"Club der roten Bänder – Die neue Generation": Fünf Freunde im Krankenhaus
Elf Jahre nach dem Start der Erfolgsserie "Club der roten Bänder" über junge Patientinnen und Patienten, die im Krankenhaus eine Schicksalsgemeinschaft bilden, wagt VOX mit neuen Darstellern und modernen Geschichten Themen eine vielversprechende Neuauflage in sechs Folgen.
Die Dramedyserie "Club der roten Bänder" zählt wohl zu den größten Überraschungserfolgen des Fernsehsenders VOX. 2015 ging die Adaption einer katalanischen Serie nach dem autobiografischen Roman "Glücksgeheimnisse aus der gelben Welt" von Albert Espinosa auf Sendung. Bis 2017 brachte sie es auf 30 Folgen in drei Staffeln. Tim Oliver Schultz, Damian Hardung, Timur Bartels sowie Luise Befort, Ivo Kortlang und Nick Julius Schuck verkörperten die teils todkranken jugendlichen Patientinnen und Patienten eines Krankenhauses in Köln, die sich gegenseitig unterstützen und begleiten. Für die Eigenproduktion heimste VOX unter anderen den International Emmy Kids Award, den Grimme-Preis, den Jupiter sowie den Bayerischen und den Deutschen Fernsehpreis ein.
2019 erzählte der Kinofilm "Club der roten Bänder – Wie alles begann" die Vorgeschichte zum Erfolgsformat, 2021 und 2022 folgte das Serien-Spin-off "Tonis Welt". Nun, fast zehn Jahre nach dem Ende der Ursprungsserie, wagt VOX eine modernisierte Neuauflage seines Hits. Die sechs Episoden von "Club der roten Bänder – Die neue Generation" sind bereits bei RTL+, Sky und WOW abrufbar und nun ab Dienstag immer in Doppelfolgen auch linear bei VOX zu sehen.
Neue Figuren und modernisierte Geschichten
Diesmal sind es statt sechs fünf junge Menschen, die außerhalb der Krankenhausmauern womöglich nie befreundet wären, hier drinnen aber im Kampf gegen ihre Erkrankungen und die Widrigkeiten des Erwachsenwerdens mit der Zeit zu einer Art Schicksalsgemeinschaft zusammenwachsen. Yannik (Ýoran Leicher) droht wegen eines Tumors sein Augenlicht zu verlieren, Nora (Mariama Jobe) leidet an Leukämie. Elias (Voicu Dumitraş) lebt schon von klein an wegen einer Niereninsuffizienz mit dem Tod im Nacken und blickt entsprechend zynisch auf das Leben. Die lebensfrohe Charlie (Greta Krämer) wiederum träumt trotz ihrer bipolaren Störung davon, Ärztin zu werden. Und Philipp (Jona Levin Nicolai), Yanniks Schul-Bully, versteckt hinter seiner Widerling-Fassade eine Angststörung.
Die neue Serie bleibe der Idee der alten treu, erklärt Mariama Jobe. "Der Zusammenhalt, der damals im Club so unfassbar wichtig war, wird auch im neuen Club wieder eine große Rolle spielen." Gleichzeitig bekomme die Serie eine neue Handschrift, die zur Generation von heute passe: "Mentale Erkrankungen rücken beispielsweise stärker in den Fokus und eröffnen dadurch einen neuen Blickwinkel." Jona Levin Licolai ergänzt, dass die Neuauflage auch Themen "wie unterschiedliche Sexualitäten" aufgreife. "Man erfindet sich ganz neu. Ich würde sagen, dass wir moderner sind, und das mag ich persönlich total gerne."
Alte und neue Hasen hinter der Kamera
Bei aller Tragik der Geschichten habe man stets versucht, eine Balance zwischen schweren und leichten Momenten herzustellen, verrät Mariam Jobe: "Gerade bei so schweren Stoffen ist es unglaublich wichtig, auch die humorvollen Szenen sowie die Freundschaft und die Liebe nicht zu kurz kommen zu lassen und sich darauf genauso einzulassen."
Dass der Grundgedanke und die Tonalität der ersten Serie erhalten bleiben, dafür sorgt unter anderen Gerda Müller, die die neuen Folgen erneut mit Bantry Bay Productions produzierte. Regisseur Felix Binder war ebenfalls bereits an den der Originalserie sowie am Kinofilm beteiligt, sein Ko-Regisseur Aki Wegner inszenierte das Spin-off "Tonis Welt". Neu hinzugekommene Kreative wie Headautor Adrian Spring und Autorin Kirsten Loose bringen wiederum einen angenehm frischen Wind in die modernisierte Erzählung vom "Club der roten Bänder".
"Club der roten Bänder – Die neue Generation" – Di. 08.09. – VOX: 20.15 Uhr
