Kommunalwahlen in Bayern: CSU gewohnt stark – Stichwahl in München zwischen SPD und Grünen
Bei den Kommunlwahlen in Bayern bleibt die CSU in vielen Landkreisen die dominante Kraft. Zahlreiche Landratswahlen wurden bereits im ersten Wahlgang entschieden – teilweise mit deutlichen Ergebnissen.
So holte etwa Bernd Sibler im Landkreis Deggendorf rund 73 Prozent, während Sebastian Gruber im Landkreis Freyung-Grafenau sogar auf über 89 Prozent kam. Auch in Dingolfing-Landau oder Erding setzten sich CSU-Kandidaten klar durch. Die SPD holte beispielsweise in Fürth 72 Prozent der Stimmen, auch in Kist, wo Michael Englert sogar mit 72,7 Prozent die CSU auf Platz zwei verwies.
Die Alternative für Deutschland (AfD) konnte in einigen Regionen zulegen, besonders in Teilen Niederbayerns und der Oberpfalz. Bei Landratswahlen erreichte sie teilweise zweite Plätze. Doch für die großen Ämter reicht es bislang kaum. Die Partei gewinnt Sitze in Kreistagen und Stadträten – nicht aber die Spitzenpositionen.
Die Münchner OB-Wahl hat einen überraschenden Ausgang genommen: Amtsinhaber Dieter Reiter (SPD) und Dominik Krause von den Grünen ziehen in die Stichwahl am 22. März ein, CSU-Kandidat Clemens Baumgärtner verpasst diese knapp. 32,6 Prozent versammelt der junge Herausforderer der Grünen hinter sich, 30,8 Prozent Reiter. Dieser hatte mit einem "Neger"-Skandal kurz vor der Wahl für Aufsehen gesorgt.
Auch Nürnberg, Augsburg und Regensburg müssen die Kandidaten für die OB-Wahl in die Stichwahl. Nürnbergs amtierender Bürgermeister Marcus König (CSU) erreichte nach fast abgeschlossener Auszählung 46,1 Prozent der Stimmen. In Regensburg schaffte es die CSU-Kandidatin Astrid Freudenstein nur auf 37,5 Prozent und die Augsburger Amtsinhaberin Eva Weber (CSU) holte 34,0 Prozent.
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