2. Bundesliga: Frank Schmidt kritisiert Heidenheim nach Klatsche
Drei Gegentore zum Auftakt gegen Osnabrück, vier in Berlin. Heidenheim enttäuscht – und verwundert auch Trainer Frank Schmidt. Nach dem 1:4 bei Hertha BSC hat Heidenheim-Trainer Frank Schmidt seine Mannschaft ungewöhnlich scharf kritisiert. Die erste Halbzeit sei "desolat" gewesen – nach 45 Minuten lag der Bundesliga-Absteiger bereits 0:3 zurück, der erste eigene Torabschluss fiel erst in der 40. Minute. "Da fehlen einem die Worte. Da muss man sich in Grund und Boden schämen für diese erste Halbzeit", schimpfte Schmidt nach der Partie bei Sky. "So kann man in keiner Liga auftreten." Sebastian Grönning hatte die Berliner in der 2. Minute in Führung gebracht. Marten Winkler (26. Minute) und der später vom Platz gestellte Deyovaisio Zeefuik (35.) erhöhten. Jan Schöppner gelang kurz nach Wiederanpfiff der Anschlusstreffer (49.) für Heidenheim, doch es reichte nicht. Stattdessen setzte Hertha-Neuzugang Oluwaseun Adewumi in der 90. Minute den Schlusspunkt. Sieben Gegentore: Eintracht Frankfurt blamiert sich gegen englisches Team Musiala trifft und muss raus: Bayern siegt – große Sorgen um gleich drei Stars Schmidt sei verwundert über die erste Hälfte gewesen und könne sich die Leistung nicht erklären. "Es ist mir ein Rätsel, wie erfahrene Spieler so neben sich heute stehen können in der ersten Halbzeit", sagte er. "Ich habe so viel gesprochen heute vor dem Spiel über Verfügbarkeit, über die Einstellung, über das hohe Pressing, die ganze Woche haben wir uns vorbereitet." Nach zwei Spielen haben die Heidenheimer nun schon sieben Gegentore kassiert. Zum Auftakt der Saison hatte sich der Ostalbklub knapp mit 4:3 gegen Neuling Osnabrück durchgesetzt.
