Da ist doch der Wurm drin
22.02.26/28.02.26
Trotz guter Vorbereitung, einem breit aufgestellten Kader und hoher Motivation konnten wir auch in den letzten beiden Spielen erneut keine Punkte einfahren.
Am 22.02. starteten wir heim gegen Neuenhagen. Obwohl wir 15 Minuten gut mithalten konnten, verloren wir irgendwann den Anschluss. Vorne kamen wir zu keinem richtigen Durchbruch und fanden irgendwie nicht richtig ins gemeinsame Spielen. Frustrierend war dabei, dass, obwohl unsere Abwehr hinten sehr gut arbeitete und uns einen deutlichen Rückhalt bot, immer wieder 7m-Strafwürfe gegen uns gepfiffen wurden, durch die unsere Gegnerinnen einen Großteil ihrer Treffer erzielten. Fortan hieß es Schadensbegrenzung betreiben und die kleinen Erfolge feiern.
In der zweiten Halbzeit konnten wir noch 13 weitere Tore erzielen (mehr als in der ersten Hälfte) und fanden insgesamt einen besseren Zugang im Angriff. Dennoch kassierten wir noch einige Zeitstrafen, verloren weiter an Konzentration, wodurch wir viele technische Fehler machten und so insgesamt 37 Gegentore hinnehmen mussten.
Ein gebrauchter Tag…
Am 28.2. fuhren wir dann zum ungeschlagenen Tabellenführer nach Grünheide. Wir wussten von vornherein, dass wir bei diesem Spiel nicht viel zu verlieren haben und einiges ausprobieren können. Positiv ist vorrangig anzumerken, dass wir an diesem Tag viel besser mit Harz am Ball klarkamen als noch bei vorherigen Spielen. Die Fehlpässe die wir dennoch machten, waren dabei eher Unkonzentriertheit und fehlenden Absprachen geschuldet.
Obwohl die ersten drei Tore auf das Konto unsere Gegnerinnen gingen, fanden wir dennoch allmählich ins Spiel und konnten lange einen 3-5-Tore-Rückstand halten. Unsere Abwehr arbeitete hinten effektiv und auch unsere Torleute konnten einige Bälle parieren. Vorne im Angriff hatten wir einige Male Glück, dass der Ball doch noch irgendwie seinen Weg ins Tor gefunden hatte. Insgesamt herrschte eine euphorische und kämpferische Stimmung, mit der wirdie Gastgeberinnen zeitweise zwangen eine Auszeit kurz vor der Halbzeit zunehmen. Mit einem hart erarbeiteten Spielstand von 21:13 ging es in die Pause. Leider brachen wir in der zweiten Hälfte wieder (wie so oft) ein, ließen uns überlaufen und konnten die gute Stimmung der ersten Halbzeit nicht mitnehmen. Frustration machte sich auf allen Positionen breit. Zwar ließen wir nicht mehr Tore als in der ersten Hälfte zu, trafen aber auch nur noch 6-mal selbst das gegnerische Tor.
Von diesen beiden Spielen haben wir uns insgesamt mehr erhofft. Wir wollten schlichtweg mehr zeigen. Dinge, die wir uns hart im Training erarbeitet haben und die dort auch klappen, schaffen wir aktuell einfach nicht auch in Punktspielen umzusetzen. Fortan wollen wir nun versuchen uns kleinere Ziele zu setzen, um so auch in einem verlorenen Spiel „Minierfolge“ feiern zu können. Wir wissen, was unser diese Saison neu entstandenes Team zu Leisten im Stande ist. Umso mehr tut es uns weh, dies aktuell noch nicht zeigen zu können. Für den Rest der Spielzeit heißt es nun erstmal eine gewisse Stabilität zu finden, um nächste Saison mit neuer Kraft und einer gut eingespielten Mannschaft angreifen zu können – und das egal wo!
