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Geld sparen: Scalable Capital überrascht mit hohen Tagesgeld-Zinsen

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Viele Sparer klagen über niedrige Tagesgeld-Zinsen. Nun lockt der Neobroker Scalable Capital mit einem neuen Angebot. Was sind die Konditionen?

Der Neobroker Scalable Capital führt ein Tagesgeldkonto mit 2,5 Prozent Zinsen ein. Das Angebot gilt nach Unternehmensangaben ab sofort für Neu- und Bestandskunden. Die Zinsen werden monatlich gutgeschrieben, eine Mindestanlage gibt es nicht. Nach Angaben von Scalable ist das Geld täglich verfügbar. Bislang hatte das Unternehmen nicht investierte Kundengelder mit zwei Prozent verzinst.

Sparer unzufrieden mit Tagesgeldzinsen

Mit dem Schritt reagiert Scalable auch auf einen Markt, in dem viele Sparer mit den Zinsen ihrer Bank hadern. Einer aktuellen Umfrage zufolge halten 76 Prozent der Bankkunden in Deutschland die Guthabenzinsen für unattraktiv. Nur 24 Prozent zeigten sich mit den Sparzinsen ihrer Bank zufrieden. Gerade in einem solchen Umfeld dürfte ein Angebot mit 2,5 Prozent für viele Kunden ein wichtiges Wechselargument sein.

Im Wettbewerb der Neobroker setzt sich Scalable damit zudem vor den Rivalen Trade Republic, der derzeit zwei Prozent auf nicht investiertes Guthaben zahlt. Zwar finden sich am Markt vereinzelt noch höhere Angebote. Diese gelten aber oft nur zeitweise für Neukunden und sinken später deutlich. Scalable betont dagegen, keine kurzfristigen Lockzinsen anzubieten. Allerdings ist auch dieses Angebot variabel und kann daher wieder geändert werden.

Tagesgeld bei Scalable Capital: Besonderheiten bei Einlagensicherung

Neu ist auch die Konstruktion des Produkts. Das verzinste Guthaben liegt künftig auf einem eigenen Tagesgeldkonto mit eigener Kontonummer. Bestandskunden erhalten ihre Zinsen auf dem bisherigen Verrechnungskonto noch bis zum 31. März 2026. Danach müssen sie Geld auf das neue Tagesgeldkonto verschieben, wenn sie weiter die neuen Konditionen nutzen wollen.

Für Sparer wichtig ist zudem die Frage der Absicherung. Im kostenpflichtigen Modell Prime+ verteilt Scalable die Einlagen nach eigenen Angaben auf die eigene Bank und mehrere Partnerbanken. Dadurch seien bis zu fünfmal 100.000 Euro über die gesetzliche Einlagensicherung abgedeckt. Im kostenlosen Modell wird ein Teil der Gelder auch in Geldmarktfonds gehalten. Für diese gilt keine klassische Einlagensicherung.