Hessen: Großes Hakenkreuz in Sportanlage auf Asphalt gebrannt
Ein vier mal vier Meter großes Hakenkreuz beschäftigt den Staatsschutz in Kassel. Es wurde an einer Sportanlage entdeckt. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise. An einer Sportanlage im nordhessischen Gudensberg haben Unbekannte ein großflächiges Hakenkreuz auf einer Asphaltfläche eingebrannt. Deshalb ermittelt nun der Staatsschutz, wie die Polizei mitteilte. Das Hakenkreuz habe eine Größe von etwa vier mal vier Metern. Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte die Tat im Zeitraum zwischen Sonntagabend und Montagmittag verübt worden sein. Vermutlich hätten die Täter ein Feuer in der entsprechenden Form entzündet, sodass die schwarze Abbildung auf dem Asphalt entstanden sei. Der Sachschaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt. Wahl in Sachsen-Anhalt: Ramelow: "Es ist die CDU, die rumeiert" Gerichtsentscheidung: AfD-Mitgliedschaft kann zu Waffenentzug führen Hakenkreuz auf Asphalt sorgt für Ermittlungen Das zuständige Fachkommissariat in Kassel ermittelt unter anderem wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen. Zeugen, die in dem Zeitraum im Bereich der Sportanlage verdächtige Personen bemerkt oder andere auffällige Beobachtungen gemacht haben, sollen sich bei der Polizei in Kassel melden. Das öffentliche Verwenden von Kennzeichen bestimmter verfassungswidriger und terroristischer Organisationen steht unter Strafe. Zu diesen Kennzeichen gehören unter anderem Fahnen, Abzeichen, Uniformstücke, Parolen und Grußformen. Auch Zeichen, die ihnen zum Verwechseln ähnlich sind, werden erfasst. Das Hakenkreuz ist in Deutschland insbesondere als Kennzeichen der nationalsozialistischen Organisationen von dieser Vorschrift erfasst. Nach Paragraf 86a StGB drohen Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.
