dem Feuer in einer Bar im Schweizer Nobel-Skiort Crans-Montana sind nach offiziellen Angaben ungefähr 40 Menschen ums Leben gekommen. Etwa 115 weitere Menschen seien verletzt worden, die meisten schwer, sagte der Kommandant der Walliser Kantonspolizei, Frédéric Gisler. Zur Herkunft der Opfer machten die Behörden bislang keine Angaben. Die Ermittlungen dazu seien im Gange, hieß es. Tote in Crans-Montana: Schweizer Behörden sprechen von "Flashover" Tragödie in Nobel-Skiort : Brisante Zeugenaussagen Das Feuer war in der Silvesternacht in der Bar "Le Constellation" ausgebrochen. Der erste Notruf erging nach Angaben der Behörden gegen 1.30. Junge Leute im Alter von 16 bis 26 Jahren gehörten zu den am schwersten Verletzten, heißt es. Per Hubschrauber seien 22 Verletzte in dieser Altersspanne in das Universitätsklinikum nach Lausanne geflogen worden. Es handele sich um die Überlebenden mit den schlimmsten Brandverletzungen. Feuerkatastrophe in der Schweiz: Wohl viele Italiener verletzt Wie Italiens Außenminister Antonio Tajani im italienischen Fernsehen sagte, sollen unter den Verletzten etwa 15 Italiener sein. Ebenso viele gelten demnach als vermisst. Die Familien der Vermissten hätten sich an eine in Rom eingerichtete Kriseneinheit sowie die Botschaft in der Schweiz gewandt, so Tajani weiter. Tajani kündigte an, am Freitag nach Crans-Montana reisen zu wollen. Der italienische Botschafter in der Schweiz sowie die Generalkonsulin in Genf seien bereits am Ort des Geschehens, hieß es zuvor vom Außenministerium. Merz äußert sich bestürzt über Katastrophe in Crans-Montana Italien entsandte bereits in den frühen Morgenstunden ein Team des Zivilschutzes aus dem Aostatal sowie Ärzte in die Schweiz. Ein auf Verbrennungen spezialisiertes Krankenhaus in Mailand stellte sich zudem für die Behandlung von Verletzten zur Verfügung. Nach Angaben des Zivilschutzes sollen am Abend drei Menschen in die Klinik nach Mailand gebracht werden. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) äußerte sich bestürzt über den verheerenden Brand in Crans-Montana. "Ein Moment der Freude wurde in Crans-Montana in der Schweiz zur Tragödie. Die Ereignisse dort erschüttern uns", schrieb er auf der Plattform X. "Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen und ihren Angehörigen. Den Verletzten wünsche ich baldige und vollständige Genesung."