Fußball-WM aktuell: DFB sagt wohl Pressekonferenz mit Nagelsmann ab
Die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada läuft. Alle wichtigen News rund um das Turnier erfahren Sie hier. Vom 11. Juni bis 19. Juli steigt in den USA, Mexiko und Kanada die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer. Mehr als 75 Partien sind bereits absolviert, nun geht das größte Turnier in der Geschichte des Fußballs in die heiße Phase: die K.-o.-Runde. Für die deutsche Nationalmannschaft ist die WM bereits vorbei. Das Team scheiterte im Sechzehntelfinale an Paraguay. Mit dem Newsblog von t-online verpassen Sie keine wichtige Nachricht rund um die WM 2026 . Zeiten, Daten und Austragungsorte: Alle Spiele und Termine zur WM 2026 WM-Modus: So funktioniert die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 Montag, 29. Juni DFB sagt Pressekonferenz mit Nagelsmann offenbar ab Der DFB will die Abschlusskonferenz für die WM mit Bundestrainer Julian Nagelsmann am Dienstag wohl nicht stattfinden lassen. Das berichtet der TV-Sender Sport1. Demnach haben sich die DFB-Bosse in der Nacht zu Dienstag lange über das weitere Vorgehen nach dem WM-Aus der Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale gegen Paraguay beraten. Der Entschluss: Die eigentlich für 13 Uhr Ortszeit (19 Uhr deutsche Zeit) im Teamquartier in Winston-Salem anberaumte Pressekonferenz solle nicht stattfinden. Stattdessen sollten die Spieler am Dienstag direkt nach Hause fliegen und anschließend in den Urlaub entlassen werden. Nagelsmann und der DFB planten, sich auf anderem Wege zu äußern. Auch wenn noch nicht klar sei, wie genau. Das Vorgehen wirft Fragezeichen auf, was die Zukunft des Bundestrainers angeht. Sein Vertrag läuft eigentlich noch bis zur Europameisterschaft 2028. Nach dem frühen WM-Aus dürfte sein Job aber in Gefahr sein. Kommentar: Schuld ist Trainer Nagelsmann "Lauter weinende Spieler": Nagelsmann gibt Kabineneinblick Bundestrainer Julian Nagelsmann hat nach dem enttäuschenden WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft gegen Paraguay einen Eindruck in eine niedergeschlagene Stimmung in der Kabine gegeben. "Natürlich haben sie mit mir kurz gesprochen und mich getröstet, wie sie es auch bei allen Spielern gemacht haben", erklärte Nagelsmann nach verlorenem Sechzehntelfinale über den Umgang der DFB-Bosse um Rudi Völler mit ihm und dem Team. Nagelsmanns Vertrag als Bundestrainer läuft noch bis 2028. Nach dem Ausscheiden beim XXL-Turnier bleibt dennoch die Frage, wie es für den 38-Jährigen weitergeht. "Es wäre skurril, wenn sie jetzt zwei Minuten nach dem Aus mit mir Vertragsgespräche führen", so Nagelsmann. Es gebe zwar skurrile Momente im Fußball, aber die Bosse "machen das in einer ruhigen Minute und garantiert nicht in der Kabine zwischen Tür und Angel und lauter weinenden Spielern". Bei der Bundestrainer-Frage wird Klopp plötzlich deutlich Jürgen Klopp wehrt sich nach dem enttäuschenden deutschen WM-Aus gegen eine Bundestrainer-Debatte um seine Person. Was passieren müsste, dass er über den Job nachdenke, wollte Magenta-Moderator Johannes B. Kerner von Klopp wissen. Die Antwort erfahren Sie hier. Mats Hummels fordert Rücktritt von DFB-Stars nach WM-Aus Durch das unerwartete Aus gegen Paraguay verpasst die DFB-Elf bei der dritten WM in