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Jung und Alt gemeinsam: SPD möchte „Wohnen für Hilfe“ im Norden stärken

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Wie kann „Wohnen für Hilfe“ Jung und Alt im Norden besser zusammenbringen? Die SPD setzt auf klare Standards und professionelle Vermittlung für das bewährte Konzept.

Viele ältere Menschen leben allein in großen Häusern, viele Jüngere suchen eine bezahlbare Wohnung. Die SPD-Fraktion in Schleswig-Holstein möchte das vom Studentenwerk getragene Konzept „Wohnen gegen Hilfe“, das Jung und Alt zusammen bringt, stärken und hat einen Antrag für die nächste Landtagssitzung eingebracht.

„Davon können beide Seiten profitieren. Studierende und Auszubildende erhalten eine bezahlbare Wohnmöglichkeit, während ältere Menschen Unterstützung beim Einkaufen oder im Haushalt bekommen“, teilte der SPD-Landesvorsitzende und Spitzenkandidat für die Landtagswahl im kommenden April, Ulf Kämpfer, mit. „Wohnen für Hilfe“ ersetze natürlich keinen notwendigen Wohnungsbau. „Aber es ist eine kluge zusätzliche Möglichkeit, vorhandenen Wohnraum besser zu nutzen und gleichzeitig sozialen Zusammenhalt zu stärken.“ 

Die SPD-Fraktion schlägt nach Angaben ihres Sprechers für Wohnungspolitik, Thomas Hölck, eine zentrale Vermittlungsplattform, professionelle Beratung vor Ort und klare Standards für faire Vereinbarungen vor. „Wer Wohnraum anbietet oder Hilfe leistet, muss wissen, worauf er sich einlässt und an wen er sich bei Fragen wenden kann.“