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"Rote Rosen": ARD sendet erstmals eine Folge nur mit Frauen

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Seit fast 20 Jahren läuft "Rote Rosen". Doch solch eine Folge gab es in der Geschichte der ARD-Telenovela noch nie. Ein besonderer Anlass macht es möglich. Im November 2006 zeigte die ARD die erste Episode von "Rote Rosen". Seitdem ist die Serie aus dem TV-Programm nicht mehr wegzudenken. Nahezu täglich zeigt Das Erste Geschichten aus dem Lüneburger Fünf-Sterne-Hotel "Drei Könige". Über 4.000 Episoden wurden bereits gedreht. Doch nun überrascht die ARD mit einer ganz besonderen Ausgabe. Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März zeigt der Sender zwei Tage später, am 10. März um 14.10 Uhr, eine Episode, in der ausschließlich Frauen zu sehen sind, wie "dwdl.de" berichtet. Für die Sonderausgabe wurde auch der Vorspann der Serie neu geschnitten, sodass auch dort nur Frauenfiguren im Mittelpunkt stehen. Große Änderungen in der Serie: ARD warf vier Stars aus "Rote Rosen" raus In der Spezialfolge geht es um Carla (gespielt von Maria Fuchs), die ihren 50. Geburtstag feiert. "Als wir dann auch noch erkannt haben, dass die Folge rund um den Weltfrauentag ausgestrahlt wird, haben wir uns der Herausforderung gestellt, diese mit ausschließlich weiblichen Protagonisten zu erzählen", so Theresa Schwarz, Writer Producerin, und Britta K. Öhding, Head of Story. "Die Geschichte ist auch der Höhepunkt von Carlas Auseinandersetzung mit den Wechseljahren. Ein Thema, das auch heute noch oft zu kurz kommt", erklären sie weiter. "Wir verstehen diese Folge nicht als Meilenstein, sondern als Selbstverständlichkeit. Vielleicht ist genau das das eigentliche Signal." "Vor 20 Jahren war das ein Novum" "Rote Rosen" sei von Anfang an mit dem Ziel entwickelt worden, eine Frau über 40 in den Mittelpunkt zu stellen: "Vor 20 Jahren war das ein Novum. Auch heute ist es wichtiger denn je, Geschichten konsequent aus weiblicher Perspektive zu erzählen", so Jan Diepers, Produzent der Serie und Geschäftsführer der Studio Hamburg Serienwerft. Die Produktionsfirma Studio Hamburg Serienwerft engagiert sich nach eigenen Angaben auch abseits dieser Aktion für mehr Gleichstellung in der Branche. Sie ist Mitglied bei ProQuote Film, ein Verein, der sich für Gendergerechtigkeit, Diversität und Inklusion in der Filmbranche einsetzt, sowie beim Verein stabil e.V., der strukturell benachteiligte junge Menschen auf ihrem Weg in die Film- und Medienbranche begleitet.