Die DBB-Damen haben das Women’s Basketball World Cup 2026 Qualifying Tournament in Lyon/FRA mit einem Sieg verlassen. Damit kehrt das Team von Bundestrainer Olaf Lange mit einer Bilanz von vier Siegen und einer Niederlage nach Hause zurück. Zum Abschluss gelang ein 81:73 (17:14, 18:17, 19:21, 27:21)-Erfolg gegen Nigeria. Die Qualifikation hatte schon vorab festgestanden, da Deutschland Gastgeber des World Cup im September 2026 in Berlin ist.
Bereit
Nyara Sabally war bei Deutschland wieder mit dabei und bildete mit Alexis Peterson, Leonie Fiebich, Emma Eichmeyer und Frieda Bühner die Startformation. Alexandra Wilke fehlte weiterhin erkrankt. Nigeria ging mit dem Selbstbewusstsein einer ganz starken Partie gegen Frankreich (86:93) in die Begegnung. Bei Deutschland war die Frage: Wie viel Sprit war noch im Tank? Deutschland war bereit und ging durch Bühner, Sabally, Fiebich und Peterson mit 9:2 in Führung (4.), Auszeit Nigeria. Das DBB-Team bestimmte das Tempo, ließ jetzt aber einige einfache Würfe liegen. Alina Hartmann netzte einen Dreier zum 12:4 (6.), Nigeria versuchte es mit mehr Physis und kam auf 14:11 heran (8.). Um jeden Ball wurde verbissen gekämpft, die DBB-Auswahl hängte sich mit vollem Einsatz rein. Nach mehreren Minuten ohne Punkt kam das „and one“ von Sabally zum richtigen Zeitpunkt (17:11, 10.), aber Nigeria hatte noch eine Antwort.
Schwierige Phase
Offensiv hatte die DBB-Auswahl in dieser Phase Probleme, bis Eichmeyer per Dreier zur Stelle war (20:16, 11.). Hartmann traf ebenfalls von „downtown“ und defensiv durfte man mit dem deutschen Team gegen die körperlich starken Nigerianerinnen sehr zufrieden sein. Der Gegner aus Afrika blieb immer gefährlich und verkürzte wieder (25:21, 14.). Peterson überzeugte mit einer starken Vorstellung, aber man vergab noch zu viele vermeintlich leichte Chancen und beim 27:24 rief Lange seine Spielerinnen zusammen (15.). Nigeria übernahm die Führung, weil den DBB-Akteurinnen in diesen Minuten nicht genug gegen die aggressive Defense Nigerias einfiel. Lange nahm nach einem 0:9-Lauf direkt die nächste Auszeit (27:30, 17.). Erst nach zehn unbeantworteten Punkten kam Deutschland wieder auf das Scoreboard (29:31, Emily Bessoir). Peterson glich aus, Eichmeyer holte die Führung an der Feiwurflinie zurück und traf auch in der nächsten Offense (35:31, 20.). Das DBB-Team hatte eine schwierige Phase bestens üerstanden.
Fotos: DBB/Camera 4 | FIBA