Folge das Achtelfinale. Deutschlands Fußball steht daher einmal mehr vor der großen Frage: Was muss sich nun verändern? Mats Hummels ist der Meinung: sehr viel. Woran er genau denkt, erfahren Sie hier . Skandal-Entscheidung: Deutschland wird ein Tor gestohlen – schon wieder Internationale Presse zerlegt DFB-Elf : "Von Deutschland ist nichts mehr übrig" Niederlande fliegen im Elfmeterschießen raus Der WM-Traum der Niederlande ist trotz eines emotionalen Treffers von Cody Gakpo erneut geplatzt. Die Mannschaft von Bondscoach Ronald Koeman verlor das überaus intensive Sechzehntelfinale gegen Geheimfavorit Marokko mit 2:3 im Elfmeterschießen und muss auch bei der zwölften WM-Teilnahme alle Hoffnungen auf den ersten Triumph früh begraben. Nach 90 und 120 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Mehr dazu lesen Sie hier. Trotz Fifa-Wunsch: Regel vor Elfmeterschießen bleibt unverändert Die Münzwurfregel vor dem Elfmeterschießen wird bei der WM nicht kurzfristig geändert. Die Fifa hatte einen entsprechenden Antrag eingereicht, im laufenden Wettbewerb soll die Regel aber nicht angepasst werden. Der Weltverband bestätigte einen entsprechenden Bericht von "The Athletic". Für eine Änderung der Regel hätte das zuständige International Football Association Board (Ifab) dem zustimmen müssen. Die Regelhüter sprachen sich für den Moment dagegen aus. Es ist aber gut möglich, dass der Vorschlag zu einem späteren Zeitpunkt noch aufgegriffen wird. Die aktuelle Regelung sieht zwei Münzwürfe des Schiedsrichters vor dem Beginn des Elfmeterschießens vor: Ein Wurf gibt dem Sieger die Entscheidungsmacht darüber, welches Team das Elfmeterschießen beginnt, der andere, auf welcher Seite des Spielfelds die Strafstöße ausgeführt werden. Die Fifa hatte sich gewünscht, dass nur noch ein Münzwurf durchgeführt wird und der siegreiche Kapitän dann die Wahl hat: Entweder entscheidet er, auf welches Tor sein Team schießt, oder welche Mannschaft beginnt. Der Kapitän des Gegners hätte dann über die andere Option entschieden. WM-Sechzehntelfinale: DFB-Team spielt ganz in Weiß Deutschland darf im Sechzehntelfinale gegen Paraguay im Heimtrikot auflaufen. Das geht aus den offiziellen Dokumenten der Fifa zu den anstehenden WM-Paarungen hervor. Eine kleine Abweichung vom Standard gibt es für das DFB-Team trotzdem: Denn zum weißen Shirt gesellt sich auch eine weiße Hose und weiße Stutzen. Deutschland läuft also ganz in Weiß auf. Für gewöhnlich trägt die Nationalelf zum weißen Heimshirt eine schwarze Hose und weiße Stutzen – es ist der klassische Look und war bisher auch beim aktuellen Turnier der Standard. Sowohl beim 7:1 gegen Curaçao als auch beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste kombinierte das DFB-Team das weiße Heimtrikot mit einer schwarzen Hose und weißen Stutzen. Womöglich ist das gänzlich dunkle Outfit Paraguays der Grund, warum Deutschland auch bei der Hose weiß trägt. Bei der Niederlage gegen Ecuador kam unterdessen das Auswärtstrikot zum Einsatz. WM 2026: Nächster Nationaltrainer muss nach Aus gehen Tschechien holte einen einzigen Punkt bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada. Nach dem enttäuschenden Aus gibt es nun Konsequenzen. Leser von t-online benennen Wunschelf: Neuer soll auf die Bank Julian Nagelsmann sah sich in den