VfL Osnabrück: Daniel-Kofi Kyereh kommt ablösefrei vom SC Freiburg
Der VfL Osnabrück sichert sich Offensivspieler Daniel Kofi Kyereh. Cheftrainer Schultz und er haben eine gemeinsame Vergangenheit. Der VfL Osnabrück hat Daniel Kofi Kyereh ablösefrei vom SC Freiburg verpflichtet. Der 18-malige ghanaische Nationalspieler soll die Offensive der Lila-Weißen verstärken. Kyereh bringt Erfahrung aus der 2. Bundesliga mit – zwei Jahre spielte er beim FC St. Pauli und stellte dort auch seine offensiven Fähigkeiten unter Beweis. Für die Hamburger traf er 21 Mal in 62 Zweitligaspielen und bereitete 20 weitere Treffer vor. In der Saison 2021/22 spielte er unter der Leitung des heutigen VfL-Cheftrainers Timo Schultz. "Einer der herausragenden Offensivspieler der 2. Bundesliga" Osnabrücks Technischer Direktor Daniel Latkowski sagte auf der Vereinswebseite über Neuzugang Kyereh: "Insbesondere in seiner Zeit beim FC St. Pauli war er einer der herausragenden Offensivspieler der 2. Bundesliga". Weiterhin führt er aus, dass man gleichzeitig auch von seiner langen Leidenszeit wisse, man aber durch intensive Begleitung auch den körperlichen Zustand und seine Entwicklung kenne und auf Grundlage dessen sich für den Transfer entschieden habe. Im Jahr 2023 hatte Kyereh einen Kreuzbandriss erlitten. Damit begann für ihn eine monatelange Leidenszeit, die von Rückschlägen geprägt war. Im Trainingslager des SC Freiburg 2024 absolvierte er nach längerer Rehabilitation zunächst ein individuelles Programm, bevor die erhöhte Belastung zu einer weiteren Verletzung im Knie inklusive Operation führte. Zuletzt sammelte er im April 2026 in sieben Regionalligapartien wieder Spielpraxis bei der zweiten Mannschaft des SC Freiburg in der Regionalliga. Der VfL will die Belastung des Neuzugangs steuern und ihn Schritt für Schritt an die Anforderungen heranführen. VfL-Direktor Joe Enochs erklärte: "Gleichzeitig verpflichten wir ihn mit der klaren Überzeugung, dass er schon bald eine sportlich wichtige Rolle für uns übernehmen kann." Kyereh selbst sagt zu seiner kommenden Zeit in Osnabrück: "Jetzt freue ich mich auf die Mannschaft, die Bremer Brücke und darauf, Schritt für Schritt wieder an mein bestes Niveau heranzukommen."
