DFB muss beim Klopp-Deal diese Formalitäten beachten | WM 2026
Jürgen Klopp und der DFB verhandeln über den Posten als Bundestrainer. Neben den Gesprächen zwischen den Parteien gilt es auch innerhalb des Verbands Formalitäten zu beachten. Am Freitag findet in New York der Gipfel statt, auf den ganz Fußballdeutschland seit Tagen hinfiebert: Die DFB-Spitze um Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke trifft auf Jürgen Klopp , um über dessen Anstellung als neuer Bundestrainer zu verhandeln. Das grundsätzliche Interesse beider Seiten ist verbrieft. Der Verband informierte darüber bereits im Zuge der Trennung von Julian Nagelsmann , Klopp bestätigte seine Bereitschaft für den Posten kurz darauf bei MagentaTV. Details der Zusammenarbeit gilt es trotzdem noch zu klären, neben dem Gehalt dürfte es dabei vor allem um das Ausmaß der Befugnisse des designierten Bundestrainers gehen. Klopp vertraut in den Gesprächen auf Marc Kosicke, der ihn bereits seit knapp zwei Jahrzehnten berät. Rücktritt und Neuer-Bedingung: Neue Details zur chaotischen Lage beim DFB-Team Sollte sich die Klopp-Seite in New York mit der DFB-Führung einigen, so gilt es aus Sicht des Verbands, gewisse Formalitäten zu beachten. Da wären zunächst die internen Leitlinien, die durch die Satzung vorgegeben werden. "Die Personalauswahl und Personalangelegenheiten hinsichtlich des Bundestrainers" obliegen dem DFB-Präsidium. Dieses kann aber nicht durch einen Alleingang des Präsidenten sowie eines Stellvertreters eine Entscheidung fällen. "Das Präsidium ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist", heißt es in der Satzung. Momentan besteht es aus 16 Mitgliedern. Ein Zusammenkommen sei auch mittels Telefon- oder Videokonferenz möglich. Um einen neuen Bundestrainer durchzuwinken, bedarf es einer einfachen Mehrheit. Unklar ist, ob das Präsidium darüber bereits vor dem Treffen in New York abgestimmt hat. Der offensive Umgang mit der Personalie Klopp spricht dafür. Dagegen spricht, dass entscheidende Vertragsdetails noch offen sind. Und dass auch mit Red Bull noch Gespräche ausstehen. Denn an den Getränkehersteller ist Klopp bis 2029 als Global Head of Soccer gebunden. Weitere Gespräche mit RB-Boss Oliver Mintzlaff, der noch in die USA reisen muss, sind übereinstimmenden Medienberichten zufolge in den kommenden Tagen angedacht. Laut "Bild" wird dabei keine Ablösesumme fällig, stattdessen wolle der Konzern Klopp aber als Werbebotschafter halten.