vergangenen Tagen mit Fragen zu mehreren Personalien konfrontiert, vor allem eine Versetzung von Rechtsverteidiger Joshua Kimmich ins Mittelfeld stand im Raum. Die Leser von t-online wünschen sich den Kapitän weiterhin in der Abwehr, fordern dafür aber einen Wechsel im Tor. Es ist nicht die einzige Änderung an der deutschen Startelf, die sich die Leserschaft im Spiel gegen Paraguay erhofft. Das steckt hinter Deutschlands Anstoßzeit um 22.30 Uhr Die Partie des Sechzehntelfinales zwischen Deutschland und Paraguay wird um 22.30 Uhr deutscher Zeit angepfiffen. Eine ungewöhnliche Zeit, da WM-Spiele sonst zur vollen Stunde beginnen. Laut Fifa müsse der Spielplan "weltweit funktionieren" und ein "globales Fernsehpublikum" ansprechen. Eine genaue Begründung für diese Anstoßzeit nannte der Verband jedoch nicht. Die Wahl der Uhrzeit hängt wohl mit der K.-o.-Runde zusammen, in der Verlängerungen, Elfmeterschießen oder Unwetter mehr Puffer erfordern. Vor dem Deutschland-Spiel findet um 19 Uhr die Begegnung Brasilien gegen Japan statt, um 3 Uhr folgt die Niederlande gegen Marokko. Insgesamt weichen bei der WM 2026 fünf Spiele von der vollen Stunde ab. Nach WM-Aus: Verbandspräsident tritt zurück Nach dem Vorrunden-Aus der saudi-arabischen Nationalmannschaft bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada hat Verbandspräsident Yasser Al-Misehal seinen Rücktritt erklärt. Die Mannschaft sei "weit hinter unseren Erwartungen" geblieben, für das "Scheitern übernehme ich die volle Verantwortung. Ich entschuldige mich bei allen, die gehofft hatten, unsere Mannschaft in einer besseren Position zu sehen", schrieb Al-Misehal bei X. "In der Überzeugung, dass Verantwortungsbewusstsein bedeutet, den Weg für eine neue Phase freizumachen, habe ich beschlossen, mein Amt nicht bis zum Ende der laufenden Amtszeit weiterzuführen." Saudi-Arabien war in der Gruppe mit Europameister Spanien, Turnierneuling Kap Verde und Uruguay ausgeschieden, in drei Spielen erzielte das Team lediglich ein Tor. Auch 2018 und 2022 war in der Vorrunde Schluss gewesen. Bei der Heim-WM in acht Jahren will Saudi-Arabien wesentlich erfolgreicher sein. Al-Misehal hatte den Verband sieben Jahre lang geleitet und war wesentlich an der erfolgreichen Bewerbung für die Austragung der Endrunde 2034 beteiligt. Scharfe Kritik am DFB: "Ergebnis jahrelanger Fehlentwicklungen" Die WM wird zum Turnier der Superstars – und legt zugleich gnadenlos offen, was Deutschland fehlt. Der Ex-DFB-Akademiechef Tobias Haupt verweist auf große Versäumnisse in der Ausbildung. Welche das sind, lesen Sie hier. Videobotschaft: Brasilien-Superstar bricht in Tränen aus Brasiliens Superstar Vinícius Jr. muss in einer TV-Sendung weinen – ausgelöst durch eine Videobotschaft seiner Großmutter. Die emotionale Geschichte dahinter lesen Sie hier. Rassismusvorwürfe: Asamoah äußert sich zu Schweinsteiger-Debatte Mit wenigen Tagen Abstand schaltet sich Gerald Asamoah in die Debatte um vermeintlich rassistische Aussagen von Bastian Schweinsteiger ein. Er wünscht sich eine andere Richtung. Mehr dazu lesen Sie hier. Ex-Nationalspieler attackiert DFB-Team – Kai Havertz reagiert Das DFB-Team steht bei der WM in der K.-o.-Runde – doch ein prominenter Kritiker zweifelt an seiner Stärke. Die Reaktion von Kai Havertz lesen Sie hier.
